Nestbautrieb & Babyvorbereitungen

Etwa zur Halbzeit der Schwangerschaft hat mich der Nestbautrieb gepackt. Am liebsten hätte ich die komplette Wohnung auf links gedreht und bis Ende September alles erledigt, um mich die letzten Monat einfach nur zurücklehnen zu müssen. So kam es, dass ich an einem Nachmittag nur ein bisschen Haushalt machen wollte und mich dann mit dem Kopf in den Küchenschränken wiederfand, um die mal einer Grundreinigung zu unterziehen. Fehlte nur noch, dass ich die Fugen mit der Zahnbürste putzte. Zum Glück waren die in Ordnung. ;-)
Das war aber auch wirklich alles. Ich schmiss unfassbar viele Unterlagen weg, sortierte Bettwäsche und Handtücher aus und entrümpelte den Keller. Ich glaube, der Freund war ganz froh, dass ich mich irgendwann auf die Erstausstattung konzentrierte und er nicht mehr um all seinen Kram bangen musste. :D

In Gedanken hatte ich immer einen Plan, wann ich was erledigt haben möchte. Die Anträge wollte ich ganz früh erledigt haben, um das aus dem Kopf zu bekommen. Etwa zur 20. Woche war ich dann fertig damit und ich ein ganzes Stück erleichtert. Mit dem Endschwangerenhirn hätte ich das echt nicht machen wollen. Sämtliche Anträge warten nun ausgefüllt, soweit es eben geht, im Ordner auf ihren Auftritt. Inklusive Notizen, welche Dokumente mit eingereicht werden müssen. Die Vaterschaft haben wir ganz früh anerkennen lassen und auch die Unterlagen für die Beantragung der Geburtsurkunde liegen bereit und warten darauf in die Geburtstasche zu wandern.

Die großen Besorgungen wie Beistellbett und Kinderwagen wollte ich bis Ende November erledigt haben. Am liebsten hätte ich die komplette Erstausstattung schon bis dahin zusammen haben wollen, aber weil sich unser Mäuschen nicht zeigen, ich aber die Hoffnung nicht aufgeben wollte, hat sich zumindest der Kleidungskauf etwas verzögert. Auch jetzt fehlen hier noch ein paar Dinge, aber da mache ich vielleicht einfach mal eine Liste.

Noch vor ein paar Wochen kitzelte es mich ständig und ich bin schier verrückt geworden, weil das Bücherregal immer noch nicht aussortiert, die Kleidung noch nicht beisammen und gewaschen ist und auch sonst eben noch Kram aussteht. Mittlerweile ist der Nestbautrieb aber abgeflacht ich möchte einfach fertig werden. Durch die Weihnachtsfeiertage fühlt sich ohnehin alles viel kürzer an. Mein Ziel ist es also bis Weihnachten einfach alles erledigt zu haben, irgendwann sollte man ja auch mal fertig werden. Das ist so eine magische Grenze. Ich möchte die letzten 3 Wochen (oder gerne auch mehr!) einfach noch genießen oder mich zumindest um nichts mehr kümmern zu müssen. Dann sind auch alle Termine erledigt und ich freue mich wirklich sehr auf gemütlich Tage mit Kakao, Weihnachtsfilmen und kuscheln. Und natürlich fühle ich mich auch sicherer, jetzt wo alles Notwendige fertig ist.

Ich habe schon oft gelesen, dass der Nestbautrieb kurz vor der Geburt noch mal richtig aufblüht. Ich bin ja sehr gespannt!

Auf meiner ursprünglichen Liste steht nun noch Folgendes:

– ein bisschen Essen einfrieren für faule Tage
– Wickeltisch einrichten
– Beistellbett am Bett montieren
– Sperrmüll (beantragt)
– im Büro (Wickelplatz) ein wenig mehr Ordnung schaffen
– Musik für die Geburt aussuchen
– und die Geburtstasche packen

Das sollte zu schaffen sein.

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