WMDEDGT 4/18

Happy birthday to you! Happy birthday to you! Frau Brüllens „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ (#WMDEDGT) wird heute 5 Jahre alt!

Ich werde vom kleinen Mann geweckt, der im Schlaf aufweint. Während ich ihn anlege, schaue ich auf das Smartphone. Es verrät, es ist 4:45 Uhr. Ich hoffe inständig, dass der Kleine nur schlecht träumte oder Hunger hatte und noch etwas weiter schläft.
Ich habe Glück und erst um 6:25 Uhr erklärt der Kleine die Nacht für beendet.

Dann beginnt die Morgenroutine. Wir stehen auf und als erstes bekommt der Kleine eine frische Windel und wird tagfein gemacht. Dann verschwinde ich im Bad und ziehe mich an. Während der Freund ein bisschen mit dem Kleinen spielt, bereite ich für uns das Frühstück vor und packe die Brotdose für die KiTa. Zusammen mit der Trinkflasche und der Kuschelrobbe verschwindet alles im Rucksack.
Um 7 Uhr sitzen wir alle am Frühstückstisch. Der Freund mümmelt ein Brot, während ich versuche Müsli zu essen. Versuche, weil der Kleine statt seines Breis lieber meine Haferflocken essen möchte.

Gegen halb 8 schnappe ich mir Kind und Rucksack. Der Freund wuchtet den Kinderwagen aus dem Keller und schon sind wir auf dem Weg in die Kita. Wieder wollte der Kleine nicht von meinem Arm und ihm schossen die Tränen in die Augen als ich ging. Seufz. Das fällt mir wirklich schwer, auch wenn ich weiß, dass er schon drüber hinweg ist, ehe ich richtig aus der Tür bin.
Heute vereinbaren wir, dass ich nach Hause gehe und um 9 Uhr wieder komme. Er bleibt so lange in der Gruppe, wie er mitmacht, aber so bin ich vor Ort und kann ihn schnell abholen kommen. Das ist ein ziemlich guter Kompromiss, finde ich.

Also verlasse ich die KiTa und laufe nach Hause. Dort verräume ich die Wäsche, die der Freund abgehängt hatte. Er macht sich auf den Weg zur Arbeit und ich setze mich an die Collage der Monatsbilder des kleinen Mannes. Die Zeit vergeht rasend schnell und schon bin ich wieder auf dem Weg zurück in die KiTa.
Dort setze ich mich in den Ruheraum der großen Kinder und lese. Anfangs fiel es mir sehr schwer, weil ich immerzu lauschte, ob ich den Kleinen höre. Ab und zu tat ich das auch und es rauschte sofort durch meinen Körper. Ich fühlte mich als würde all mein Blut meinen Körper verlassen. Ich weiß, dass er da gut aufgehoben ist und ein bisschen weinen auch mal ok ist. Das ändert aber nichts an diesem Instinkt. Dem unbändigen Wunsch sofort zu ihm zu eilen und ihn zu trösten. Ich höre wie gesunden wird und sich der Kleine beruhigt. Er liebt das! Dann werde auch ich ruhiger und kann lesen. Zwischendurch unterhalte ich mich noch mit einer anderen Mutter.

Nach fast 2 Stunden KiTa-Zeit, holt mich eine der Erziehrinnen. Der kleine Mann thront auf dem Schoß seiner Bezugserzieherin und lauscht den Liedern. Zwischendurch sei er auch mal im Kinderwagen gesessen. Das habe ihn wohl auch beruhigt und ihm ein wenig Rückzugsmöglichkeit geboten. Das hätte ich ja auch nie gedacht, dass der Kinderwagen mal diese Funktion erfüllen würde. Ich erinnere mich noch genau wie der Kleine binnen Minuten anfing zu weinen, wenn er im Wagen lag. So ändern sich die Dinge!
Ich bin so dankbar, dass die Erzieherinnen so sehr auf den Kleinen eingehen und sich alle Mühe geben, ihn bei Laune zu behalten und zum Durchhalten ermutigen. Sie reißen sich wirklich ein Bein für ihn aus.

Ich schnappe mir mein Kind und laufe mit einem kleinen Umweg nach Hause. Dort verputzt der Kleine sein Frühstück. Währenddessen kommt eine interessante Wohnungsanzeige rein. Ich vereinbare einen Besichtigigungstermin für heute Abend, dann bringe ich den Kleinen ins Bett und bereite das Mittagessen vor.
Es gibt Gemüsefrikadellen mit Reis für mich und mit Nudeln für den Kleinen. Der findet Reis nämlich echt abartig. Außerdem probiere ich ein Rezept für Fruchtriegel aus. Alfo mir fmecktf!

