#Wochenwechsel (ET-7)

40. Woche. Bäm! Die offiziell letzte Schwangerschaftswoche ist angebrochen. Noch 7 Tage. 7!!!

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Es ist der vielleicht letzte Wochenwechsel.
Bei dem Gedanken muss ich etwas kniepern. Ich freue mich so sehr auf unser Baby, aber ich glaube, ich werde den Bauch auch ganz furchtbar vermissen. Das Baby in meinem Bauch. Die Bewegungen. Ich hoffe so sehr, dass ich dieses Gefühl niemals vergessen werde. Das ist so magisch.
Ach Manno, jetzt laufen dann doch die Tränen. Ich bin heute ziemlich emotional. 

An manchen Tagen finde ich es gar nicht so schlimm, dass die Schwangerschaft bald vorbei ist und dann gibt es wieder so Tage wie heute, an denen mich der Gedanke daran in Tränen ausbrechen lässt. Momente, in denen ich merke, dass ich noch nicht loslassen kann, dass ich mich noch nicht bereit fühle.

Im Moment ist nach wie vor alles ruhig. Ich glaube, dass wir das lange Wochenende noch zu zweit verbringen und ich den Gyntermin am Mittwoch wahrnehmen werde. Außerdem ist da ja noch die Prüfung des Freundes am Montag. Ob das Baby darauf Rücksicht nimmt? 

Hachja. Es ist bald soweit. Es ist verrückt. Ich weiß, jeden Tag die gleiche Leier, aber es ist einfach unbegreiflich für mich. Ein Wunder.
Ich habe so lange darauf gewartet schwanger werden zu dürfen. Und nun ist mein Herzenswunsch nur noch einen Wimpernschlag entfernt.

