Hoch die Hände, Wochenende! (WMDEDGT 5/2018)

Das Wochenende beginnt nach einer ganz guten Nacht um halb sieben. Woohoo!
Ich könnte da zwar noch ein bisschen länger schlafen können, aber der kleine Herr kennt kein Erbarmen. Er sitzt im Bett und schenkt mir sein bezauberndes Kleiner-Junge-Grinsen. Bevor wir aufstehen, kuscheln und stillen wir noch ein kleines bisschen.

Wir beginnen unsere Morgenroutine. Anziehen, Windel wechseln, Zähne putzen.
Als wir beide fertig sind, erledige ich ein wenig liegen gebliebenen Haushalt. Der Freund zieht das Bett ab, ich beziehe es neu, während der kleine Mann zwischen den Laken hin und her rollt und sich vor lachen kugelt. Knutschkugel, der! Dann startet der Kleine die Waschmaschine und ich putze fix das Klo. Läuft.

Zeit für Frühstück! Es sind noch Erdbeeren da. Was könnte da passender sein als ein Pancake-Frühstück? Moah! Da könnte ich mich wirklich reinsetzen. Sogar der Kleine langt zu und verschlingt einen Pancake, etwas Banane und ein paar Erdbeeren. So viel hat er schon lange nicht mehr gegessen. Das freut mich so!
Wir machen uns fertig, ich hänge die Wäsche auf und dann fahren wir auf den Markt.

Eigentlich fehlen nur ein paar Äpfel, aber ich kann einfach nicht an den Erdbeeren und dem grünen Spargel vorbeigehen. Ich liebe grünen Spargel! Der Freund legt den obligatorischen Stopp beim Fischdealer ein, um sich ein Forellenbrötchen zu kaufen, das er dann zusammen mit dem Kleinen mümmelt. Ich bin jedes Mal aufs Neue überrascht, dass der Kleine so auf den Fisch abfährt. Er scheint langsam wieder Hunger zu bekommen, denn er verschlingt auch noch den Pancake, den ich vorsorglich eingepackt habe.

Ich möchte noch gerne in die Waschanlage. Auf dem Weg dorthin schläft der Kleine ein. Das ist ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt. Immerhin habe ich nun ein sauberes Auto! Zuhause versuche ich den Kleinen schlafend ins Bett zu bringen. Sagen wir es mal so: Haha! Er verschlief das Abschnallen, das war’s dann aber auch. Bis wir in der Wohnung waren, war das Kind wach und quietschfidel. Jeder Versuch ihn nochmal hinzulegen, scheiterten.

Ich wickle ihn und poliere schnell noch die gefetteten Schühchen, während der Freund das Mittagessen vorbereitet. Es gibt Fusilli Aglio e Olio mit grünem Spargel und viiiieeel Parmesan. Moah! Daran könnte ich mich glatt totfressen. So lecker!
Ich fische das Kind aus dem Stuhl und versuche die Spuren des Desserts (Erdbeeren und Wassermelone) vom Kind zu entfernen. Er hat einen Kleiderwechsel gewonnen.
Ich liebe das Wetter! Die Wäsche vom Vormittag ist schon trocken und so kann ich die nächste Wäscheladung starten. Der Kleine drückt ganz begeistert das Knöpfchen und erfreut sich am Kinderkino.
Nach dem Essen ist vor dem Saugen, also wirble ich vor dem nächsten Schlafversuch durch die Wohnung.

Versuch Nummer zwei scheitert trotz deutlichen Müdigkeitsanzeichen. Keine Chance. Die Wäsche ist fertig und möchte aufgehängt werden. Gesagt, getan. Und noch mehr Müdigkeitsanzeichen, aber nein, er möchte nicht schlafen. Genug der Versuche, wir gehen nun raus. Schlaf nach 15:30 Uhr sorgt dafür, dass er gar nichts mehr ins Bett möchte, dann bleibt er jetzt eben wach.
Wir spazieren auf den Piratenspielplatz, wo der Kleine durch die Sandkiste fegt und versucht die Rutsche hochzukrabbeln. Er liebt es zu rutschen. Leider sind die Rutschen auf den meisten Spielplätzen hier nicht begehbar, wenn man nicht selbst klettern kann. Mit Kleinkind auf dem Arm ist das aber leider nicht möglich. Umso mehr Spaß hatte er, dass es hier klappt.
Ein paar Kinder haben die Wasserpumpe aktiviert. Ich habe alle Hände voll zu tun, den Kleinen davon abzuhalten kopfüber im Matsch zu versinken. Er liebt Wasser!

Um 17 Uhr gehen wir mit einem kleinen, dreckigen Kind nach Hause. Wir waschen Sonnencreme und Sand von Händen, Füßen und Gesicht. Dann gibt es Abendbrot. Wieder pickt der Kleine nur ein bisschen im Essen herum. Ein großer Esser ist er wirklich nicht. Danach mache ich ihn bettfertig, putzen die Zähnchen und spielen noch eine Runde, ehe es etwas früher als sonst ins Bett geht.

Wir kuscheln uns ins Bett und stillen. Innerhalb von 10 Minuten ist der Kleine eingeschlafen. So schnell ging das schon lange nicht mehr.
Feierabend! Zeit für Couch und Modern Family.