Der Kleine schläft inzwischen fast 2 Stunden. Ich wage es und setze mich noch mal an den PC und bastle an den Bildern. Eine halbe Stunde später meldet sich der Kleine zu Wort. Ich wechsle die Windel, bevor es Mittagessen gibt.
Ich finde das Essen großartig. Die Frikadelle kommt gut an, ein paar Nudeln wandern auch im Kind. Auch der Fruchtriegel scheint zu schmecken. Zum Nachtisch mümmelt der Kleine an einer Orange als er plötzlich komische Laute von sich gibt. Ich dachte erst, er macht wieder Späße, bis ich merke, dass er versucht ein Stück Orange hoch zu holen, es aber nicht klappt. Sofort geht mir der Puls hoch. Ich gebe ihm zwei weitere Versuche, dann nehme ich ihn über die Knie. Als das Orangenstück aus seinem Mund purzelt, drücke ich ihn fest an mich und muss ganz tief durchatmen.

Als ich wieder ruhiger werde, möchte der Kleine bitte spielen. Ich schieße eine Jacke und ein paar Schühchen bei den Kleinanzeigen für ihn und setze mich dann zu ihm. Wie spielen mit der Kugelbahn und schauen Bücher an. Der Kleine benötigt zwischendurch eine neue Windel und verwandelt das Wohnzimmer innerhalb kürzester Zeit fröhlich grinsend in einen Schweinestall. Gegen halb 4 ziehe ich uns an, denn ich möchte zum ersten Mal zum Eltern-Kind-Turnen. Wir sind super gut in der Zeit. In der Tiefgarage treffe ich meinen Frauenarzt, wir plaudern kurz und dann fahre ich los.
Wir sind zu früh da, aber das nutzt auch nichts, denn außer uns ist niemand da. Ich checke nochmal, ob ich richtig bin – müsste, ja. Aber nichts. Genervt fahre ich nach Hause. Zwischen den Regenschauern spazieren wir noch eine kleine Runde, besorgen ein Brötchen und dann ist es schon Zeit für das Abendessen.

Die letzten Tage war ich vom Essverhalten des Kleinen echt verwöhnt. Heute mag er nicht so richtig, deshalb stille ich ihn nach dem Essen.
Wir spielen noch ein bisschen, ehe ich ihn umziehe. Wir haben gleich noch einen Besichtigungstermin, der mit der Bettgehzeit kollidiert, weshalb ich den Kleinen schon in den Schlafanzug stecke und einfach eine Jeans drüber ziehe.
Als der Freund Heim kommt, machen wir uns direkt auf den Weg.
Die Wohnung ist super schön, aber leider sind die Zimmer klein und der Schnitt passt nicht. Schade.

Zuhause wird der Kleine sofort ins Bett verfrachtet. Der Freund liest vor, während ich ihn stille. Nach 20 Minuten schkäft er tief und fest und mein Feierabend beginnt.

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Wa-Wa!

Der kleine Mann legt eine ziemlich rasante Entwicklung hin. Damit meine ich nicht, dass er unsere Steuererklärung macht, sondern dass ich täglich darüber staune, was er schon kann und versteht.

Ganz oft bin ich einfach nur baff und muss mir ins Gedächtnis rufen, dass er eben nicht mehr miniminiklein ist.

Er pflegt seine eigenen Rituale, so muss beim Verlassen der KiTa immer der Gabionenzaun angefasst werden. Außerdem werden jeden Morgen ganz aufgeregt die Störche auf dem Kirchturm mit dem Babyzeichen für Vogel begrüßt.

Tiere findet er unheimlich spannend. Er zeigt mit tragenden Blick auf ein Tier, ich erzähle wie es heißt inklusive Tiergeräusch. Oft versucht er es nachzuahmen. Was er mittlerweile perfekt beherrscht ist der Tiger. Der ist namluch auf seinen Windeln drauf. Da wird ganz wild gefaucht. Das ist zu niedlich.

Heute waren wir einkaufen. Auf dem Weg zum Eingang liegen wir durch die Autoreihen, der Kleine in der Trage. Er sah sich um und fauchte. Ich sah in den Himmel, weil ich dachte, er meine die Vögel (obwohl er ganz genau weiß,was Vögel sind und wie sie machen), erklärte ihm, dass da gar keine Vögel zu sehen sind. Und kaum hatte ich das ausgesprochen, fiel mein Blick auf ein Auto und da wusste ich, warum der kleine Mann gefaucht hatte.

Da saß ein orangener sibirischer Husky im Kofferraum. Für den Kleinen, der bisher nur den von der Windel kennt, war das ganz eindeutig ein Tiger. Ich erklärte ihm ziemlich baff (weil ich wirklich ganz erstaunt von der Verknüpfung war) und breit grinsend (weil unfassbar niedlich), dass dass kein Tiger, sondern ein Hund sei, worauf der Kleine ganz geschäftig nickte und „Wa-wa!“ wiederholte. ❤

Wann ist er nur so groß geworden?!