Zusammengefasst } 9. Monat

Woche: 33. – 36. Woche
Das Baby: Honigmelone (1.900 – 2.600g)
Unser Stubbs sitzt noch im Bauch und drückt zum Teil deutlich nach oben. In der 35. Woche waren wir im Kino und es fühlte sich wirklich so an als möchte mir das Baby die Rippen brechen. Vielleicht wäre das sogar erleichternd gewesen.  Das ist jetzt wieder besser. Das Rumpeln und Blubbern ist zurück und ich genieße es wirklich sehr.
Bauch:  89,5 cm – 90,5 cm – 92 cm – 94 cm
Manchmal bildet sich auf der linken Seite des Bauches eine ordentliche Beule. Ich konnte den Körperteil nicht einschätzen, aber meine Hebamme meinte, dass es sich dabei um das Köpfchen handle. Wenn das Baby sich also etwas quer dreht, geht so ein Gefühl durch meinen Körper, das ich absolut nicht beschreiben kann. Aber ich weiß sofort, dass sich Stubbs eben gerade in diese Position bringt. Dabei wird meistens der ganze Bauch bretthart.
Der Bauch ist oft angespannt. Ich versuche den Bauch ganz bewusst locker zu lassen und übe tief in den Bauch zu atmen, das entspannt deutlich.
Körper & Wehwehchen: Wenn ich mich beim Yoga flach hinlege, tut mir das Becken auf der linken Seite weh. Ab und an hinke ich beim Aufstehen dann, aber das legt sich recht schnell. Anfang des Monats bekam ich schnell Rückenschmerzen, wenn ich stand. Das ist nun auch wieder besser. Aber ich bin ja nun auch Zuhause und kann es mir gemütlicher machen. An ein, zwei Tagen hatte ich mal ein bisschen dickere Finger.
Ansonsten zieht es ab und an ein bisschen im Bauch, ob das vielleicht schon Senkwehen sind? Im Großen und Ganzen kann ich mich absolut nicht beschweren.
Haut/Haare/Nägel: Meine Nägel waren zwischendurch mal ein wenig brüchig. Ansonsten brauche ich weiterhin Feuchtigkeit.
Gefühlswelt: Ich komme einfach nicht hinterher. Die letzten 2 Wochen vor dem Mutterschutz war ich relativ ausgelassen. Es fühlte sich toll an, das Kapitel „Arbeit“ abschließen zu können. Leider folgte auf die erhoffte Entspannung erst einmal wieder ein paar doofe Dinge, mit denen ich mich auseinander setzen musste. Ansonsten muss ich einfach sagen, dass die Schwangerschaft mich psychisch mehr belastet als körperlich. Ich liebe es schwanger zu sein, ich wünschte nur belastbarer zu sein oder besser abgeben zu können, denn dann wäre ich vermutlich entspannter. Ich möchte nur niemandem zur Last fallen und mache deshalb nach wie vor das meiste selbst. Ich arbeite daran und seit ich Zuhause bin, bin ich doch schon lockerer. Ich hatte etwas unterschätzt wie sehr das Arbeiten sich auf mich auswirkte. Außerdem macht mir Stubbs‘ Beckenendlage zu schaffen. Ich wäre wohl deutlich entspannter, wenn ich mir darüber nicht unentwegt den Kopf zerbrechen würde. Ich mache nun abends Entspannungsübungen, das tut mir ganz gut. Das klingt alles sehr negativ, aber so ist es gar nicht. Ich habe zwar den Kopf voll, aber da sind auch viele Momente, in denen ich total gelöst bin und es mir einfach gut geht. Bis auf die Lage des Babys bin ich wirklich sehr glücklich mit der Schwangerschaft und dem Wunder in meinem Bauch. Ich stehe andauernd vor dem Spiegel und bestaune meinen Bauch.
Untersuchungen/Arzttermine: Ich hatte zwei Vorsorgeuntersuchungen und die Geburtsplanung bei meiner Hebamme.
Geht gut: Tief durchatmen klappt auch immer besser und den Kopf mal ein bisschen ausschalten. Frische Luft ist ein Zaubermittel! Wenn dazu dann noch etwas die Sonne scheint, geht es mir direkt (noch) besser.
Geht gar nicht: Ich esse schlecht. Ich habe kaum Appetit und muss mich wirklich daran erinnern regelmäßig zu essen. Schlafen wird auch beschwerlicher. Es ist mir ein Rätsel wie man mit einem Stillkissen bequem schlafen können soll, aber ein bisschen zusammengeknautschte Decke unterm Bauch macht das alles deutlich angenehmer. Ich wache dennoch häufig mit Rückenschmerzen und festem Bauch auf.
Must have /Essverhalten/Gelüste: Obst und Süßigkeiten gehen ganz gut. Aber richtige Gelüste habe ich nach wie vor keine.
Der Papa: Er redete häufiger mit dem Baby, das ist ziemlich putzig. Anfangs merkt man noch wie eigenartig er das eigentlich findet, aber dann hört er gar nicht mehr auf und erzählt dem Baby, was er alles vorhat und wie sehr er sich freut. Außerdem ist er total optimistisch, was die Beckenendlage angeht und redet mir und dem Baby da gut zu. Er unterstützt mich schon sehr und so liege ich beim Wohnungsputz inzwischen nur noch auf dem Sofa. Ich glaube, er ist auch schon aufgeregt und kann es gleichzeitig gar nicht fassen wie schnell die Zeit vergeht.
Der beste Moment: Die besten Momente sind immer noch, wenn ich unser Baby spüre. Unbeschreiblich.

Der Freund hat mir einen wunderschönen Strauß Blumen geschickt. Mein hormongebeuteltes Ich ist erstmal in Tränen ausgebrochen. Große Liebe!
Und sonst? Ich bin nun im Mutterschutz. Yay!