Weitere Tagebucheinträge gibt es wie an jedem 5. des Monats bei Frau Brüllen.

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WMDEDGT 4/18

Happy birthday to you! Happy birthday to you! Frau Brüllens „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ (#WMDEDGT) wird heute 5 Jahre alt!

Ich werde vom kleinen Mann geweckt, der im Schlaf aufweint. Während ich ihn anlege, schaue ich auf das Smartphone. Es verrät, es ist 4:45 Uhr. Ich hoffe inständig, dass der Kleine nur schlecht träumte oder Hunger hatte und noch etwas weiter schläft.
Ich habe Glück und erst um 6:25 Uhr erklärt der Kleine die Nacht für beendet.

Dann beginnt die Morgenroutine. Wir stehen auf und als erstes bekommt der Kleine eine frische Windel und wird tagfein gemacht. Dann verschwinde ich im Bad und ziehe mich an. Während der Freund ein bisschen mit dem Kleinen spielt, bereite ich für uns das Frühstück vor und packe die Brotdose für die KiTa. Zusammen mit der Trinkflasche und der Kuschelrobbe verschwindet alles im Rucksack.
Um 7 Uhr sitzen wir alle am Frühstückstisch. Der Freund mümmelt ein Brot, während ich versuche Müsli zu essen. Versuche, weil der Kleine statt seines Breis lieber meine Haferflocken essen möchte.

Gegen halb 8 schnappe ich mir Kind und Rucksack. Der Freund wuchtet den Kinderwagen aus dem Keller und schon sind wir auf dem Weg in die Kita. Wieder wollte der Kleine nicht von meinem Arm und ihm schossen die Tränen in die Augen als ich ging. Seufz. Das fällt mir wirklich schwer, auch wenn ich weiß, dass er schon drüber hinweg ist, ehe ich richtig aus der Tür bin.
Heute vereinbaren wir, dass ich nach Hause gehe und um 9 Uhr wieder komme. Er bleibt so lange in der Gruppe, wie er mitmacht, aber so bin ich vor Ort und kann ihn schnell abholen kommen. Das ist ein ziemlich guter Kompromiss, finde ich.

Also verlasse ich die KiTa und laufe nach Hause. Dort verräume ich die Wäsche, die der Freund abgehängt hatte. Er macht sich auf den Weg zur Arbeit und ich setze mich an die Collage der Monatsbilder des kleinen Mannes. Die Zeit vergeht rasend schnell und schon bin ich wieder auf dem Weg zurück in die KiTa.
Dort setze ich mich in den Ruheraum der großen Kinder und lese. Anfangs fiel es mir sehr schwer, weil ich immerzu lauschte, ob ich den Kleinen höre. Ab und zu tat ich das auch und es rauschte sofort durch meinen Körper. Ich fühlte mich als würde all mein Blut meinen Körper verlassen. Ich weiß, dass er da gut aufgehoben ist und ein bisschen weinen auch mal ok ist. Das ändert aber nichts an diesem Instinkt. Dem unbändigen Wunsch sofort zu ihm zu eilen und ihn zu trösten. Ich höre wie gesunden wird und sich der Kleine beruhigt. Er liebt das! Dann werde auch ich ruhiger und kann lesen. Zwischendurch unterhalte ich mich noch mit einer anderen Mutter.

Nach fast 2 Stunden KiTa-Zeit, holt mich eine der Erziehrinnen. Der kleine Mann thront auf dem Schoß seiner Bezugserzieherin und lauscht den Liedern. Zwischendurch sei er auch mal im Kinderwagen gesessen. Das habe ihn wohl auch beruhigt und ihm ein wenig Rückzugsmöglichkeit geboten. Das hätte ich ja auch nie gedacht, dass der Kinderwagen mal diese Funktion erfüllen würde. Ich erinnere mich noch genau wie der Kleine binnen Minuten anfing zu weinen, wenn er im Wagen lag. So ändern sich die Dinge!
Ich bin so dankbar, dass die Erzieherinnen so sehr auf den Kleinen eingehen und sich alle Mühe geben, ihn bei Laune zu behalten und zum Durchhalten ermutigen. Sie reißen sich wirklich ein Bein für ihn aus.

Ich schnappe mir mein Kind und laufe mit einem kleinen Umweg nach Hause. Dort verputzt der Kleine sein Frühstück. Währenddessen kommt eine interessante Wohnungsanzeige rein. Ich vereinbare einen Besichtigigungstermin für heute Abend, dann bringe ich den Kleinen ins Bett und bereite das Mittagessen vor.
Es gibt Gemüsefrikadellen mit Reis für mich und mit Nudeln für den Kleinen. Der findet Reis nämlich echt abartig. Außerdem probiere ich ein Rezept für Fruchtriegel aus. Alfo mir fmecktf!

