Zusage!

Die schriftliche KiTa-Zusage ist da. Wir bekamen ja bereits mündlich die Zusage, aber schriftlich fühlt sich das doch noch besser an. Ehrlich gesagt war ich die letzten Tage ziemlich nervös, sie könnte ja beim Lesen in der Zeile verrutscht sein.

​In dieser KiTa wird erst ab dem ersten Geburtstag eingewöhnt, den Platz bekommen wir zum 1. Februar. Wir planen 6 Wochen Eingewöhnungszeit ein. Daher werde ich die Elternzeit um 2 Monate verlängern. Das geht die 2 Monate schon irgendwie. Besser als auf unbestimmte Zeit und mit Bibbern, ob es dann mit meinem Arbeitsplatz weiterhin so klappt.

Außerdem habe ich so zwei Monate mehr mit meinem Sohn und darüber freue ich mich gerade riesig! 

Ich fühle mich direkt so erleichtert. Nun können wir das Thema abschließen, das Zittern hat ein Ende. Ich kann meinem Arbeitgeber mitteilen, wann ich wieder einsteige, wie viel ich arbeiten werde und das Home Office planen.

Mit der Zusage kam auch direkt die Einladung zum ersten Elternabend und zum KiTa-Fest. Kann man da sein Baby zum Elternabend mitnehmen? Sonst wird der Freund alleine gehen müssen.

KiTa-Wahnsinn Teil II

Oder vielmehr Betreuungswahnsinn Teil 2

Nachdem mir letzte Woche die Großtagespflege anrief und mitteilte, sie hätten einen Platz für unseren Zwerg, aber nur,wenn wir ihn bereits zum 1. Oktober eingewöhnen oder sonst niemand den Platz nimmt und er dann bis Januar frei bleibt. Das trieb mir den Schweiß auf die Stirn und Tränen in die Augen. Denn Option eins ist keine Option für mich. Ich möchte mein Kind nicht mit 8,5 Monaten in die Betreuung geben – auch nicht für 10 Stunden in der Woche, wie es mir vorgeschlagen wurde – denn ich bin ja Zuhause. Und ich habe ohnehin nur ein Jahr, das ich komplett mit ihm verbringen darf. Ich will das nicht. Allein der Gedanke fühlte sich an als würde man ihn mir wegnehmen, da die Entscheidung dafür ohne äußere Notwendigkeit (also bis Januar), nur aus „Zwang“ getroffen würde. Option zwei dürfte unrealistisch sein, sobald klar ist wer einen Kita-Platz bekommt und wer nicht.

Wie ich nunmal bin, machte ich mir direkt tausend Gedanken. Überlegte hin und her, kaute dem Freund ein Ohr ab. Der fand die Idee den Kleinen so früh einzugewöhnen auch doof. Er würde ihn am liebsten länger als ein Jahr zuhause behalten wollen, da sind wir uns einig. Geht halt nicht, aber das ist ein anderes Thema.
Wir entschieden, dass wir die Platzvergabe abwarten und im Zweifelsfall den Rechtsanspruch geltend machen würden. Aber so richtig beruhigend war das halt auch nicht.

Das ließ mir keine Ruhe und ich überlegte grob einen Plan. Ich beschloss die KiTas anzurufen, bei denen noch nicht klar war, dass wir keinen Platz bekommen, sollten die mir keine positive Auskunft geben, würde ich beim Tageselternverein nach anderen Tagesmüttern fragen. Hat ja auch irgendwie Vorteile gegenüber einer KiTa. Ist das nicht erfolgsversprechend, lassen wir uns rechtlich beraten. Soweit der Plan.

Das zog sich nun zwei Wochen, weil ich immer irgendjemanden nicht erreichte. Der Leiter einer der Wunsch-KiTas, riet mir den Betreuungsplatz in der Großtagespflege anzunehmen. Er könne uns zwar nicht ab-, aber auch nicht zusagen. Für den nächsten freien Platz (ab März) gehe die Zusage erst im September raus. Meldet sich da ein Geschwisterkind oder jemand vor uns auf der Liste benötige den Platz noch, haben wir keine Chance. Bäh.

