Jahresrückblick 2016

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Es war ein schönes Jahr mit vielen großen Momenten. Wir haben sehr viel unternommen und erlebt. Die letzten Monate waren stressig und haben mich emotional doch auch mehr mitgenommen als ich erwartet hätte, aber all das tritt in den Hintergrund, denn wir erwarten unser kleines Wunder. Ich bin überglücklich und durfte (zumindest körperlich) eine echt unkomplizierte Schwangerschaft erleben. Die Sorgen der letzten Tage und Wochen führen allerdings für Punkteabzug. Daher nur 8 Punkte.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Dank Babybauch bin ich inzwischen recht kugelig :)

3. Haare länger oder kürzer?
Seit November gute 15-20 cm kürzer. Und so glücklich damit!

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich bin weiser geworden, zählt auch, oder? 
Ansonsten gkeich, obwohl ich meine Brille fast nur noch draußen trage. In geschlossenen Räumen stört sie mich.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Am Anfang des Monats ein bisschen mehr.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Da hat dich nichts verändert.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Wir bekommen ein Baby. Noch Fragen? ;-)

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
– eine Edelstahl Brotdose
– vegane Schokolade

9. Mehr bewegt oder weniger?
Bis zum Herbst mehr. Dank Fitbit war ich im Alltag aktiver und ging nicht unter 6.000 Schritten ins Bett. Außerdem habe ich Krafttraining für mich entdeckt.
Mit wachsendem Bauch (etwa aber der 30. Woche) wurde das etwas schwieriger und die letzten Wochen bin ich bequemer (stinkend faul) geworden. Das ist so ne richtig doofe Aussage, aber mir fehlte auch einfach Zeit und abends war ich so kaputt, dass ich nicht dazu kam.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Ich blieb verschont, dafür hat es den Freund mit Magen-Darm und einem ordentlichen grippalen Infekt erwischt.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Verstopfungen. Sonst war es schlimm den Freund leiden zu sehen, ich mag das gar nicht.

12. Der hirnrissigste Plan?
– Auch schwanger gleich Leistungsfähig sein zu wollen. Funktionierte nicht auf Dauer und rächte sich auch ein wenig. In der nächsten Schwangerschaft würde ich mehr auf mich achten. Aber das schadet vermutlich generell nicht.
– Für die äußere Wendung nach Berlin fahren zu wollen. Im Nachhinein wünschte ich, es getan zu haben.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Der Besuch auf dem Southside Festival, wie sich nach nur kurzem Aufenthalt herausstellte.

14. Die teuerste Anschaffung?
Die Erstausstattung für Stubbs.

15. Das leckerste Essen?
Schwangerschaftsbedingt: Schokoladeneis, Tomatensuppe und Feta mit Ofenkürbis.
Ach sind wir doch ehrlich, hauptsache Zucker.

16. Das beeindruckendste Buch?
Uff. Ich habe Babybücher gelesen und fand Die selbstbestimmten Geburt echt gut.
Aber auch das neue Harry Potter Buch hat mir gut gefallen. Sonst habe ich ehrlich gesagt vergessen, was ich gelesen habe, dabei bin ich mir sicher, dass es einige Bücher waren.

17. Der ergreifendste Film?
Die Entdeckung der Unendlichkeit
Ein ganzes halbes Jahr
The Imitation Game

18. Die beste CD?
Ähm, keine Ahnung.

19. Das schönste Konzert?
– Der Herzschlag unseres Babys
– König der Löwen

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Unserem Baby im Bauch und dem Freund.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
siehe Nr. 20

22. Zum ersten Mal getan?
– ein Baby gebaut ♥
– Urlaub auf den Azoren
– beklaut werden und die gestohlene Kamera bei Polizei gemeldet
– Krav Maga

23. Nach langer Zeit wieder getan?
– Besuch von Blumenpost bekommen und sie direkt auch besucht
– Annyclaws besucht
– Lila.Fuchs & MrsEule und ihre Familien wiedergesehen
– auf einem Festival gewesen
– ein Musical besucht (König der Löwen)

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– heftige Kopfschmerzen in der Frühschwangerschaft
– Sorgen wegen der Beckenendlage und das Tränenmeer, weil mir eine spontane Geburt versagt wird.
– Die ein oder andere Gefühlsschwankung
– Der viele Stress und die Sorgen wegen des Jobdings des Freundes

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Spontan aus Beckenendlage entbinden zu wollen. Leider aufgrund der Umstände vergebens.