Der Kleine schläft inzwischen fast 2 Stunden. Ich wage es und setze mich noch mal an den PC und bastle an den Bildern. Eine halbe Stunde später meldet sich der Kleine zu Wort. Ich wechsle die Windel, bevor es Mittagessen gibt.
Ich finde das Essen großartig. Die Frikadelle kommt gut an, ein paar Nudeln wandern auch im Kind. Auch der Fruchtriegel scheint zu schmecken. Zum Nachtisch mümmelt der Kleine an einer Orange als er plötzlich komische Laute von sich gibt. Ich dachte erst, er macht wieder Späße, bis ich merke, dass er versucht ein Stück Orange hoch zu holen, es aber nicht klappt. Sofort geht mir der Puls hoch. Ich gebe ihm zwei weitere Versuche, dann nehme ich ihn über die Knie. Als das Orangenstück aus seinem Mund purzelt, drücke ich ihn fest an mich und muss ganz tief durchatmen.

Als ich wieder ruhiger werde, möchte der Kleine bitte spielen. Ich schieße eine Jacke und ein paar Schühchen bei den Kleinanzeigen für ihn und setze mich dann zu ihm. Wie spielen mit der Kugelbahn und schauen Bücher an. Der Kleine benötigt zwischendurch eine neue Windel und verwandelt das Wohnzimmer innerhalb kürzester Zeit fröhlich grinsend in einen Schweinestall. Gegen halb 4 ziehe ich uns an, denn ich möchte zum ersten Mal zum Eltern-Kind-Turnen. Wir sind super gut in der Zeit. In der Tiefgarage treffe ich meinen Frauenarzt, wir plaudern kurz und dann fahre ich los.
Wir sind zu früh da, aber das nutzt auch nichts, denn außer uns ist niemand da. Ich checke nochmal, ob ich richtig bin – müsste, ja. Aber nichts. Genervt fahre ich nach Hause. Zwischen den Regenschauern spazieren wir noch eine kleine Runde, besorgen ein Brötchen und dann ist es schon Zeit für das Abendessen.

Die letzten Tage war ich vom Essverhalten des Kleinen echt verwöhnt. Heute mag er nicht so richtig, deshalb stille ich ihn nach dem Essen.
Wir spielen noch ein bisschen, ehe ich ihn umziehe. Wir haben gleich noch einen Besichtigungstermin, der mit der Bettgehzeit kollidiert, weshalb ich den Kleinen schon in den Schlafanzug stecke und einfach eine Jeans drüber ziehe.
Als der Freund Heim kommt, machen wir uns direkt auf den Weg.
Die Wohnung ist super schön, aber leider sind die Zimmer klein und der Schnitt passt nicht. Schade.

Zuhause wird der Kleine sofort ins Bett verfrachtet. Der Freund liest vor, während ich ihn stille. Nach 20 Minuten schkäft er tief und fest und mein Feierabend beginnt.

Glühwürmchen (WMDEDGT 2/18)

Frau Brüllen will es wieder wissen: #WMDEDGT.
Von mir mit etwas Verspätung (und zurückdatiert, damit ich ihn auch finde), warum lest ihr gleich.

Die Nacht ist etwas unruhiger als die letzten Nächte. Der kleine Mann hustet plötzlich und wird jedes Mal vom Kratzen im Hals wach.
Wir stehen um halb 7 etwas verknickt auf. Ich ziehe mich an und mache mich soweit fertig, währenddessen wickelt der Freund den kleinen Mann. Der Kleine findet das recht öde und so ziehen wir alle Register, um ihn im Anschluss auch angezogen zu bekommen.

Der Freund ist heute lange weg, daher spielen die beiden Männer und ich bereite das Frühstück vor. Noch sind wir gut in der Zeit. Ich esse mein Marmeladenbrot und der kleine Mann verputzt ein paar Löffel Haferlocken und zerpflückt nebenbei ein Stück Brot. Danach werden die Zähne geputzt und wir machen uns bereit zum Aufbrauch. Der zweite Tag der Eingewöhnung! Ich bin ganz gespannt wie es dem kleinen Mann heute gefallen wird.
In der KiTa angekommen, spielt er gleich drauf los. Ich mache es mir auf meinem Stuhl bequem und nach einer Stunde ziehe ich den müden kleinen Kerl an und laufe nach Hause. Kaum in der Trage, kämpfte er schon mit schweren Augen. So ein Kindergartenalltag ist aber auch anstrengend. Ich husche schnell nach Hause, packe uns aus und dann geht es auch schon ins Bett, wo der Kleine innerhalb von wenigen Minuten stillend einschläft.

Nach ein paar Minuten schleiche ich mich raus, mir knurrt der Magen. Das tut er in letzter Zeit gefühlt ständig. Ich beschließe schnell ein Brot zu essen und dann meine tägliche Yogaeinheit zu machen. Das mache ich nun seit Anfang des Jahres und es tut mir unheimlich gut! Nach nur 45 Minuten wird der Kleine hustend wach. Das klingt richtig fies. Als ich ihn aus dem Bett hole, schmiegt er sich an mich und ich spüre sofort, dass hier etwas nicht stimmt.
Beim Wickeln, messe ich kurz Fieber und ja, er hat erhöhte Temperatur. Hat mich mein Gefühl nicht getrügt. Sonst ist er aber gut drauf.
Wir kuscheln und spielen. Schauen ein paar Bücher an und dann wird e auch schon Zeit fürs Mittagessen.