Weiter geht’s!

Es geht weiter. Inzwischen sind nun zwei weitere Wochen der Eingewöhnung vergangen. Zeit für ein kleines Update.

Die erste Woche verbrachte ich wieder zusammen mit dem Kleinen in der Gruppe. Ich erzählte ja schon, dass der kleine Mann sich am ersten Tag etwas schwer tat und sich nicht so recht lösen wollte.
Mir brach das ein kleines bisschen das Herz. Nach einigen Minuten sammelte er seinen Mut und zog dann doch wieder los, aber ich spürte sein Zögern und sah seine Blicke, die sich immer wieder versicherten, dass ich auch wirklich in der Nähe bin. Das kannte ich bisher nicht in diesem Umfang. Und es machte mir schmerzlich bewusst, was wir in der Woche zuvor kaputt gemacht hatten. Weil nicht offen kommuniziert wurde, weil wir dachten er sei schon weiter und weil, als ich es mir erstmals dachte, dass es so nichts wird, ich nicht auf mein Bauchgefühl gehört und bestanden habe, sondern auf die Erzieherinnen hörte. Das soll kein Vorwurf sein, sie sind die mit der Erfahrung und es hätte ja klappen können. Aber es zeigt mir eben, dass ich mein Kind am besten kenne. Das lässt sich nun nicht mehr ändern.

Aber es sind nun alles sehr bedacht, den Kleinen ruhig ankommen zu lassen. Hinter dem breiten, frechen Grinsen und dem Schalk im Nacken, steckt eben auch ein sensibler Kern. Jeden Tag taute der Kleine wieder ein bisschen mehr auf. Er zog früher los und größere Kreise, suchte weniger Blickkontakt. An einem Tag konnte ich ihn nicht begleiten, dort übernahm der Freund und das klappte ganz wunderbar. Da zog der Kleine sogar direkt los. Er nahm immer mehr Kontakt mit seiner neuen Bezugserzieherin auf und genießt es sichtlich sich von ihr begleiten zu lassen.

Diese Woche fand die erste Trennung statt. Nach 20 Minuten holte ich einen kleinen Mann ab, der geweint hatte, sich aber beruhigen ließ. Die Erzieherinnen hatten beschlossen, dass so ein guter Abschluss wäre, weil er nicht in Tränen aufgelöst abgeholt wird. Am Tag darauf blieb er schon 45 Minuten und jetzt zum Ende der Woche schon wieder eine Stunde. Sobald ich die Gruppe betrete und seinen Namen rufe, schenkt er mir sein bezauberndes Lächeln. Manchmal kommt er aufgeregt auf mich zu gekrabbelt, aber oft zeigt er mir, was er gerade Tolles zum Spielen hat und widmet sich dieser Sache dann wieder. Das macht mich sehr glücklich!

Nur das Abgeben, das fällt mir schwer. Ich gehe jeden Morgen ganz positiv gestimmt mit ihm in die Gruppe. Schon in der Garderobe zeigt er mit spitzem Zeigefinger, begleitet von „Da! Da!“-Rufen, auf den Gruppenraum. Auch wenn wir ihn betreten ist alles super, aber sobald ich mich verabschiede, ich ihn absetzen oder der Erzieherin geben möchte, klammert er sich an mich. Das ist der Moment, an dem auch ich innerlich versteife. Das ist doof, denn das merkt er natürlich, aber ich weiß auch, dass ein langer Abschied eben auch nichts bringen würde. Ich übergebe ihn dann und manchmal sehe ich noch die zuckenden Mundwinkel wenn ich gehe. Herzbruch!
Aber ich höre ihn nie weinen! Seine Erzieherin nimmt ihn sofort an sich, geht mit ihm in die Sandkiste oder begleitet den Abschiedsschmerz. Jeden Tan versichert sie mir, dass es sich nur um Sekunden handelte. Abschiedsschmerz eben und das sei völlig in Ordnung und normal.

Das weiß ich auch, aber bisher war es eben nicht so. Da konnte er es kaum erwarten, dass er spielen konnte. Seitdem sind natürlich auch schon ein paar Wochen vergangen, er hat sich weiterentwickelt. Vielleicht wäre dieser Punkt auch bei der anderen Erzieherin gekommen, wer weiß das schon.
Ich freue mich jedenfalls, dass sich der Kleine wieder gefangen hat und gerne in die KiTa geht.

Neustart

Wir beginnen das Abenteuer KiTa ganz von vorne.