Blieb die zweite Wunsch-KiTa, die vom Gefühl her ohnehin einen Hauch vorne lag. Heute habe ich endlich jemanden erreicht.

Wir bekommen einen Platz!!!!

Ich war am Telefon so perplex. Ich wollte nur die Chance erfragen und hatte nicht wirklich mit einer verbindlichen Auskunft gerechnet. Ich bedankte mich tausend Mal und vergoss ein paar Tränen nach dem Auflegen. Wir haben einen Platz! In einer schönen KiTa, fünf Minuten zu Fuß entfernt, in der ich mich sofort sehr wohl fühlte. Die Räume sind schön gestaltet, sie liegt nicht an der Hauptstraße und es gibt ein tolles Außengelände und einen Gymnastikraum! Und das Beste: der ü3-Platz ist auch sicher! Das ist hier nämlich nicht in jeder Einrichtung so. Ich kann unser Glück kaum fassen.

Einziges Manko ist, dass es keine Ganztagesplätze gibt. Für den Anfang würde ich es eh nicht wollen, aber allein die Möglichkeit zu haben, wäre schön. Egal, völlig egal. 

Wir kriegen einen Platz!

KiTa-Wahnsinn

Ich habe bei Freundinnen schon im Vorfeld mitbekommen wie schwierig es zum Teil ist einen KiTa-Platz zu bekommen. Aus diesem Grund habe ich bereits in der 15. Woche Anmeldungen an sämtliche KiTas in der Umgebung abgegeben.

Wer aufgepasst hat, weiß, dass ich das  gar nicht sehr viel früher hätte machen können. Man stelle sich eine Anmeldung vor und in Feld Geburtsdatum steht dann „Voraussichtlich xx.xx.20xx, sofern es geklappt hat“.

Zum Teil haben wir jetzt schon die Mitteilung erhaltem, dass wenn wir bis September 2018 keinen Platz bekommen, sofern nicht jemand abspringt oder wegzieht. Und das ist richtig Scheiße.

Ich würde so gerne länger Zuhause bleiben, aber es ist leider keine Option. 

Es war von vorneherein klar, dass ich nicht länger werde Zuhause bleiben können. Finanziell ist es nicht drin und auch beruflich wäre es nicht gerade klug, da ich eine richtig gute Stelle verlieren würde. (Ich werde nicht gekündigt, aber mein aktueller Arbeitsplatz wird nicht auf ewig freigehalten und ich müsste dann etwas anderes machen und vielleicht auch wo anders hin, was auch wieder negativen Einfluss auf die Gestaltung meines Arbeitsplatzes und der Arbeitszeit hätte auch in Bezug auf Homeoffice.)

Ich dachte ganz naiv, wenn ich das jetzt schon weiß, auxh schon vor der Schwangerschaft, kann ich mich darauf einstellen und es wird mir dann leichter fallen. Hört ihr mich lachen!? Mir wird jetzt schon ganz heulig, wenn ich daran denke, mein Baby nicht mehr die ganze Zeit bei mir zu haben. Vielleicht ändert sich das noch, aber aktuell bricht es mir das Herz. Mir, für den Stöpsel wird das sicher super. Wenn, ja WENN er denn einen Betreuungsplatz bekommt, denn dann steht derzeit noch in den Sternen. 