Der Kleine rührt fast nichts an. Nach einem erneuten Windelwechsel wechseln wir ins Schlafzimmer und ich stille ihn noch ein bisschen. Ich ahne schon, dass da etwas im Busch ist und bleibe direkt bei ihm. Plötzlich übermannt mich die Müdigkeit und ich schlafe einfach ein Ründchen mit. Vielleicht schläft er ja so etwas ruhiger.
Nach einer Stunde wird der Kleine brüllend wach. Sofort stehe ich senkrecht im Bett. Egal, was ich versuche, er lässt sich nicht beruhigen. Sein kleiner Körper glüht. Und er weint und weint und weint. Es dauert eine halbe Stunde bis ich es schaffe ihn soweit zu beruhigen, dass ich Fieber messen und ihm ein Zäpfchen geben kann. Innerhalb von 2 Stunden ist seine Temperatur auf über 39 Grad gestiegen. Mein armer Hase!
Es geht ihm wirklich elend. Er liegt wimmernd auf mir, windet sich hin und her, dämmert zwischendurch immer wieder kurz weg, um dann wieder aufzuweinen. Der Freund vereinbart einen Arzttermin. Wir sollen Wartezeit mitbringen. Mir ist das irgendwie nicht geheuer. Der Kleine hatte schon mal ein bisschen Schnupfen oder leichten Husten, aber mittlerweile röchelt er sehr deutlich.
Bis zum Termin bleiben wir liegen. Zwischendurch nuckelt er eines der Notfallquetschies aus und stillt. Immerhin! Aber mehr geht nicht. Wie ein kleines Häufchen Elend liegt er da auf mir und weiß nicht wohin mit sich. Das sind die ersten Male auf die ich gerne verzichten würde (und eine Wiederholung brauche ich auch nicht!).

Ich wickle den Kleinen noch einmal und mache uns fertig. Im Keller hänge ich die Wäsche ab und besorge auf dem Weg zum Kinderarzt noch Brot für heute Abend und eine Brezel für den Fall, dass wir lange warten müssen und der Kleine doch Hunger bekommt. Überraschenderweise dürfen wir nach 10 Minuten ins Untersuchungszimmer. Noch ehe wir richtig im Raum sind, fragt mich der Kinderarzt wie lange sich der Kleine schon so anhöre, man könne ihn ja über den ganzen Gang röcheln hören. Mittlerweile klingt er wie Darth Vader persönlich, dabei hatte er heute Morgen noch fast nichts. Die Untersuchung geht ganz fix und schnell ist klar, das ist eine Bronchitis, die sich der Kleine eingefangen hat.
Ich bin unheimlich froh auf mein Gefühl gehört zu haben, wer weiß wie es ihm morgen gegangen wäre. Man kann jetzt schon die Einziehung an den Rippen sehen. Er soll nun inhalieren. Der Arzt erklärt mir, was ich tun soll, gibt uns ein paar Rezepte mit auf den Weg. Sollte es trotz Inhalation schlimmer werden, sollen wir wiederkommen. ER bestätigte, was ich mir schon dachte. Diese Woche soll er aber auf jeden Fall Zuhause bleiben. Damit ist die Eingewöhnung erstmal gelaufen. Ich bin echt froh, dass wir 6 Wochen eingeplant haben, allerdings bleiben so durch diverse Schließtage nur noch 4 Wochen. Das bereitet mir etwas Bauchschmerzen, denn ich wollte ja, dass er die Zeit zum Eingewöhnen hat, nicht zum Auskurieren. Natürlich muss er gesund werden und er bleibt so lange Zuhause bis er wieder richtig fit ist.! So würde ich ihn auf keinen Fall in die KiTa bringen! Trotzdem doof.

Zuhause stille ich das kleine Glühwürmchen, das völlig erschöpft in meinem Arm einschläft. Ich lese den Beipackzettel und telefoniere nochmal mit der Arztpraxis, weil ich mir plötzlich mit der Dosierung nicht mehr sicher bin. Waren es jeweils ein Sprühstoß und dann 2 Mal oder häh? Und wie oft? Man kennt das. 2 Minuten später bin ich schlauer und das Kind wieder wach.

Gegen halb 7 kommt der Freund nach Hause. Ich erzähle ihm vom Arztbesuch und dem heutigen Tag.
Der erste Versuch zu Inhalieren endet in infernalischem Geschrei. Selbst kurze Videos können ihn nicht ablenken. Er wehrt sich mit aller Kraft und ich muss sagen, dass unser Kind sehr kräftig ist. Sämtliche Bestechungsversuche schlagen fehl, aber es hilft ja alles nichts. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie leid mir der Kleine tut.

Anschließend ziehen wir ihn um. Ich mache ein paar Brote und mümmle meine auf dem Sofa weg, während der Freund das kleine Glühwürmchen auf dem Arm umher trägt. Er schläft auch tatsächlich völlig erschöpft auf Papas Arm ein. Als ich fertig bin, tauschen wir, sodass auch der Freund essen kann. Ich kuschle mein Baby auf dem Sofa, so wie damals, als er noch ganz mini war.
Kurz darauf wird der Kleine wieder wach. Ich stelle mich innerlich auf deine unruhige Nacht ein. Der Freund übernimmt und ich ziehe mich um und präpariere das Bett, sodass ich aufrechter liege und der Kleine so hoffentlich besser Luft bekommt.

