Arbeit, Arbeit

Mein erster Arbeitstag rückt immer näher. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber: Wo ist die Zeit hin?! Es fühlt sich komisch an nach so vielen Monaten plötzlich wieder ins Büro fahren zu sollen.

Erinnert ihr euch an das Gefühl vor dem ersten Schultag? Diese Nervosität und Aufregung. Und auch Vorfreude. Ich weiß ja, was mich erwartet und dennoch fühlt es sich nach etwas ganz Großem an. Ist ja auch, für uns als Familie – der Job ist derselbe. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für mich.

Ich freue mich auf die Kollegen und auch darauf wieder mit dem Kopf zu arbeiten, also über die Organisation des Familienlebens hinaus. Mal etwas anderes zu tun. Ich freue mich auf einen neuen Alltag und Routinen. Darauf mein Kind jeden Tag von einem Ort abholen zu dürfen, an dem er ganz viel Tolles erlebt. Ich bin immer ganz kribbelig, wenn kurz bevor ich ihn sehe und wie er so freudestrahlend in meine Arme krabbelt – hach. Dazwischen macht es sich das schwere Herz gemütlich. Das war eine echt besondere Zeit und es fällt mir wahnsinnig schwer sie gehen zu lassen.

Ich bin aber auch sehr nervös. Ich hoffe, dass ich allem gerecht werden kann. Kann ich das überhaupt noch? Habe ich viel vergessen? Werde ich Job und Familie, Haushalt und all den anderen Kram unter einen Hut bekommen? Wird das mit der KiTa alles klappen? Wird der Kleine dort schlafen? Ach, Schlaf. Das ist ja unser Thema, schon seit der Geburt. Werde ich mit Schlafdefizit ordentliche Leistung erbringen können? Momentan sind die Nächte wieder sehr ausbaufähig. In 4 von 5 Nächten war der kleine Mann 45 Minuten – 1,5 Stunden wach. Zu so richtig doofen Zeiten und ich war es danach dann auch. Und auch tagsüber schläft er zu wenig. Ob das in der KiTa besser oder überhaupt klappen wird?

Wir werden unsere Positionen ein bisschen verrücken und neu finden müssen. Ich bin aufgeregt!

Aber ich freue mich inzwischen auch wirklich!

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Weihnachten 2017

Unser erstes Weihnachtsfest als Familie. ♡

Obwohl ich dieses Jahr kaum Zeit hatte für den ganzen Kram, den ich in der Vorweihnachtszeit gerne mache, war es mit Abstand das schönste Weihnachten seit Jahren. Es gab keine schlechten Nachrichten, keinen Krach. Es war einfach entspannt und stressfrei, was vermutlich auch an der wenigen Zeit lag.
Statt 10 verschiedener Plätzchensorten, buk ich 3 aus demselben Teig, was auch völlig ausreichte. Der Rest wurde an Weihnachtsmärkten dazu gekauft. Nächstes Jahr würde ich aber dennoch gerne 3 verchiedene Sorten backen, da habe ich ja zwei helfende Hände. Ich habe kaum geschmückt, nichts gebastelt und keinen einzigen Weihnachtsfilm gesehen. Sonst zelebriere ich die Vorweihnachtszeit sehr. Sonntags gibt es einen Film und dazu Kekse und Kakao oder Punsch. Ich verbringe viel Zeit mit dem Aussuchen von Geschenken. Ich hatte einfach kaum Zeit mich in dieses Weihnachtsding hineinzufühlen und dennoch schaffte es die Vorfreude sich Platz zu machen.

Ich weiß auch, dass es für den kleinen Mann völlig egal war, ob wir einen Baum haben, ob es geschmückt ist oder er Geschenke bekommt. Obwohl er schon bald 1 Jahr alt ist, kann er mit dieser ganzen Geschichte noch nichts anfangen und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – war es mir wichtig.

Jetzt wo der kleine Mann da ist und noch regelmäßige Schläfchen benötigt, um über den Tag zu kommen, luden wir unsere Familien einfach zu Kaffee und Kuchen zu uns ein. So ersparten wir uns die längere Anreise, die ständigen Ortswechsel und ich konnte mich mit dem Kleinen zurückziehen, sobald er es brauchte.
Wir ließen die Tage also völlig entspannt angehen.