 

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Zusammengefasst } 8. Monat

Woche: 29. – 32. Woche
Das Baby: Kürbis (1.150 – 1.500g)
Unser Spatz ist nach Aussage des Arztes bisher ein zartes Kind.
Ich spüre jede Bewegung. Jede Drehung, den Schluckauf. Alles. Anfang des Monats waren die Bewegungen zum Teil auch unangenehm. Inzwischen haben die Tritte und das Boxen abgenommen, aber ich spüre noch deutlicher, wenn sich das Baby durch den Bauch schiebt. Das ist ganz besonders. Ich vermisse das Rumpeln aber auch ein bisschen, ich muss das doch noch filmen! Baby turnt auf jeden Fall noch durch den Bauch und liegt ab und an auch quer. Letzten Monat trat es gerne unter die Rippen, in den letzten Wochen schob es sich gerne Mal komplett darunter. Das fühlte sich an als möchte es gerne meine Rippen nach außen stülpen. Da hilft nur ganz lang machen.
Bauch:  87 cm – 88 cm – 88,5 cm – 89 cm
Körper & Wehwehchen: Das Kreuzbein zwickt ab und an und dank der Eisentabletten ist meine Verdauung auch eher, naja, sagen wir mal schwergängig. Langes Stehen sorgt für Schwindelanfälle und ich bin schneller erschöpft. Alles nicht so ungewöhnlich im 8. Monat, würde ich sagen. Ich hatte auch die ersten Übungswehen. Wenn man dem Internet glauben kann, zum Teil sogar recht regelmäßig. Bisher sieht alles sehr gut aus, sie scheinen sich also nicht auf den Gebärmutterhals auszuwirken. Eigentlich gehe ich damit auch entspannt um, denn irgendwann muss die Gebärmutter ja mal anfangen zu üben. Nur, wenn man dann den Fehler macht zu googeln. Naja, man kennt das ja!
Haut/Haare/Nägel: In der 30./31. Woche hatte ich unreine Haut im Gesicht. Der Rest benötigt nach wie vor viel Feuchtigkeit.
Gefühlswelt: Ich kann den Mutterschutz kaum erwarten. Auf der Arbeit ist weiterhin viel zu tun und es fällt mir schwer es einfach abzugeben. Ruhe ist weiterhin in weiter Ferne. Aber ich bin sehr glücklich schwanger. Ich liebe meinen Babybauch und fühle mich so wohl damit. Ich bin richtig stolz darauf. Ich kann mir noch nicht vorstellen, dass die letzten Wochen angebrochen sind und ich unser Baby schon bald in den Armen halten werde. Ich komme da echt nicht hinterher.
Untersuchungen/Arzttermine: Einmal bei meiner Hebamme und das 3. Screening beim Frauenarzt.
Geht gut: Überraschenderweise ist es trinken! Mir fällt es an sich echt schwer, aber mir wurde geraten 2-3l täglich zu trinken und mittlerweile verlangt mein Körper inzwischen richtig danach. Ich habe viel Durst, muss aber auch ständig pieseln.
Geht gar nicht: Traubensaft auf nüchternen Magen, der hilft allerdings bei den Eisentabletten… Richtig gut schlafen! Entweder wie ein Stein oder gerne auch mit einem netten Traum. In letzter Zeit verarbeite ich nachts immer, was mich tagsüber beschäftigt.
Must have /Essverhalten/Gelüste: Ofenkürbis mit Feta! Und Mandarinen! Könnte ich mich reinsetzen! Ich könnte auch ständig Lebkuchen essen, aber das liegt eher an der Jahreszeit als an der Schwangerschaft. Ich habe immer mehr Lust auf gesundes Essen. Vorher konnte ich ja alles Essen. Hauptsache Nahrung. Aber ich merke wie unglaublich gut mir frisches, gesundes Essen tut. Außerdem habe ich Artischocken für mich entdeckt! Ich kann nur noch kleine Portionen essen, dafür bin ich dann gefühlt ständig am Futtern.
Der Papa: Er kümmert sich toll um mich, nimmt mir immer mehr Arbeit ab. Jetzt ist er eine Woche beruflich unterwegs. Es fiel ihm wirklich schwer zu gehen.
Er freut sich sehr auf das Kleine und bekommt nach wie vor leuchtende Augen, wenn er das Baby spüren kann. Ach, er ist allgemein einfach ziemlich niedlich!
Der beste Moment: Wenn unser Spatz auf unsere Berührungen reagiert ist das immer wieder ganz besonders.
Und sonst? Wir haben sowohl den Geburtsvorbereitungskurs als auch den erste Hilfe Kurs am Kind erfolgreich hinter uns gebracht. Ich kann wirklich jedem empfehlen den erste Hilfe Kurs zu belegen. Vieles weiß man sicherlich schon und würde es intuitiv richtig machen, aber es gibt eben doch auch einige Unterschiede. Damit sind diese Termine alle erledigt und ich bin ehrlich froh darum.