Der Kleine schlief auch sofort an mich gekuschelt ein. Er war furchtbar unruhig, wälzte sich hin und her und weinte immer wieder kurz auf. Um 22 Uhr wurde er wieder wach und ließ sich durch nichts beruhigen. Der Freund schnappte sich das Baby, muckelte es in die Trage und lief 2 Stunden in der Wohnung umher, damit ich ein bisschen schlafen konnte und etwas Kraft für die Nacht schöpfen kann.

Mit Zahn

Vorgestern war mir als blitzte da ein weißer Punkt auf dem Zahnfleisch des kleinen Mannes. Das tat ich aber schnell als Hirngespinst ab, immerhin dachte ich ja schon seit September immer wieder, dass da ein Zahn käme. Aber die Monate zogen ins Land und nichts passierte.

Wirklich böse war ich darum nicht. Ich liebe diese blanke Kauleiste. Und außerdem hört man ja immer wie furchtbar zahnen sein soll. So richtig fiese, kleine Scheißerchen sollen das sein, da sehnte ich mich jetzt nicht gerade danach.

Gestern beim Stillen dachte ich dann aber doch, dass sich das anders anfühlt. Und siehe da: der erste Zahn ist tatsächlich durch.

2 Wochen nach seinem ersten Geburtstag hat mein Baby also einfach so seinen ersten Zahn bekommen. Das darf dann gerne weiterhin so sein.

Verschluckt

In der Schwangerschaft machten der Freund und ich einen Kurs zum Thema „Erste Hilfe am Kind“. Es war mir wichtig ein bisschen was an der Hand zu haben. Vor der Beikosteinführung informierte ich mich nochmal darüber, was ich tun müsste, würde sich der kleine Mann an seinem Essen verschlucken. Das tat ich etwa 300 Mal, weil ich derzeit sehr vergesslich bin und ich im Fall der Fälle wirklich sicher wissen wollte, was zu tun ist. Ich las nach, sah mir Bilder und zuletzt Videos bei YouTube an.

Der kleine Mann isst nun schon eine ganze Weile bei uns mit und ich würde ihn als recht sicheren Esser bezeichnen. Anfangs verschluckte er sich zwar ab und zu, was mich gerade bei den ersten Malen unheimlich erschreckte, förderte es dann aber immer ganz souverän zu Tage. Ich denke, ein Stück weit gehört es einfach auch zum Lernprozess. Wie weit kann ich etwas in den Mund stecken und wie viel? Wie schnell kann und wie viel ich schlucken? Muss ich vorher kauen und wie gründlich? All das will getestet werden.
Ich achte darauf ihm nichts Hartes oder Verschluckbares wie z.B. rohe Karotte oder Heidelbeeren zu geben. Hartes wird weich gegart, Rundes geteilt, zerdrückt oder püriert.

Und je länger er mitaß, desto seltener verschluckte er sich und umso entspannter wurden wir. Bis vor ein paar Tagen.

Der Kleine aß ein bisschen Brot, stopfte sich den Mund voll und begann herum zu kaspern. Wir erklären ihm zwar, dass er das bitte nicht tun soll, aber man kennt das ja, es klappt nicht immer. Er warf den Kopf in den Nacken, begann zu lachen und verschluckte sich.
Er begann zu würgen, aber ich hörte sofort, dass etwas nicht stimmt. Er kämpfte, aber nichts passierte. Wir gaben ihm zwei Versuche, um es hochzuholen, dann fischte ihn der Freund eilig aus seinem Stuhl und neigte seinen Kopf nach vorne.
Ich schnappte mir den Kleinen, legte ihn mit dem Oberkörper über meinen Schoß, der Kopf herunterhängend und klopfte zwischen seine Schultern. Er spuckte daraufhin etwas aus, ich nahm ihn hoch und rief – noch voll in meiner Angst gefangen – mehr zu mir selbst „Atmet er?“ und sah ihn an. Er atmete, irgendwie. Aber es klang gepresst, seine Lippen waren etwas lila, sein Blick voller Panik.
In seinem Hals sah ich das Brot stecken. Er versuchte es hochzuwürgen, aber es klappte nicht. Ich bekam Panik und rief dem Freund ein „Scheiße! Lies nach!“ zu. Das klingt jetzt vielleicht verrückt, aber wir haben ein Buch über Notfälle am Kind und ich wollte einfach, dass er schaut, was da als nächster Schritt steht. Mehr konnte er gerade nicht tun. Die Aussage kam einfach von Innen ohne nachzudenken.

Ich nahm ihn sofort wieder über die Beine und klopfte kräftiger zwischen seine Schultern. Und dann flutschte es raus.
Der Kleine weinte sofort bitterlich, schmiegte sich an mich. Das war der Moment, in dem ich wieder begann zu atmen.

Uff.. Ihr hlaubt nicht wie erleichtert ich war. Das alkes spielte sich in vielleicht 30 Sekunden ab, alles was ich tat,tat ich ohne nachzudenken, aber mrinem Kopf ratterte es unentwegt „Das muss raus! Was mache ich, wenn es nicht rauskommt?“. Ich funktionierte einfach.