Am 24.12. begann der Tag früh. Der kleine Mann weckte uns um 6 Uhr. Ich hatte die Beilagen (Semmelknödel und Rotkraut) und das Dessert (Mascarponecreme mit Bratäpfeln) schon am Tag vorher vorbereitet, so mussten wir nicht mehr viel machen. Wir trödelten rum, frühstückten gemütlich und dann wollte der Kleine schon wieder schlafen. Während er schlief, verteilte der Freund die Lichterkette über dem Baum und als ich mich wegschleichen konnte, schmückten wir ihn in alter Tradition. Ein paar Kugeln legten wir zur Seite, um sie nach seinem Schläfchen zusammen mit dem Kleinen an den Baum zu hängen. Der hatte dafür noch wenig übrig. Er fand es viel spannender die Tannenzweige zu erkunden und die bereits hängenden Kugeln vom Baum zu Pflücken. Als die der Freund die Lichterkette einsteckte, begannen die Augen des kleinen zu Leuchten. Immer wieder flog sein Blick zum leuchtenden Baum, er zog seine Augenbrauen hoch, rief „Oh!“ und zeigte aufgeregt auf den Baum. Völlige Faszination. Überraschenderweise hing er dann aber nicht so oft darin, wie ich vermutet hatte.

Der Kleine war ordentlich verschnupft. Das machte ihm sehr zu schaffen und so forderte er mehr Nähe ein. Wir gingen es also noch langsamer an (und ich war noch glücklicher zuhause feiern zu können). Spielten und kuschelten viel. Als er am Nachmittag schlief begann ich die Ente vorzubereiten, sodass wir zeitig essen konnten, bevor der Kleine wieder müde wird. Und während die Ente vor sich her brutzelte, machten wir einen ausgiebigen Spaziergang. Wir aßen gegen 17 Uhr, das war richtig schön. Wir hatten es uns vorher ein bisschen hübsch gemacht und dazu das super leckere Essen. Die Ente war so knusprig wie beim Chinesen. Ein Traum! Der kleine Mann war sichtlich angetan von den Knödeln. Ehrlich gesagt, war ich ziemlich überrascht davon wie viel er tatsächlich aß.
Danach ging es an die Bescherung. Wir entschieden nur den Kleinen seine Geschenke öffnen zu lassen. Das stellte sich als gute Entscheidung heraus, denn bereits beim zweiten Geschenk, verließ ihn die Konzentration. Es war alles zu aufregend. Man sah ihm richtig an wie hin gerissen er zwischen den Lichtern des Baums, den Geschenken und dem Geschenkpapier war.

Als der Kleine dann im Bett war, gab es die Bescherung für uns und 45 Minuten von Die Hüter des Lichts bis wir abbrachen, weil der Kleine immer wieder wach wurde. Der olle Schnupfen plagte ihn wirklich sehr. Trotzdem war es ein wunderschöner Tag!

Allerdings möchte ich für nächstes Jahr das Vorgehen überdenken. Um 17 Uhr zu essen ist doch echt spät, wenn es danach noch Geschenke geben und es dennoch ein einigermaßen normalen Tagesablauf geben soll. Früher essen ist aber auch doof. Ob wir vielleicht davor bescheren oder gar nur ein Geschenk oder gar kein an Heilig Abend geöffnet werden darf? Wenn am nächsten Morgen Bescherung ist, kann er den ganzen Tag mit den Geschenken spielen und Heilig Abend wäre das, was er für mich bedeutet. Ein Tag mit der Familie, an dem es um mehr als nur Geschenke geht. Wir haben ja jetzt Zeit darüber nachzudenken. :D

Am 25.12. besuchte und meine Familie. Es war richtig schön alle da zu haben. Wir hatten einen richtig tollen Nachmittag. Der Kleine hatte große Freude daran, dass immer jemand zum Spielen bereit war und am meisten Freude bereitete ihm wohl das Geschenk, das ihm meine Mama entgegen unserer Abmachung schenkte. Es ist bunt und macht Krach und der Kleine fährt völlig darauf ab.
Nach Kaffee und Kuchen machten wir einen Spaziergang ehe es dunkel wurde und dann verabschiedeten sich auch schon alle wieder. Der Nachmittag verflog nur so.

Der Kleine schlief ratzfatz ein und ließ uns tatsächlich den Film zu Ende sehen. Der ganze Wirbel schien ihn richtig geschafft zu haben, denn er schenkte mir die beste Nacht seit langem. Er meldete sich hier erst nach 5 Stunden und danach nach jeweils 2 Stunden und schlief bis 6:30 Uhr. Ich hatte schon ganz vergessen wie das ist.