Außerdem befinden wir uns auf der Zielgeraden was die Anschaffungen angeht. Aber dazu schreibe ich wann anders mal einen eigenen Eintrag.

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Das Babybäuchlein wächst

Heute beginnt die 30. Schwangerschaftswoche. Noch 77 Tage bis zum errechneten Termin.

In den letzten Wochen hat der Bauch gefühlt einen großen Sprung gemacht. Von den Maßen her hat sich kaum etwas getan, aber der Bauch ist nun nicht mehr so breit, sondern ragt deutlicher nach vorne. Endlich sieht mein Bauch auch für Außenstehende nach einem richtigen Babybauch aus. Und ich bin so irre stolz darauf!

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Ich liebe meinen Bauch! Ich finde es so faszinierend, wenn die ganze Bauchdecke unter der Bewegung des Babys bebt.

Inzwischen nutze ich den Bauch ganz gerne als Ablagefläche für meine Hände. Immer öfter gibt es dann aber auch mal einen Tritt von unten, der dafür sorgt, dass sich mein ganzer Arm hebt. Das ist wirklich irre!
Vor ein paar Wochen konnte man die Bewegungen nur ganz leicht spüren und jetzt sind sie so deutlich! Ich kann echt jede Bewegung spüren. Nicht nur Tritte, sondern auch, wenn sich das Baby um die eigene Achse dreht oder Schluckauf hat! Das ist so niedlich!
Die Bewegungen können mittlerweile aber auch echt unangenehm werden. Es fühlt sich manchmal an als würde das Baby mit seinen Ellbogen oder Knien an der Bauchdecke entlang fahren. Das ist ein Gefühl, dem ich nicht besonders viel abgewinnen kann. Und wenn es sich dann mit seinem Gewicht noch dagegen stemmt! Ich sag’s euch, DAS ist echt eklig. Da stand ich dann auch schon in der Fußgängerzone mit der Hand auf dem Bauch und erklärte dem Baby, dass das nicht der Ausgang ist und wir dafür auch noch ein bisschen Zeit hätten. Zum Glück waren diese Momente bisher selten und auch sonst kann ich mich wirklich nicht beschweren.

Baby braucht Platz! Das merke ich immer deutlicher. Mein Oberkörper fühlt sich zu eng und zu klein für das Baby an. Es drückt und ich glaube, ich erzählte bereits, dass Schuhe anziehen aufgrund des Knicks im Bauch schwieriger geworden ist und meist von einem angestrengten Schnaufen begleitet wird. Ich habe ja ein bisschen Hoffnung, dass das Engegefühl ein bisschen nachlässt, wenn der Bauch etwas mehr Platz freigibt.

Solange das alles ist, ertrage ich das aber mit Freuden!
Ich weiß aus meinem Umfeld wie beschwerlich Schwangerschaften oder auch mit wie viel Angst sie verbunden sein können. Ich traue mich gar nicht es zu sagen, aus Angst, dass es sich dann ändern könnte, aber ich bin unglaublich dankbar dafür wie unbeschwert die Schwangerschaft (bis auf diesen einen Zwischenfall) bisher ablief und für das Vertrauen, das ich in meinen Körper habe.
Das ein oder andere Zipperlein gab und gibt es immer mal wieder, aktuell zwickt das Kreuzbein gelegentlich, aber an sich ließ sich das bis jetzt immer regeln. Lediglich mein Kopf stellt mir manchmal ein Bein, aber das ist etwas an dem ich arbeiten kann. Ich empfinde das als großes Glück.
Ich wünsche mir wirklich sehr, dass das auch weiterhin so bleibt!