Ohne den Kurs bzw. hätte ich mich nicht informiert, wäre der Kleine vielleicht erstickt.
Das alleine bereitet einen nicht darauf vor, aber man hat etwas an der Hand.
Ich hätte den Kleinen noch tiefer hängen lassen oder beim ersten Versuch direkt fester zwischen die Schultern klopfen sollen. Ich war unsicher und hatte Angst ihn zu verletzten. Beim zweiten Mal wollte ich einfach nur, dass dieses Ding rauskommt, ganz egal wie.

Ich möchte das bitte nie wieder erleben.
Sobald es mir möglich ist, werde ich den Kurs auffrischen.

Bitte lasst eure Kinder nur im Sitzen und niemals unbeaufsichtigt essen. Und macht einen Kurs/informiert euch! Bitte.
Eine Twitterin erzählte mir, dass man sich auch von jedem Kinderarzt die Handgriffe bei Verschlucken zeigen lassen kann, wenn Zeit und/oder Geld keinen Kurs möglich machen. Wirklich, tut das. Es macht einen nicht zum Profi, aber in etwa zu wissen, was man tun kann, ist so viel wert und bewahrte mich davor einfach nur in nackte Panik zu verfallen.

2018

Da ist es, das neue Jahr.

Wie immer fallen mir ein paar Vorsätze ein, zu denen sich nach und nach mehr gesellen. Die meisten kennen sich schon aus den Jahren zuvor. Zum ersten Mal wartete ich aber nicht auf den Jahreswechsel. Auf die Chance, etwas  zu ändern.  Den Neustart. Für mich verging 2017 so schnell, ich bin noch gar nicht richtig da. Es war schön und ganz besonders. Ich bin ein bisschen traurig, dass es schon vorbei ist.
Nun liegt da dieses neue Jahr vor mir. Unbeschrieben und voller Hoffnung.

2018 bringt viele Veränderungen.
Die Eingewöhnung steht vor der Tür und die Rückkehr in meinen Job. Beides macht mich etwas nervös und ich hoffe, dass wir das gut hinbekommen und wir unsere neuen Rollen finden.
Ich hoffe auf ein neues Zuhause für uns, denn das jetzige fühlt sich nicht mehr ganz passend an. Das ist 2018 der große Wunsch – ein neues Nest.

Sonst macht sich mein Wunsch nach Ordnung, mehr Struktur breit. Ich möchte angefangene Projekte und offene To-Dos, die ich schon lange mit mir herumschleppe, endlich abschließen. Ich möchte ausmisten und sortieren. Vor den Baby hätte ich mich zwei Tage hingesetzt und alles umgekrempelt, jetzt geht das nur noch in Etappen. Aber auch kleine Schritte führen zum Ziel, vielleicht sind sie dann ja nachhaltiger.

Ich möchte dankbarer sein für das, was ich habe und den Blick auf die positiven Dinge richten. Vor der Schwangerschaft nahm ich mir das auch schon vor und es tat unheimlich gut. Ich lernte, Dinge, die mir nicht gut taten oder an denen ich nichts ändern konnte loszulassen. Das möchte ich wieder haben. Es lebt sich so viel leichter.

WMDEDGT 01/18

Frau Brüllen will auch 2018 wissen, was ich am jedem 5. des Monats mache, also erzähle ich ein bisschen davon.

Es scheint als sollte ich heute besonders viel vom Tag haben und so beschloss der kleine Mann um halb eins wach zu sein. Richtig wach. Da half keine Dunkelheit, keine Stille und auch kuscheln, summen und stillen konnten ihn nicht zum Schlafen überreden. Er kuschelte sich immer wieder an, sobald ich wegdöste, sprang er wieder auf und turnte weiter.
Erst um kurz nach drei, nachdem er sich ordentlich den Dätz angehauen und das Kühlpad warm massiert hatte, schlief er wieder ein. 

Um 6:30 Uhr riss mich der Wecker des Freundes aus dem Schlaf. Er schlief weiter, weil müde. Ich war wach, trotz müde.
Ich verwarf die Idee den Kleinen zu wecken, um sowas wie einen Rhythmus beizubehalten. Als ich aufzustehen wollte, verlangte der kleine Mann nach der Brust. Damit war das Thema erledigt.

Ich ging durch, was für heute ansteht (genug!). Dabei fiel mir ein, dass morgen Feiertag ist und ich deshalb noch einkaufen muss, was wir morgen frisch kaufen wollten.
Kaum hatte ich den Gedanken beendet, wurde der Freund wach („Schon so spät?!“) und weckte das Kind. Er beeilte sich, um den Zug zu bekommen, während der kleine Mann sofort alles gab, um sich möglichst effizient um die Ecke zu bringen (Kabel, Abstürze, man kennt das). Ich muss gestehen, schon um 7:30 Uhr war ich bedient vom Tag. Ich will doch nur schlafen. Genug gejammert.

