Träumerei

Immer öfter denke ich mir „Das will ich auch mal mit meinen Kindern machen!“. Schreibe es auf meine imaginäre Liste.
Aber das reicht nicht. Ich möchte es erleben. Sofort!
Immer öfter träume ich schwanger zu sein oder mein Neugeborenes in den Armen zu wiegen. Und wenn ich aufwache, blutet mein Herz ein bisschen.
Ich möchte doch so gerne Mama werden. Mama sein. Von ganzem Herzen wünsche ich es mir.
Irgendwann wird es soweit sein, aber bis dahin bleibt mir nichts anderes als davon zu träumen.
Mir vorzustellen, wie ich mein Kind beim Ausfwachsen begleiten kann.

Beim Gang durch den Möbelschweden stoppe ich immer kurz in der Kinderabteilung und verliere mich kurz in Tagträumen.
Ich stelle mir vor wie ich das Kinderzimmer einrichten könnte. Wie ich das kleine Bündel Leben auf dem Wickeltisch bespaße.
Wie ich diese Menschlein auf dem Arm halten werde.

In so vielen Situationen übermannen mich die Gefühle.
So viele Dinge. Ich träume. Davon Burgen zu bauen und Sandkuchen zu essen. Backen, malen. Die Welt erkünden und mein Kind dabei zu begleiten. Im Sommer im Freibad plantschen. Wirst du es genauso lieben im Wasser zu sein?
Ich möchte gemeinsam durch Pfützen springen. Ich träume von Laternenumzügen, Weihnachten und Geburtstagsfeiern mit dem Herzenskind.

Ich sehne mich danach ein Kind aufwachsen zu sehen. Es im Leben zu begleiten. Ihm alle Liebe zu geben, die ich nur habe. Ich möchte es lachen sehen und Tränen trocknen, wenn sie einmal fließen.
Ich kann es gar nicht in Worte fassen. Es gibt so viele Situationen, in denen ich mir denke, dass ich das gerne als Familie erleben möchte.
Selbst jetzt. Wie schöne wäre es, wenn neben mir auf dem Sofa nicht ein Kissen liegen würde.
Wenn ich nicht nur von den Träumereien schreiben, sondern es wirklich erleben würde.

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