Zusammengefasst } 7. Monat

Woche: 25. – 28. Woche
Das Baby: Papaya (650-1.000g)
Die Bewegungen werden intensiver und manchmal rumpelt das Kleine ordentlich durch den Bauch. Es hat den linken Rippenbogen entdeckt und tritt gerne mal dagegen, wenn ich nicht aufrecht genug sitze, das fühlt sich echt komisch an.
Bauch: 85 cm – 85,5 cm – 86,5 cm – 86 cm
Wächst. Obwohl die Maße es nicht hergeben, finde ich dass der Bauch insgesamt deutlich runder wird. Abends ist das definitiv eine richtige Kugel.
Körper & Wehwehchen: Allmählich merke ich die körperliche Veränderung doch immer deutlicher. Noch kann ich meine Schuhe selbst binden, aber der Bauch drückt doch schon ordentlich dabei, sodass ich das nun meistens auf einem Stuhl sitzend erledige. Auch das Arbeiten fällt mir schwerer. Vom langen Sitzen tut mir der Po weh und auch hier drückt der Bauch einfach und meine Beine finden das lange Sitzen auch nicht mehr ganz so super. Es wird eben anstrengender und ich muss mir ab und an Pausen zugestehen, wo ich vorher keine benötigt hätte. Aber ich denke, das ist alles völlig normal. Nachts suchen mich immer öfter Wadenkrämpfe heim. Das ist richtig fies. Morgens habe ich manchmal ein bisschen Rückenbeschwerden.  Das gibt sich nach dem Aufstehen aber in aller Regel wieder. Alles in allem kann ich mich aber nicht beschweren. Ach, und ich muss ständig aufs Klo ;-)
Haut/Haare/Nägel: Wenn ich meine Haut am Körper nicht eincreme, ist sie sehr trocken. Mein Gesicht sieht aus wie immer. Ebenso Nägel und Haare.
Gefühlswelt: Diesen Monat war das Gefühl von Überforderung vorherrschend. Es ist viel. Alles. Es stehen immer noch einige Termine und wichtige Entscheidungen aus, die mich mehr belasten als mir vielleicht lieb ist. Langsam, aber sicher erblicke ich das Licht am Ende des Tunnels und es wird wieder ruhiger werden. Das ist meine Insel. Ich bin froh, dass mein Umfeld von mir nicht verlangt die immer glückliche Schwangere zu sein, sondern mir auch zugesteht, mich so fühlen und äußern zu dürfen, wie ich es tue. Ich selbst tue mich da nämlich trotzdem etwas schwer. Meine Erwartungen an mich sind einfach ziemlich hoch und dass ich nicht mehr alles so easy peasy schaffe, setzt mir zu. Abgesehen davon geht es mir gut und ich bin sehr glücklich. Ich freue mich nach wie vor unfassbar auf unser Baby. Gegen Ende der 28. Woche stellte sich eine gewisse Ruhe ein.
Untersuchungen/Arzttermine: Es war mal wieder Zeit für eine Vorsorgeuntersuchung und den großen Zuckerbelastungstest. Außerdem gab es noch eine ungeplante Untersuchung, weil ich eine leichte Blutung entdeckte und in Panik geriet.
Ich vermisse: Ruhe. Vor allem im Kopf.
Geht gut:
Leider immer noch Süßkram und inzwischen wieder schlafen.
Geht gar nicht: rohe Paprika, schlafen (bis 25. Woche)
Must have /Essverhalten/Gelüste: 
Ich versuche wieder bewusster zu essen. Denn eigentlich habe ich richtig Lust auf gesundes Essen. Wenn da nicht das Kochen wäre. Aber der Plan ist, die letzten Wochen wieder ausgewogener dabei zu sein. Ich musste allerdings schon Lebkuchen essen, weil ich da richtig Lust drauf hatte. So richtig gelüstet hat es mich bisher aber immer noch nicht.
Der Papa: Hat viel um die Ohren, ist aber nach wie vor fasziniert von unserem kleinen Wunder. Jeder sichtbare/spürbare Tritt wird mit einem freudigen Ausruf kommentiert. Ich könnte Plätzen vor Stolz!
Der beste Moment: Zu hören, dass alles gut ist. Mein Baby zu spüren.
Und sonst? In der 26. Woche musste ich die erste Hose wieder zurück in den Schrank hängen. Sie wäre vielleicht noch zu gegangen, aber bequem wäre anders gewesen. Ich muss gestehen, dass mir das schon ein bisschen schwer fiel, aber natürlich war mir klar, dass ich nicht bis zum Schluss alle meine Hosen werde tragen können.