Ich pflückte das Kind aus dem Bett und gehe erst mal auf die Toilette. Da muss ich schon seit Stunden hin. Dann begann die Morgenroutine mit Anziehen und waschen (mich), wickeln und umziehen und waschen (das Kind), Zähne putzen (beide). Das alles dauerte ewig und passierte unter Dauergemaule des Kindes. Müde ist es nur auf dem Arm ok und das auch nur so halb.

Während der Kleine das Wohnzimmer unsicher machte, schrieb ich mit einer Freundin. Ich brauchte heute ein bisschen seelische Unterstützung. Das tat mir unheimlich gut. Danke dafür!
Der kleine Mann wurde gegen 8 Uhr müde. Ich schnappte ihn und ziehe mit ihm ins Schlafzimmer, wo ich ihn in den Schlaf stillte. Das klappte auch recht zügig, da ist wohl jemand ziemlich müde.

Weil ich nie sagen kann, wie lang der Kleine schläft, verlor ich keine Zeit arbeitete ein paar Dinge meiner ellenlangen Liste ab.
Ich telefonierte Optiker ab und schrieb E-Mails an ein paar Vermieter von Ferienwohnungen. Wir wissen zwar immer noch nicht, wann und wohin wir in den Urlaub wollen (Italien Mai oder Allgäu oder Kopenhagen im August? Oder ganz wo anders hin? Allzu heiß soll es nicht sein und nicht zu weit, sollten wir mit dem Auto anreisen. Und idealerweise ist es auch nicht unfassbar teuer), aber es schadet ja nicht, schon mal zu eruieren, ob die in Betracht kommenden Wohnungen überhaupt frei sind.
Der Kleine schlief danach noch immer, also schnell Yoga machen. Moni hat mich auf die Idee gebracht und es ist fantastisch! Ich schaffe es bisher tatsächlich täglich und weil ich danach nicht durchgeschwitzt bin und duschen muss, kann ich mich sogar abends dazu durchringen. Und es tut mir so unfassbar gut. Das war genau das, was ich brauchte.

Danach machte ich es mir mit etwas zu Essen und einem Buch auf dem Sofa gemütlich. Der Kleine schlief bis dahin schon stattliche 2,5 Stunden ohne einen Mucks. Langsam machte sich auch bei mir die Müdigkeit wieder breit. Ich schlich ins Schlafzimmer und legte mich in der Hoffnung noch ein paar Minuten dösen zu können neben das Baby. Nach 30 Minuten wachte der Kleine gut gelaunt wieder auf.

Zeit für Mittagessen. Ich kochte ein paar Nudeln und putzte nebenher die Küche. Die Tomatensauce hatte ich bereits gestern gekocht, so ging es heute ganz schnell. Der Kleine langte für seine Verhältnisse ordentlich zu. Er half beim aufspießen der Nudeln und aß dann ganz stolz mit seiner Gabel. Die Sauerei blieb natürlich nicht aus. Was wären Nudeln ohne Tomatensauce ohne ein verschmiertes Gesicht?

Zeit für einen Windelwechsel. Dank der Tigerbox blieb der Kleine auch mal lange genug liegen, sodass ich die Windel in einem Zug wechseln konnte. Danach spielten wir mit den Klötzen, sangen und machten Quatsch. Zwischendurch stillten wir immer wieder und ich versuchte das Kind davon abzuhalten den TV zu betatschen oder den Tannenbaum umzureißen.

Ich schaffte es auch endlich mich für eine Hose zu entscheiden und die Retoure fertig zu machen. Dann packte ich den kleinen Mann in die Trage, entsorgte den Karton und hängte die Wäsche ab. Im Wäschekeller traf ich eine Nachbarin, die sich über die anderen Nachbarn ausließ. Das ist mir wirklich unangenehm, da ich mit niemandem ein Problem habe und es mich auch einfach nichts angeht. Irgendwann konnte ich mich freundlich loseisen. Ich schnappte mir das Paket, brachte es zur Post und kaufte noch ein paar Dinge, die für das Wochenende fehlten. Dazu gab es Twix und supersüßen Eiskaffee. Beides brauchte ich ganz dringend. Ich bin durch, das Kind auch.
Zu meiner großen Verwunderung schlief der Kleine tatsächlich sogar in der Trage ein, ich liebe das so sehr! Zeitgleich begann es zu regnen, aber Babyschlaf ist heilig also maschierte ich weiter. Kurz darauf rief der Freund, er konnte früher Feierabend machen. Perfekt, so holte ich ihn vom Bahnhof ab.

Zuhause angekommen, wachte der Kleine auch wieder auf. Ich übergab das Kind an den Freund und zog mich ins Büro zurück. Endlich Zeit für mich. Ich konnte eine Stunde ganz in Ruhe nähen. Ich möchte ein Fotoalbum für den Kleinen nähen, das dauert ein bisschen, weil ich natürlich ganz genaue Vorstellungen habe und einfach ja zu einfach wäre. Danach war ich fast erholt. Ich war richtig entspannt.

Dann wurde es Zeit für die Einschlafbegleitung des kleinen Mannes, die auch wieder relativ zügig. Er ist wahnsinnig kuschelig zur Zeit, das ist richtig schön. Bis er richtig schlief, surfte ich noch im Internet und dann wird es Zeit für Paarzeit.