Der 26.12. verlief dann etwas ruhiger. Es gab Pancakes zum Frühstück, die der Kleine verschmähte, weil er bereits wieder müde war. Das Timing war etwas schlecht, dadurch schlief er nur 1,5 Stunden bis die Eltern des Freundes aufschlugen. Dort ging die Materialschlacht weiter. Ich muss gestehen, dass mich diese ganze Schenkerei nervt und es mir für meinen Geschmack schon viel zu viel war. Der Kleine ist nicht einmal ein Jahr alt, hat bald Geburtstag und ertrinkt jetzt schon in Spielzeug. Da muss ich mir war überlegen. Ansonsten war auch dieser Nachmittag wunderschön. Es ist einfach so wunderbar zu sehen wie selbstverständlich alle mit dem Kleinen umgehen und wie der Kleine auf alle eingeht. Da gibt es überhaupt keine Berührungsängste. Nach einer kurzen Aufwärmphase wir an allen herumgezogen und rumgeturnt, das macht mich sehr, sehr glücklich.

Ich glaube so ein harmonisches und schönes Weihnachtsfest hatte ich wirklich lange nicht mehr. Es entsprach nicht meiner perfekten Vorstellung und war es trotzdem. Am Ende zählt doch nur, dass man die Menschen um sich hat, die man liebt, alles andere ist völlig nebensächlich.

Dezember

Dieses Jahr rast nur so vorbei. Heute ist tatsächlich der erste Dezember.
Heute vor einem Jahr hatte ich meinen letzten Arbeitstag.
Was habe ich es nach den letzten stressigen Wochen genossen einfach rumliegen und Serien gucken zu können. Die Zeit war aber auch geprägt von Sorgen wegen der Lage des Babys, Arzt- und Hebammenterminen. Es war deutlich voller als erhofft. Und ich war wegen Schulungen des Freundes viel allein, ich hatte doch mit der Umstelkung zu kämpfen und fühlte mich oft einsam.
Obwohl ich die Vorweihnachtszeit liebe, sah ich keinen einzigen Weihnachtsfilm. Buk nur wenig. Irgendwie war trotz aller Vorfreude der Wurm drin.

Ein Jahr ist rum. Gestern fiel der erste Schnee. Ich hatte den kleinen Mann in der Trage und quietschte laut auf als ich aus dem Supermarkt lief. Alles war weiß, damit hatte ich trotz oder gerade wegen des Schneeregens nicht gerechnet. Der Kleine sah mich ganz irritiert an und verstand nicht so recht, was ich von ihm wollte als ich ihm grinsend erklärte, was da so nass in seinem Gesicht ist. Die letzten fallenden Schneeflocken sah ich in der Nacht seiner Geburt. Das ist wohl eine Verknüpfung, die mich immer noch ein bisschen verzückter drein blicken lässt. Es war ein perfektes Winterwunderland.

Der erste Schnee. Der erste Dezember. Noch 1,5 Monate bis zu Babys erstem Geburtstag. Noch 23 Tage bis zu unserem ersten Weihnachten mit Baby. Oh,ich freue mich so. Noch habe ich aus Zeitmangel nicht gebacken und ob ich es schaffe einen Film zu sehen ist auch fraglich, denn der kleine Mann braucht mich abends wieder mehr. Insgesamt hatte ich nicht so viel Vorfreude auf diese Zeit verspürt, was wohl aber daran liegt, dass ich viel mehr im Hier und Jetzt lebe. Und wie immer gegen Jahresende häufen sich die Termine, der Freund ist abends öfter weg, arbeitet viel, weil alles, was das ganze Jahr über liegen bleiben konnte, noch ganz dringend erledigt werden muss.

Wir öffnen das erste Kalendertürchen, zum ersten Mal habe ich es nicht geschafft einen selbst zu basteln, lassen uns die Schokolade schmecken. Beginnen Weihnachten zu planen. Der kleine Mann kann noch nichts mit alldem anfangen. Beim Dekorieren spielte er mit den Tannenzapfen und Christbaumkugeln. Für mich ist es wichtig.

Ich möchte ihm diesen Zauber zeigen, der die Weihnachtszeit für mich bedeutet. Die Lichter, der Duft von Kakao und Keksen, kuscheln und dick eingemummelt durch den Schnee stapfen. Bücher lesen und auf Weihnachten hinfiebern. Vieles wird für ihn erst nächstes Jahr interessant werden, aber für uns ist es jetzt schon ganz besonders. 

Der Freund liest uns nun abends Weihnachtsgeschichten vor und ein bisschen backen werde ich wohl auch. Und was immer geht ist das Michael Bublé Christmas Album. Ich liebe es. 

Hach ja, wenn ich es mir so überlege, vielleicht bin ich doch vorfreudig.

Barcelona

Ich habe hier bereits von meinem grandiosen Geburtstagsgeschenk berichtet. Inzwischen sind wir schon wieder eine Weile zurück.

Ich liebe diese Stadt! Barcelona ist wunderschön! Ich habe mich sofort sehr wohl gefühlt, das tolle Wetter hat da sicherlich nicht unwesentlich dazu beigetragen.