Das Erlebnis letzten Freitag zeigte mir ganz deutlich, dass hier erst wieder Vertrauen aufgebaut werden und ein neues Kennenlernen stattfinden muss. Ich will nicht lügen, ich war sehr nervös vor diesem neuen Versuch und wünschte mir kurz es einfach aufschieben zu können. Aber wohin?
Also verbrachten wir ein schönes Wochenende miteinander und erzählten dem kleinen Mann immer Mal wieder von der KiTa und dass wir dort am Montag gemeinsam bleiben werden. Das kann man jetzt für unnötig halten, aber ich erzähle meinen Kind ständig, was wir tun. Nur so lernt er – meiner Meinung nach – die Dinge zu benennen und ich glaube fest daran, dass er sich auch jetzt schon weniger überfallen fühlt. Wir gehen auch nie zum Arzt, ohne ihm vorher davon zu erzählen und zu erklären, was dort passieren wird. Für mich hat das auch mit Vertrauen zu tun. Aber gut, darum soll es gerade gar nicht gehen.

Mit pochendem Herzen lief ich heute Morgen zur KiTa. Ich wollte gar nicht so nervös sein, konnte es aber nicht ändern. Trotzdem gab ich mich betont positiv, was ich ja auch war, nur eben auch nervös, und dann ging es los. In der Garderobe schaute sich der Kleine neugierig, aber verunsichert um. Es war wenig los. Die Hälfte der Gruppe ist krank, ein Teil war draußen, so dass nur zwei weitere Kinder in der Gruppe waren. Wir gingen rein und die neue Bezugserzieherin begrüßte den Kleinen gleich.

Er kuschelte sich an mich, entspannte sich aber als er merkte, dass ich nicht gehe. Ich setzte mich auf meinen Platz und wollte ihn absetzen. Das wollte er nicht, hielt sich fest und so blieb er eben bei mir auf dem Schoß sitzen. Ein Mädchen aus der Gruppe brachte ihm ein Spielzeug und er spielte die ersten 10 Minuten auf meinem Schoß und beobachtete alles ganz genau. Danach bewegte er sich zwischen meinen Beinen, aber immerhin schon mit Bodenkontakt.
Ich konnte richtig sehen, wie er immer mehr auftaute. Nach 20 Minuten begann er wieder ohne mich zu spielen und nahm ersten Kontakt mit der Erzieherin auf. Als er sich dann durch den ganzen Raum von mir entfernte und vergnügt in der Sandkiste saß, musste ich schon wieder kniepern. Mir fielen ganze Felsbrocken von der Brust. Da war er wieder – mein kleiner Entdecker. Als er dann mit der Kette der Erzieherin spielte und sie angrinste, machte sich auch sichtliche Erleichterung bei ihr breit. Er versicherte sich sehr oft, dass ich noch da bin und suchte meinen Blick, dann drehte er sich wieder um und spielte weiter. Das wird. Und es wird auf einem möglichst sanften Weg.

Das macht mich heute sehr glücklich.

Kommando zurück

Mein Bauchgefühl sagte mir, wir sollten es ganz von vorne probieren. Es sollte Recht behalten.

Ich ging mir einem guten Gefühl in die Kita. Der Kleine hatte gute Laune, aß vorher gut und er wurde von uns „vorbereitet“.

Schon beim Abgeben drückte er sich fest an mich als dir Erzieherin versuchte ihn von meinem Arm zu nehmen. Wir müssen es versuchen, sagte sie. Nein, sagte mein Herz.

Ich setzte ihn in die Sankiste, er begann zu spielen und ich verabschiedete mich. Nach 7 Minuten hörte ich mein Kind weinen. Ich schluckte den Kloß in meinem Hals herunter. Das Weinen wurde zu einem verzweifelten Schreien. Mein Herz brach. Alles in mir schrie danach, in die Gruppe zu stürmen, aber ich atmete tief ein und aus, denn sie sollten die Chance bekommen ihn zu beruhigen. Das klappt bei mir auch oft nicht nach 2 Minuten. Die Leiterin setzte sich zu mir und noch ehe sie etwas sagen konnte, brachen alle Dämme.

Da saß ich nun heulend in der Garderobe, während mein Baby im Gruppenraum schrie. Dieser Moment hat mein Herz in Asche gelegt. Ich bin innerlich ein emotionaler Mensch, nach außen, mit Publikum, bin ich eher beherrscht, zumindest wenn es um Trauer geht. Aber ich konnte mich nicht zurückhalten. Alle Dämme brachen und es sprudelte aus mir heraus. So will ich das nicht.

Wir redeten ein bisschen. Ich erzählte von meiner Angst, etwas kaputt zu machen. Dass ich ihn so nicht kenne und es mich so sehr verunsichert, weil er vorher eben nie weinte. Mal kurz kommt vor, aber so? Wie soll ich ihn so dort lassen? Sie nahm mir ein bisschen meine Ängste, erzählte von ihren Kindern. Er beruhigte sich, ich wurde ruhiger.