 

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Uff

[24 Wochen & 0 Tage]

Ich schrieb bereits in meinem Monatsbericht, dass mein Bauch seit der 24. Woche ordentlich spannte.

Abends spannte der Bauch von innen immer sehr. Das fühlte sich an als würde man den Bauch aufpumpen, er sich aber nicht dehnen wollen. Das war ein wirklich unangenehmes Gefühl und machte das Sitzen reichlich unbequem. Da halfen auch die weitesten Hosen nichts.

Als ich nach dem Wochenende bei meiner Freundin nach Hause kam, staunte ich nicht schlecht. Irgendwie hatte sich die Form des Bauches verändert. Es wirkte runder, kugeliger. Als hätte man einen Ball halbiert und auf den unteren Teil meines Bauches geklebt.
Auch das Maßband bestätigt einen Zuwachs von 1,5 cm. So viel ist der Bauch bisher noch nie in einer Woche gewachsen. Das erklärt den Druck und die Wadenkrämpfe!

Noch finde ich den Anblick etwas eigenartig, da es eben nicht nach so einem hübschen Babybauch aussieht, der oben beginnt, sondern eher nach einer dickeren Speckschicht. Man sieht zwar was, aber nicht so viel. Von oben herunter geschaut, empfinde ich den Bauch allerdings als riesig.
Aber ich muss sagen, er liegt jetzt super in der Hand ;-) Ganz gleich wie er aussieht, ich liebe die Donnerkuppel!