Dass sich alles fügen wird und der Freund den neuen Job annehmen soll, trotz der Überschneidung von Probezeit und Geburt.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Unser Baby

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Unser Baby. Mir war nicht bewusst, dass das größte Glück manchmal kaum mehr als 1 g wiegt.

28. Der der schönste Sätze, den jemand zu mir gesagt hat?
»Ich freue mich so sehr auf das Baby.«

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Das weiß ich nicht.

30. Dein Wort des Jahres?
schwanger

31. Dein Unwort des Jahres?
Kaiserschnitt

32. Dein Lieblingsblog des Jahres?

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vom vorigen Jahr!

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Hallo 2016

Hallo 2016, du bist ja schon fast ein alter Hase, nichtsdestotrotz freue ich mich sehr, dass du da bist!

Die letzten Tage des Jahres verbrachte ich mit dem Freund und Freunden in Berlin. Es waren ganz wunderbare, sehr ausgelassene Tage, die mir, abgesehen von der Völlerei, unheimlich gut taten. Wir verbrachten den Silvesterabend in Schlumperhosen in geselliger Runde. Tranken, aßen, tanzten, lachten und führten auch ernste Gespräche. Es war ein perfekter Mix von allem und selbst die Mädchen haben wunderbar mitgemacht. Um Mitternacht stießen wir an, bestaunten das Feuerwerk und begrüßten mit Wunderkerzen und Knallerbsen das neue Jaht.
So nahm das Jahr insgesamt dann doch noch ein richtig gutes Ende, hätte ja auch keiner gedacht, dass es sich noch so drehen würde.

Ich starte ohne große Pläne in das neue Jahr. Urlaub wäre fein, wann, wohin und wie lange steht noch in den Sternen. Die ein oder andere Freundin würde ich gerne besuchen, das war’s dann aber auch schon.

Wie so oft habe ich zig Dinge im Kopf, die ich gerne umsetzen würde. Das ist dieser Impuls alles verändern und besser machen zu wollen, den ich zu fast jedem Jahreswechsel verspüre. Mal sehen, was am Ende wirklich mit Häckchen versehen wird.

Unterm Strich gibt es aber nur wenig, das ich wirklich will.

Glücklich sein.
Das lief im letzten Jahr überwiegend gut, so soll es weitergehen. Das heißt auch für mich einzustehen und mich weiterhin (nur) mit Menschen umgeben, die mir gut tun. Das Leben ist zu kurz, um es (auf Dauer) mit den falschen Menschen zu verbringen und alles in mich reinzufressen. Ich will mich auf das Positive konzentrieren und weiterhin daran arbeiten es auch zu erkennen und wenn es noch so klein ist.
Glücklich sein heißt aber auch glücklich mit mir sein, was für mich viel mit Zufriedenheit zu tun hat.
Unter anderem möchte ich wieder aktiver sein, weniger Zeit vor dem.TV zu verbringen und dem ein oder anderen Fettpölsterchen auf den Leib rücken, denn trotz Normalgewicht fühle ich mich momentan furchtbar unwohl. Ich war nie durchtrainiert, wäre es aber gern. Und daran werde ich arbeiten bis es einen guten Grund gibt damit aufzuhören. Vielleicht ziehe ich das mit dem Laufen ja auch mal länger als 5 Wochen durch. Wer weiß.

Womit wir dann auch bei meinem zweiten Vorsatz oder viel mehr Wunsch für 2016 sind:

Schwanger werden / ein Baby bekommen. 
Und dabei gelassen sein.
Wenn ich es mir aussuchen dürfte, würde ich gerne noch in diesem Jahr ein Baby zur Welt bringen.
Wenn ich aber eins gelernt habe, dann, dass ich es nicht in der Hand habe und alles irre machen völlig für die Katz ist. Hoffentlich erinnere ich mich noch daran, wenn ich wieder davor stehe mich verrückt zu machen.
Ich wünsche mir die Gelassenheit auch über das Warten hinaus, denn ehrlich gesagt macht mich der Gedanke einer Schwangerschaft auch sehr nervös. Wenn es dann aber soweit ist möchte ich die Schwangerschaft ohne Angst genießen können.

Alle anderen “Vorsätze“ sind nur schmückendes Beiwerk, nicht viel mehr als Dinge, die ich halt mal tun will. Notiert habe ich sie für mich, aber das reicht auch.