Kurz bevor ich ihn abholte, begann er erneut zu weinen. Beruhigte sich bei mir aber sofort. Auch den anderen Erzieherinnen ging das sehr, sehr nah. So wie es jetzt läuft, will das keiner. Aber alle sind sich sicher, dass wir das hinbekommen. Wir müssen jetzt das Vertrauen wieder aufbauen und deshalb werde ich nächste Woche wieder mit in den Gruppenraum kommen. Schwierig ist nur, dass es jetzt zeitlich gestaffelt werden muss.

Es läuft gerade alles andere als gut, aber ich bin trotzdem froh, in dieser Kita zu sein. Im Vorfeld lief es jetzt suboptimal und vielleicht hätten wir vorher reagieren sollen, aber es konnte auch keiner ahnen, dass es sich so zuspitzen würde. Ich kenne mein Kind so bisher auch noch nicht. Ich sehe aber, dass alle mit dem Herzen dabei sind und sich für ihn das Beste wünschen.

In der Garderobe kuschelte er und war ganz schnell wieder richtig ausgelassen. Grinste alle Erzieherinnen an und winkte fröhlich zum Abschied. Immerhin hatten wir so doch noch einen positiven Abschluss – irgendwie.

Jetzt ist Wochenende. Viel Zeit für ungestörte Aufmerksamkeit. Und dann fangen wir von vorne an. Atmen.

Das Gespräch

Mir ist es wichtig, dass sich keine negativen Gefühle aufstauen und das eigentlich positive Verhältnis belasten, so suchten wir das Gespräch mit der KiTa.
Ich sprach mein Gefühl an, dass für den Kleinen nicht mehr so recht Platz sei, weil die Kapazitäten ausgeschöpft seien und meine Bedenken. Ich bin sehr für ein offenes Wort, scheue es zeitgleich aber auch, einfach weil ich gerne in Harmonie lebe. Da konnte ich aber nicht ruhig bleiben. Es ist wirklich verrückt, welche Tigergene da in einem aktiv werden, wenn es um das wohl des eigenen Kindes geht.

Die Erzieherin hatte viel Verständnis. Das erleichterte mich sehr. Sie wollen natürlich auch eine Lösung finden, damit der Kleine sich wieder wohl fühlt und irgendwann auch richtig eingewöhnt ist. Sie dachten, weil er schon eine Weile da ist, versuchen sie es erstmal, ob er mit wechselnden Personen, die sich seiner annehmen, zurecht kommt. Das funktionierte leider nicht so wirklich. Manchen Kindern mache das nicht viel aus, aber unser Kleiner sei einfach sensibler, was das angeht. Und das war nicht negativ gemeint. Ich fand es schön zu sehen, dass sie ihn doch wahrnehmen.

Und wurde gefragt, ob mein Gespräch mit meinem Arbeitgeber erfolgreich war und ich glaube, es erleichterte sie sehr, dass wir nun ein paar Wochen mehr Zeit haben, um alles wieder in geordnete Bahnen zu bekommen, ohne unnötig Druck ausüben zu müssen.
Die Personalsituation wird sich aber noch weiter zuspitzen, da noch sie bald auch für einige Zeit ausfallen wird. Uff. Das ist echt hart. Natürlich steht mein Kind für mich an erster Stelle, aber ich habe auch wirklich Verständnis für die KiTa. Ich meine, die können sich auch nicht teilen oder Personal aus dem Hut zaubern. Mir ist bewusst, dass es keine 1:1 Betreuungssituation gibt und erwarte das auch nicht.

Sie seien im Team überein gekommen, dass sie gerne die verbleibende Erzieherin die Bezugserzieherin für unseren Spatz werden soll, weil sich eben rausgestellt hat, dass es noch sehr verwirrend für ihn ist, wenn sich verschiedene Leute um ihn kümmern. Sie macht zwar auch die Eingewöhnung für ein weiteres Kind, das sei aber schon Älter und es könnte auch sein, dass es demnächst noch ein paar Wochen mit den Eltern verreise. Darüber hinaus werden wir für die nächsten Tage komplett zurückfahren. Sie wird vermehrt Kontakt mit ihm aufnehmen und er soll die nächsten Tage erst einmal wieder nur 30 Minuten bleiben und ich direkt im Haus, damit er wieder Vertrauen fasst und mit einem positiven Abschluss aus dem Tag geht. Wenn er sich wieder wohlfühle, könnte man schauen, ob man langsam steigert oder versucht dort anzuknüpfen, wo wir aufgehört haben.
Das ganze Gespräch zeigte mir, dass mein Gefühl bei der KiTa-Wahl nicht verkehrt war. Manche meiner Gefühle der letzten Tage, waren durch meine Sorgen sicherlich trüber als nötig. Die Erzieherinnen sind sehr feinfühlig und ich glaube, dass sie mittlerweile einen guten Blick auf mein Kind gewinnen konnten. Dafür spricht auch der Vorschlag. Das hätte gerne auch vorher kommen können, aber gut, es ist jetzt nicht mehr zu ändern.