Zusammengefasst } 6. Monat

Woche: 21. – 24. Woche
Das Baby: Melone (350g) – Aubergine (430-600g)
Die sanften Stupser werden immer deutlicher. Manchmal spüre ich eine richtige Wellenbewegung durch den Bauch. Das Baby entwickelt ein gewisses Muster. Es ist relativ zuverlässig gegen 06:30 Uhr und zwischen 21:30 Uhr und 22:00 Uhr wach und macht auf sich aufmerksam. Dazwischen natürlich auch. Ich habe den Eindruck, dass es etwas aktiver geworden ist (oder ich es jetzt eben mehr spüre). Insgesamt finde ich unser Baby dennoch relativ ruhig. Ich kann inzwischen richtig sehen, wenn sich das Baby an der Bauchdecke lang bewegt, das ist so abgefahren. Außerdem reagiert es auf Berührungen von mir, das ist unglaublich schön!
Bauch: 83,5 cm – 83,5 cm – 84,5 cm – 84,5 cm
Ich kann den Bauch absolut nicht mehr einziehen. Der bewegt sich keinen Zentimeter mehr weg. Er ist immer noch relativ klein und fest, wird aber zunehmend kugeliger. Gerade im Sitzen merke ich im Sitzen, dass er bzw. das Baby immer mehr Platz benötigt. Es kommt auch immer öfter vor, dass es irgendwie drückt. Seit der 23. Woche wird klappmesserartiges Aufstehen aus dem Bett schwieriger, aber kein Wunder wo ca. 25-30 cm Baby meine Körpermitte einnehmen. Seit der 24. Woche drückt der Bauch ganz ordentlich, als würde man von innen einen Luftballon aufpusten. Das ist manchmal recht unangenehm als wäre da einfach nicht genug Platz. Ich bin schon auf die nächste Messung gespannt.
Körper & Wehwehchen: Mir geht’s gut.
Haut/Haare/Nägel: Tatsächlich finde ich meine Haut zur Zeit richtig, richtig toll! Also die im Gesicht. Die Haut an Armen und Beinen hingegen ist extrem trocken. In der 21. Woche spannte die Haut an der Hüfte ein paar Tage sehr als der Bauch runder wurde. Das wurde durch viel einölen aber wieder besser.
Gefühlswelt: Ich bin nah am Wasser gebaut und ich merke, dass ich emotional nicht ganz so belastbar bin wie ich es von mir kenne. Es gab da eine Situation, die mir sehr nahe ging.(21. Woche). Das legte sich wieder und ich war so glücklich wie man nur sein kann bis mich Ende der 22. Woche ein heftiger Hormonschwung umwarf. Anders kann ich mir dieses Gefühlschaos, das viele und heftige Weinen, die Zweifel und den Wunsch aus meinem Körper zu flüchten nicht erklären. Ein paar Tage später wurde es wieder besser und ich fühle mich seitdem wieder wie ich selbst und habe die Verbindung zu mir und dem Baby wiedergefunden. Ich bin glücklich. Und sehr müde (seit Ende 23.Woche).
Untersuchungen/Arzttermine: Das 2. Screening zeigt wieder ein wunderbar zeitgerecht entwickeltes Baby <3
Ich vermisse: 
Urlaub. Längere (geistige) Auszeiten. Und mehr Zeit mit dem Freund.
Geht gut:
Sport, schlafen
Geht gar nicht:
Kohlrabi
Must have /Essverhalten/Gelüste: 
Mein Hunger normalisiert sich wieder. Ich stelle fest, dass ich meine normalen Portionen nicht mehr schaffe, ohne zu glauben gleich zu platzen. Ich habe immer noch regelmäßig Lust auf dunkle Schokolade, aber deutlich weniger als zuvor. Generell stopfe ich nicht mehr so viel Süßkram in mich hinein (21. Woche). Haferschleim mit Pudding ist super! Und Schokoladeneis ist grade auch hoch im Kurs, dabei mag ich das sonst gar nicht.
Der Papa: Bei 20+3 konnte er zum ersten Mal so richtig eindeutig unser Baby spüren. Ihr hättet sein Gesicht sehen sollen! Das war so schön! Und mir schossen natürlich sofort  Tränen in die Augen vor Freude. Sonst ist der Freund beruflich sehr eingebunden und findet es schade, dass er dadurch den Kopf so wenig für uns und unser Baby frei hat. Aber auch das wird sich wieder ändern. Ich glaube als er erstmals den Herzschlag des Babys hörte, war er auch etwas geflasht.
Der beste Moment: Die Bewegungen meines Kindes, diese Erfahrung teilen zu können. Mein Geburtstag im Rausch der Glückshormone.
Und sonst? Ich habe nun einen Yogakurs für Schwangere angefangen. Nochvkuss ich damit warm werden, es ist hslt doch sehr ruhig. Aber ich habe ja meinen anderen Kurs noch zum Ausgleich.

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1. Monat | 2. Monat | 3. Monat | 4. Monat | 5. Monat

Halbzeit

[20 Wochen & 0 Tage]

Unglaublich, dass schon die Hälfte der Schwangerschaft rum sein soll. Ich erinnere mich genau an den Moment als ich den 2. Streifen sah als wäre es gerade erst passiert.

Eine Freundin fragte mich vor kurzem, ob ich die Geburt herbei sehne.

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Ich freue mich so sehr auf unser Baby und unsere Zeit als Familie, aber ich liebe es schwanger zu sein. Ich bin selbst total überrascht, wo ich mich bis vor kurzem gar nicht wohl fühlte. Ich kam mit den Veränderungen schlechter zurecht als ich dachte. Ich war glücklich, aber nicht gerne schwanger.
Das ist nun anders. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich in ein paar Monaten nicht mehr unser Wunder im Bauch haben soll.
Ich genieße jeden einzelnen der Stupser und kann gar nicht genug davon bekommen. Das soll wirklich irgendwann vorbei sein? Ich werde dieses bezaubernde Gefühl ganz furchtbar vermissen. Erst jetzt fühle ich mich richtig schwanger, kann begreifen was da passiert.

Ich bin sehr verliebt in das kleine Wesen in meinem Bauch. Und ich freue mich unfassbar es kennenzulernen, aber nein, die Geburt sehne ich nicht herbei. Dafür genieße ich das alles gerade viel zu sehr.