Jahresrückblick 2017

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Es war das Jahr, in dem ich Mama wurde. Ein Jahr voller Liebe, lachen, staunen und unglaublich vieler erster Male.  Ein Jahr, das auch Verunsicherung mit sich brachte und voller Schlafdefizit und wenig Zeit für mich war. Und trotzdem hätte es nicht schöner sein können. Es begann mit Baby im Bauch und endet mit Baby auf dem Arm, zusammen mit dem Freund und guten Freunden. 9-10 Punkte.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Der Babybauch ist weg und die Babykilos waren es nach 6 Monaten wieder.

3. Haare länger oder kürzer?
Länger, plus Babyhaare. Sie sind jetzt wieder so lang wie vor einem Jahr. Wird mal wieder Zeit für einen Besuch beim Friseur.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
The same. Allerdings mag ich meine Brille seit letztem Jahr irgendwie nicht mehr gerne tragen.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Aufgrund der Elternzeit weniger.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Der Beste. ♡

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Definitiv weniger als letztes Jahr, aber die monatlichen Ausgaben sind durch Windeln und regelmäßigen Kleiderwechsel gestiegen. Soll nochmal jemand sagen, ein Kind brauche nicht viel.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
– ein paar Gewinne bei Gewinnspielen

– Vertrauen in meinen Körper und mein Baby

9. Mehr bewegt oder weniger?
Ich war viel spazieren, hätte aber gerne deutlich mehr Sport gemacht. Ich kam aber leider nicht so oft (quasi nie) dazu.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Ich bin wirklich selten krank. Nichtmal in der Schwangerschaft hatte ich was, aber seit dem Herbst, erwischte es mich öfter.

Mich erwischten 3 kurze Erkältungen, eine davon mit Schüttelfrost, eine andere mit totalem Stimmverlust. Dann direkt im Anschluss bekam ich Lippenherpes, was ich seit Jahren nicht mehr hatte.

Den kleine Mann erwischte auch der ein oder andere Schnupfen, das war’s dann aber auch.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Die Lebensmittelvergiftung, die den Freund und mich niederstreckte. Zum Glück blieb das Baby verschont.

Aber auch mit dem Kaiserschnitt hatte ich zu kämpfen. Das ist zwar keine Erkrankung, aber die Schmerzen, Sorgen und Einschränkungen, die er mit sich brachte, hätten nicht sein müssen.

Der Schnupfen des Kleinen war doof und auch auf die Einblutung in den Halsnerv hätte ich gerne verzichtet.

12. Der hirnrissigste Plan?
Mit einem Baby, das nicht gerne Auto fährt hunderte Kilometer in den Urlaub fahren vielleicht? Ging aber überraschend gut.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Ich bin jetzt Mama und vermutlich noch langweiliger als ohnehin schon.

14. Die teuerste Anschaffung?
Der Laptop. Meine Wurfprämie an mich.

15. Das leckerste Essen?
Schokolade, Sushi, Knoppersriegel, unser Weihnachtsessen

16. Das beeindruckendste Buch?
Ich habe nicht so viel gelesen. Ein paar Babybücher und Kinderbücher.

Aber ich habe „The Stand – Das letzte Gefecht“ von Stephen King verschlungen und auch „Der Anschlag“ fesselte mich sehr.

17. Der ergreifendste Film?
Seit der Geburt habe ich kaum Filme gesehen.
Aber Sing und Eddie the Eagle fand ich schön. Vor der Geburt sahen wir Monsieur Claude und seine Töchter, den fand ich klasse.

18. Die beste CD?
Der Geburtssoundtrack. Den höre ich immer noch gerne.

19. Das schönste Konzert?
Kein Konzert, aber das erste Geräusch unseres Babys und das Lachen, wenn meine beiden Männer Quatsch machen.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Dem kleinen Mann, stillen, Einschlagbegleitung und dem Freund.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Mit meiner kleinen Familie.

22. Zum ersten Mal getan?
All die ersten Male, die man mit einem Baby so erlebt. Eines besser als das Andere, z.B.

– Urlaub als Familie
– Familienshooting gebucht
– in Barcelona gewesen
– mit Kind geflogen
– Karussell mit Baby gefahren

23. Nach langer Zeit wieder getan?
– Lila.Fuchs & MrsEule und ihre Familien wiedergesehen ♡
– Urlaub in Holland gemacht. Der erste als Familie.
– Im Europa Park gewesen
– Sealife besucht
– ein Krippenspiel angesehen
– 2 Stunden ohne den kleinen Mann an der Weihnachtsfeier verbracht

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– die Einblutung im Halsnerv des kleinen Mannes
– die Sorgen wegen der Gewichtszunahme und des Stillens
– definitiv die Lebensmittelvergiftung
– meine Ungeduld wegen meines Gewichts

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Es hat sich alles gefügt.
Außer vielleicht eine Freundin, dass alles gut wird.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Unser Baby ♡

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Seine Mama sein zu dürfen ♡

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
»Er ist so süß.«
»Danke für alles.«

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Wie jedes Jahr, weiß ich dss nicht so genau.

30. Dein Wort des Jahres?
Familie

31. Dein Unwort des Jahres?
Schimmel

32. Dein Lieblingsblog des Jahres?

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vom vorigen Jahr!

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