Ich hoffe nur sehr, dass die letzten Tage nicht zu viel zerstört haben und der Kleine sich bald wieder wohl fühlt. Das ist für mein Mamaherz ganz schwer zu ertragen, ihn so zu sehen.

Rückschlag

Sagte ich, die Eingewöhnung läuft? Tut sie. Rückwärts und bergab, aber läuft.

Bis jetzt lief es wirklich bilderbuchmäßig. Die 2,5 Stunden letzte Woche waren wirklich anstrengend für ihn und er war danach richtig erledigt, aber er meisterte das ganz wunderbar. Das änderte sich diese Woche.
Für diese Woche standen große Schritte an. Der Kleine sollte das erste Mal bis zum Mittagessen bleiben und dann zum ersten Schlafversuch bleiben. Der Punkt, dem ich ohnehin mit Bauchschmerzen entgegen blickte. Stattdessen fuhren wir die Zeit sogar zurück.

Tag 16 startete nach einer durchzahnten Nacht mit der Nachricht, dass die Bezugserzieherin des Kleinen die komplette Woche ausfallen wird. Tatsächlich begann er 10 Minuten bevor ich ihn abholen kam, zu weinen. Er war so unfassbar müde, dass er nach 3 Minuten in der Trage tief und fest einschlief. Zum ersten Mal hatte ich kein gutes Gefühl. So kamen einfach zwei schwierige Umstände zusammen. Im Grunde ist das nicht weiter schlimm, aber mir tat er dennoch so leid.Er hat seine Bezugserzieherin schon sehr ins Herz geschlossen, dass sie nicht da war, warf ihn etwas aus der Bahn.

Auch am den nächsten Tagen weinte er bittere Tränen als ich wir ihn abholte. Ich vermutete, dass ihm im Schneenazug velleicht einfac zu warm war, aber wir beschlossen ihn am Tag darauf noch vor dem Rausgehen abzuholen, falls ihm das einfach zu viel ist. Er sei halt ab 10 müde, sagte mir die Leitung. Ja, schon. Aber da muss sich doch ein anderer Weg finden als dass ich ihn abhole? Er muss sich ja auch dran gewöhnen. Da dachte ich zum ersten Mal, dass es die Kapazitäten wohl nicht herzugeben scheinen, dass vielleicht jemand versucht ihn zu einem Schläfchen zu bewegen.
Neuer Tag, neues Glück. Aber da klingelte zum ersten Mal das Telefon. Der Kleine lasse sich nicht beruhigen, ob ich ihn abholen könne. Natürlich! Mich empfang ein völlig aufgelöster, kleiner Mann. Die Sorgen, die ich mir seit Montag machte, verwandelten sich in einen wahren Sturm. So kann es unmöglich weitergehen. Der Kleine soll doch mit einem guten Gefühl in die KiTa gehen. Daneben steht der Jobbeginn, der immer näher rückt. Beim Gedanken daran wurde mir schlecht. An diesem Tag verriet uns eine Erzieherin, dass die Bezugserzieherin des Kleinen schwanger ist. Uff. Ich freue mich riesig für sie. Für den kleinen Mann ist das eine Katastrophe. Ich hätte heulen können. Wie soll das so klappen? Da muss unbedingt eine Lösung her. Zeitgleich werden gerade zwei weitere Kinder eingewöhnt, wodurch eigentlich keine Kapazitäten frei sind.

Es machte sich das Gefühl breit, dass für mein Kind kein Platz ist. Ich hatte den Eindruck, dass er so hin und her geschoben wird. Er ist zwar schon seit 3 Wochen dort und hat sich etwas eingelebt, aber eben noch nicht so sehr, dass er da derart flexibel reagieren kann. Er zwar sehr offen, aber auch sensibel und mit ganz feinen Antennen ausgestattet. Er shäkert gerne, aber er vertraut nicht jedem.

Zuhause erarbeiteten der Freund und ich einen Notfallplan, den ich am nächsten Tag mit meiner Chefin besprechen würde. Ich hatte ohnehin vor ins Büro zu fahren, weil ich meine Arbeitszeiten mit ihr besprechen wollte. Kaum ausgesprochen, fühlte ich mich schon viel leichter. Jetzt muss es nur noch klappen.