Und neben dem OB steht die Frage WELCHEN Betreuungsplatz er bekommt. Es gibt 2 Einrichtungen, die mir richtig, richtig gut gefallen. Dort habe ich mich räumlich wie personell gleich sehr wohlgefühlt. Andere wären Kompromisse, ebenso wie die zwei Tagesmütter, die wir bereits kennengelernt haben. Eine finde ich aber herzlich, bin mit der Aufhebung aber nicht so glücklich und auch sprachlich habe ich bedenken, da sie zwar deutsch spricht, aber man deutlich merkt, dass es nicht ihre Muttersprache ist. Mich persönlich stört das nicht, aber im Hinblick auf meinen einjährigen Sohn, der gerade anfängt zu sprechen und einige Stunden des Tages dort verbringen soll, brachte der Freund ein paar Bedenken hervor. Bei der anderen Tagesmutter gefielen uns die Räumlichkeiten besser, sie war nett, aber es wirkte etwas verkrampft.

Jetzt ist es ja eh nicht so als könnten wir wirklich wählen. Und im Notfall müssen wir nehmen, was wir kriegen und uns weiter bewerben, falls wir gar nicht glücklich damit sein sollten.

Es ist doch ein Irrsinn, dass man sich überhaupt so früh Gedanken machen und am Ende froh und dankbar sein muss, wenn man überhaupt einen Platz 3 Monate später als benötigt, bekommt. An den ü3 Platz mag ich gar nicht denken, das ist nämlich auch so ein Thema, da der nicht in jeder KiTa garantiert ist…

Und unsere Gemeinde ist echt gut aufgestellt und sehr bemüht den Bedarf zu decken. Auf 12.000 Einwohner kommen insgesamt 90 U3 Plätze. Aber sie geburtenstarken Jahrgänge machen sich bermerkbar. Aktuell wird versucht bis zum Herbst 2 weitere Gruppen zu schaffen, ob das klappt, steht noch in den Sternen.

Im Mai wissen wir dann mehr. Ein paar Daumen waren toll. 

Hat schon jemand Erfahrungen mit dem Rechtsanspruch gemacht? Wie läuft das denn? 

 

KiTa-Besichtigung

​Ich erzählte ja schon, dass wir die ersten KiTa-Anmeldungen scrausgeschickt haben.
Kurz nach dem Absenden erhielt ich eine Mail eines KiTa-Leiters mit dem Angebot dessen KiTa zu besichtigen. Klar, warum nicht?! Also habe ich direkt einen Termin vereinbart. 

Ich bin schon oft an der KiTa vorbeigelaufen und finde die Lage perfekt und zu Fuß sind es vielleicht 10 Minuten bis dorthin. Außerdem sieht das Gebäude schon so hübsch aus.

Heute morgen war es dann soweit. Leider waren die Kinder auf einem Ausflug und wir konnten nicht in den laufenden Betrieb schnuppern, dafür aber ganz ausgiebig die KiTa besichtigen.

Die KiTa ist so toll! Angefangen bei den Räumlichkeiten bis hin zum Konzept. Es klingt einfach super und auch der Freund war sehr angetan. 
Ein Tag in der Woche ist Waldtag. Die Kleinen dürfen ihr Frühstück selbst aussuchen und die dürfen auch mit den Händen essen, um Essen besser begreifen zu können. Mittagessen gibt es vom hauseigenen Koch.
Die Gruppen sind offen, was ich ganz toll finde und die Räume werden immer wieder nach Themen umgestaltet.
Ab und zu dürfen die Kinder im Waschraum planschen. Und auch, wenn ich es total bürokratisch finde, finde ich es super dass Wickelprotokolle geführt werden. Schon oft las ich bei Twitter, dass Mütter ihre Kinder mit vollen Windelb abholen, weil es schlichtweg im Trubel vergessen wurde.

Außerdem gibt es einen garantierten Platz im Kindergarten nebenan, was echt super ist, denn wir haben hier mehr U3 als Ü3 Plätze.

Hach, alles sah so liebevoll aus. Und auch die Erzieherin lag mir sofort. Ich habe mich rundum wohlgefühlt und kann mir gut vorstellen, dass es unserem Baby auch so gehen wird.

Jetzt heißt es hoffen, dass wir 2018 einen Platz für diese Einrichtung bekommen.