2018

Da ist es, das neue Jahr.

Wie immer fallen mir ein paar Vorsätze ein, zu denen sich nach und nach mehr gesellen. Die meisten kennen sich schon aus den Jahren zuvor. Zum ersten Mal wartete ich aber nicht auf den Jahreswechsel. Auf die Chance, etwas  zu ändern.  Den Neustart. Für mich verging 2017 so schnell, ich bin noch gar nicht richtig da. Es war schön und ganz besonders. Ich bin ein bisschen traurig, dass es schon vorbei ist.
Nun liegt da dieses neue Jahr vor mir. Unbeschrieben und voller Hoffnung.

2018 bringt viele Veränderungen.
Die Eingewöhnung steht vor der Tür und die Rückkehr in meinen Job. Beides macht mich etwas nervös und ich hoffe, dass wir das gut hinbekommen und wir unsere neuen Rollen finden.
Ich hoffe auf ein neues Zuhause für uns, denn das jetzige fühlt sich nicht mehr ganz passend an. Das ist 2018 der große Wunsch – ein neues Nest.

Sonst macht sich mein Wunsch nach Ordnung, mehr Struktur breit. Ich möchte angefangene Projekte und offene To-Dos, die ich schon lange mit mir herumschleppe, endlich abschließen. Ich möchte ausmisten und sortieren. Vor den Baby hätte ich mich zwei Tage hingesetzt und alles umgekrempelt, jetzt geht das nur noch in Etappen. Aber auch kleine Schritte führen zum Ziel, vielleicht sind sie dann ja nachhaltiger.

Ich möchte dankbarer sein für das, was ich habe und den Blick auf die positiven Dinge richten. Vor der Schwangerschaft nahm ich mir das auch schon vor und es tat unheimlich gut. Ich lernte, Dinge, die mir nicht gut taten oder an denen ich nichts ändern konnte loszulassen. Das möchte ich wieder haben. Es lebt sich so viel leichter.

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Hallo 2017! (ET-12)


Wir verbrachten den Abend ganz gemütlich bei Freunden mit Raclette und Tabu XXL. Es war so entspannt, dass wir sogar den Countdown fast verpassten. Aber doch nur fast.

Um Mitternacht konnte ich mir einen kleinen Jubel nicht verkneifen. Ich streichelte über den Babybauch und küsste den Freund.

2♡17!

So viel mehr als nur eine hübsche Jahreszahl.

Ich war etwas nervös, beobachtete den ganzen Tag (ok, ok, ich gebe es zu, seit Weihnachten), ob mein Körper mir Zeichen sendete, dass es losgehen könnte. Ich wollte so gerne in das neue Jahr kugeln. Alles blieb ruhig.

Und nun ist es da, das Jahr auf das ich so lange gewartet habe. Das Jahr, in dem wir unser Baby in den Armen halten werden. ♡

Morgens erreichte uns die Nachricht, dass mein ET-Zwilling ein Neujahrsmädchen zur Welt brachte. Danach war, trotz kurzer Nacht, an Schlaf nicht mehr zu denken. Ich war richtig aufgekratzt. Der Anblick des kleinen Mädchens weckte eine Sehnsucht, die bisher noch schlummerte.
Ich freue mich so sehr darauf unseren kleinen Menschen kennenzulernen. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber es ist nach wie vor unbegreiflich für mich.
Mein größter Wunsch soll bald in Erfüllung gehen. Wie soll man da nicht aufgeregt sein?

Ich versuche mir immerzu vorzustellen wie unser Baby wohl aussehen wird. Wird es wirklich ein zartes Baby? Wann wird es sich auf den Weg machen? Wird es sich ähnlich verhalten wie im Bauch? Wie wird es sich anfühlen unser Baby im Arm zu halten? Wie wird es riechen, sich anhören?

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Während uns 2016 nebligfeucht verabschiedete, begrüßte uns das neue Jahr mit wunderschönstem Winterwetter.

Die Sonne strahlte am blauen Himmel, während wir uns bei einem Spaziergang von der eisigen Kälte in die Wangen kneifen ließen.
Die Natur eingepackt in einer Schicht aus gefrorenem Nebel, wirkte wie verzaubert. Es war einfach wunderschön.

Es war schöner Start, ich bin gespannt, was das neue Jahr für uns bereithalten wird. Es liegen 365 unbeschriebene Seiten vor uns, die ein großes Abenteuer und viele erste Male verheißen lassen.