Für Donnerstag (Tag 19) planten wir schon nur noch 1,5 Stunden ein, aber bereits nach 45 Minuten klingelte das Handy, ob wir den Kleinen in 30 Minuten abholen könnten. Irgendwie verwirrte mich das, ich fragte, ob er weine und als es hieß ja, schickte ich den Freund los, denn ich saß im Büro. Als er ankam, spielte der Kleine mit einer der Erzieherinnen am Waschbecken. Nicht ganz glücklich, aber auch nicht weinend. Der Freund nahm ihn dann mit, so blieb zumindest ein einigermaßen positiver Abschluss. Allerdings beschlich uns immer mehr das Gefühl, dass da eben kein Platz, keine Zeit für unser Kind ist. Und dass es vielleicht auch gar nicht richtig versucht wird und man es sich etwas leicht macht. Es machte mich wütend, dass noch keine Lösung erarbeitet wurde. Ich meine, die Erzieherin fällt jetzt einfach weg, er steckt mitten in der Eingewöhnung. Da muss man sich doch mal überlegen, wie man das auffängt?
Ziemlich blöde Gefühle und Gedanken, die das Verhältnis belasten, wo ich doch so überzeugt von der KiTa bin. Da muss ein Gespräch und eine Lösung her. Mein Kind hat eine liebevolle Eingewöhnung verdient, so wie die anderen auch.

Es tut mir weh zu sehen wie mein aufgewecktes, offenes Kind jeden Tag zurückhaltender wird. Statt in seiner geliebten Sandkiste zu verschwinden, die Arme nach uns ausstreckt und deutlich zeigt, dass er lieber mit nach Hause möchte. Zuhause klebt er an uns. Als ich zum Arzttermin aufbrach, weinte er wohl nach 10 Minuten ganz bitterlich nach mir. Er rückte nicht einen Zentimeter von meiner Seite. Er ist schon immer auch anhänglich gewesen, aber so kenne ich ihn nicht. Wir versuchen ihm viel zu erklären, gut zuzureden, ihn auf den nächsten Tag vorzubereiten und ganz viele Spiel- und Kuscheleinheiten einzubauen, aber das allein reicht nicht.

Das Gespräch mit meiner Chefin lief wunderbar. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie so verständnisvoll reagieren würde. Mich hatte nämlich wirklich ernsthaft das Gewissen gebissen, weil man mich auch einplant, aber ohne ein Zögern stimmte sie meinem Wunsch zu und so werde ich noch einmal meine Elternzeit verlängern. Das gibt uns etwas mehr Zeit. Auf Dauer ist das aber keine Lösung, denn von Elternzeit allein gewöhnt sich der Kleine auch nicht ein. Das Wohl meines Kindes steht über allem, aber auch der finanzielle Aspekt ist nicht zu verachten. Ich bin dankbar, dass wir das auffangen können, aber auf Dauer geht das nicht. Ich bin so unfassbar dankbar für meinen grandiosen Arbeitgeber.

Müde? Sandkiste! (WMDEDGT 3/18)

Und schon wieder ist ein Monat rum, Zeit für Frau Brüllens Was machst du eigentlich den ganzen Tag?.

Es fühlt sich an als würde ein Lastwagen über mich rollen als der kleine Mann um 1:10 Uhr regt. Ich lege ihn an und hoffe darauf, weiterschlafen zu können. Leider hat der Kleine andere Pläne und ist wach. Er stillt zwar eine ganze Weile, kuschelt sich immer wieder an, aber turnt auch herum. Dazwischen weint er ganz bitterlich. Die Zähne. Oder viel mehr der Zahn. Oben rechts. Links war schon so fies, rechts steht ihm in nichts nach.
Nachdem er versorgt ist und sich einigermaßen beruhigt hat, versuche ich ihn zum Weiterschlafen zu überreden, denn ich weigere mich aufzustehen. Er ist wirklich sehr müde, schafft es aber nicht einzuschlafen. Selbst stillen ist irgendwann einfach doof. Nach 2 Stunden rollt er sich auf mich und schläft er erschöpft auf mir ein.

Leider hält die Ruhe nicht lange. Er schläft unruhig und ist um 5:25 Uhr wieder sowas wie wach. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Ich weine gedanklich in mein Kissen. In den letzten 10 Nächten war er 8 Nächte wach, die anderen waren enorm unruhig. Ich habe in keiner Nacht länger als 2 Stunden am Stück geschlafen und das auch nicht sehr tief. Gepaart mit den Monaten zuvor. Kurz: Ich bin müde wie ich es selbst in Minibabyzeiten nie war. Ändert ja aber nichts.

Also starten wir die Morgenroutine. Der Freund lüftet und zieht den Kleinen an, während ich mich anziehe und das Frühstück fertig mache. Der kleine Mann piekt unmotiviert in seinem Pancake herum, während ich die Brotdose für die KiTa mache und dann noch fix einen Getreidebrei anmische. Was er nicht löffeln kann, findet er gerade sehr doof. Außerdem tut der Zahn weh. Also gut, so isst er ein bisschen was. Wir spielen noch ein bisschen und ziehen uns final an, dann werden die Zähne geputzt und der kleine Mann eingepackt.
Der Freund schnappt sich den Rucksack und den Softshellanzug, dann kann es losgehen. Heute bleibt der Kleine wieder bis nach der Draußenzeit. So er denn nicht müde zusammenbricht.

In der KiTa erfahren wir, dass die Bezugserzieherin des Kleinen die Woche ausfallen wird. Ich glaube, der Kleine ist mittlerweile so gut eingelebt, dass er das verkraftet. Allerdings fühle ich mich etwas unwohl, weil der erste Schlafversuch in dieser Woche stattfinden soll. Das ist ja ohnehin ein recht vertracktes Thema derzeit. Aber auch das wird sich finden, denke ich.

Zuhause sichte und sortiere ich die Bilder von meinem Handy. Ich blogge ein bisschen, lasse mich nebenher von Youtube berieseln. Dann rechne ich noch ein paar Dinge durch. Das Ergebnis ist sehr erfreulich und lässt mich ein bisschen aufatmen. Weil ich noch kurz Zeit habe, besuche ich ein paar Websites von Autoherstellern. Das macht mir wirklich keinen Spaß.

Noch fix in den Keller und zur Post, dann kann ich mein Baby wieder abholen.
Schon bevor ich das Tor erreiche, höre ich, dass der Kleine weint. Ich weiß, dass er unfassbar müde sein wird. Ich werde gebeten morgen den Kinderwagen mitzubringen, damit er sich darin ausruhen kann. Wird gemacht! Ich hoffe, das hilft. Vielleicht schläft er auch nachts einfach mal. ;-)
Ich ziehe ihn um, schnalle ihn in die Trage und gehe los. Nach 3 Minuten schnorchelt es unter der Mütze hervor. Ich bleibe noch ein paar Minuten draußen (das Wetter ist herrlich!), damit er tief genug schläft, ehe ich ihn aus der Trage schälen. Das klappt überraschenderweise ganz gut. Nach 30 Minuten meldet er sich, ich stille ihn und er schläft weiter. Ich beeile mich und mache meine Yogaeinheit. Das erste Mal seit 10 Tagen bekomme ich richtig Luft dabei. Wie gut das tat!

Das innere Uhr des Kleinen schläft nach 1,5 Stunden aus. Er wacht weinend auf, ist immer noch sehr müde, lässt sich aber auch nicht beruhigen. Mann, dieser Zahn! Das macht ihm echt zu schaffen. Weil das Gel keine Linderung verschafft, gebe ich ihm kurzerhand ein Schmerzzäpfchen und verkrümle mich wieder mit ihm ins Bett. Ich hoffe, er schläft noch mal ein, wenn die Schmerzen weg sind. Wir kuscheln und stillen ein bisschen, aber schlafen möchte er nicht mehr.

Nach einem Windelwechsel, gibt es Mittagessen. Aber auch jetzt verschmäht er alles, was ich ihm anbiete. Das hatten wir beim letzten Zahn auch schon, da stillte er plötzlich wieder voll.
Als der Kleine seine Tiger Box erspäht, zeigt er drängend darauf, also hören wir ein bisschen Musik. Er liebt das so! Er tanzt mit seiner Robbe zu Shake it off und ich platze fast vor Niedlichkeit. Ehrlich, dieser kleine Mensch lässt mein Herz überblubbern!

Noch ein Windelwechsel, dann versuche ich das müde Kind noch einmal hinzulegen. Das will nicht klappen. Es zieht es mich nach draußen. Es ist wunderbar warm und die Sonne scheint. Ich drehe eine Runde mit dem Kinderwagen. Ich hätte Wetten darauf abgeschlossen, dass es den Kleinen in das Land der Träume schüttelt, aber diese Wette hätte ich verloren. Er kämpfte richtig gegen den Schlaf. Also wie konnte ich die Zeit bis zum Schlafen noch überbrücken ohne dass es allzu viel Tränen gab? Sandkasten! Also spazierte ich zum Spielplatz und ließ den Kleinen zum dritten Mal an diesem Tag in den Sand gleiten. Wir buddelten, ich baute Türmchen und ließ sie vom Kleinen einreißen. Nach 30 Minuten zog ich ein vollständig paniertes, aber glückliches Kind aus der Sandkiste.

Zuhause wurde er gesäubert, die Klamotten ausgeschüttelt und dann war es schon mehr als Zeit für das Abendessen. Auch das interessierte ihn herzlich wenig. Die Müdigkeit gewann die Oberhand. Also stillten wir bis der Freund kam. Der schnappte sich das Kind, zog ihn um und dann ging es schon ins Bett. Aber auch da tat er sich wieder super schwer. Im Moment ist das Thema Schlafen echt schwierig. Ich hoffe, das wird bald wieder besser. Aber irgendwann schafft er es dann doch endlich einzuschlafen. Feierabend!