Wir machten uns nach einer recht bescheidenen Nacht (das Baby konnte nichts dafür) auf den Weg zum Flughafen. Der Flug war bereits als verspätet angekündigt, aber ich fand das gar nicht so schlimm. Am Tag zuvor waren wir noch beim Kinderarzt, weil sich der Kleine übers Wochenende einen Schnupfen eingefangen hatte und ich abklären lassen wollte, ob wir überhaupt fliegen dürfen. Der Arzt schaute sich alles genau an und entschied, dass es wirklich nur ein Schnupfen ist, wir vorsorglich Nasentropfen und ein Schmerzzäpfchen geben sollen, aber sonst dem Urlaub nichts im Wege steht.

Super ärgerlich war es dann als wir schon mit 30 Minuten Verspätung im Flugzeug saßen und der Pilot mitteilte, dass wir dort nun noch 2 Stunden sitzen werden, bevor etwas passiert. Wir saßen im engen, nicht klimatisierten Flugzeug und schwitzten. Das Baby war zu warm angezogen, müde und ließ sich nicht länger als 40 Minuten zum Schlafen bewegen lassen. Den Flug meisterte er aber ohne Beschwerden. Ich versuchte mich nicht zu ärgern, das klappte auch ganz gut. Ich war ohnehin beschäftigt, den Flohzirkus auf meinem Schoß zu bändigen. Das wäre wohl mit einem Minibaby einfacher gewesen. Oder mit mehr Platz.

Irgendwann kamen wir dann aber auch an und fuhren direkt ins Hotel. Wir fanden uns gleich zurecht und schafften es ohne größere Zwischenfälle. Einzig die nicht vorhandenen Lifte (oder wir haben sie übersehen) in der Metro fielen mir auf. Nicht jede Treppe hatte auch eine Rolltreppe, der Freund trug das Baby und ich hievte den Koffer, der etwa so groß wie ich ist, durch die Gegen. Durch die Verspätung war es später Nachmittag bis wir unser Zimmer mit Blick auf den Torre Agbar bezogen. Der kleine Mann war durch, verweigerte aber den Schlaf. So machten wir uns nur noch auf den Weg, um Wasser und etwas zu essen zu besorgen. Der Kleine kletterte fröhlich auf dem Bett herum und wir gingen zeitig ins Bett.

Der nächste Tag begann mit einem grandiosen Frühstück im Hotel. Es war wirklich super lecker! Auch der kleine Mann fand etwas zum Knautschen und zog alle Blicke auf sich. Das ist aber auch ne Knutschkugel! Es wurden einige typisch lokale Leckereien aufgetischt und mit kugelrundem Bauch, machten wir uns auf den Weg zur Sagrada Familia. Die wollte ich schon immer mal sehen und schon als ich sie am Tag zuvor aus der Ferne erblickte, war ich hin und weg. Die Basilika ist wirklich ein Meisterwerk. Ich war ganz erstaunt, dass sie weitergebaut wurde, denn ich ging immer davon aus, dass sie niemals fertiggestellt werden würde. In 10 Jahren soll es soweit sein. Schon von außen ist sie unglaublich, von innen verzaubert sie mit einem wunderschönen Farbenspiel. Ich war überrascht wie hell sie von innen ist. Viele Kirchen sind da doch eher düster. Der kleine Mann verschlief das Ganze und so konnten wir ohne Zeitdruck alles ansehen.

Danach machten wir uns auf ins Barri Gótic, wo wir einfach ziellos durch die Gegend liefen und uns die prächtigen, alten Bauten ansahen. Ich mag sowas unheimlich gerne. All die kleinen Gässchen. Durch Zufall kamen wir an der Catedral de Barcelona vorbei. Die wollte ich auch gerne sehen, also gingen wir auch hier durch. Sie erinnerte mich sehr an die „typischen“ Kathedralen. Düster, prunkvoll. Der Kleine hatte nicht mehr so viel Lust, deshalb entschieden wir uns zu gehen. Auf dem Weg zum Ausgang kamen wir noch an den Gänsen vorbei, die im Kreuzgang leben, die fand der Kleine ganz besonders interessant. Wir machten einen Stillstopp hinter der Kirche und zogen dann weiter auf die La Rambla.

Ich weiß nicht, was ich mir darunter vorgestellt hatte, das definitiv nicht. Das war gar nicht mein Fall, aber der Weg führte uns zur Markthalle und das gefiel mir wiederum sehr. Wir schlugen und mit Schinken, Käse, Empanadas und frischem Saft den Magen voll und setzten uns in die Sonne. Ein Traum.

Wir sahen uns dann noch Casa Milà und Casa Battló an. Besonders das Casa Batlló hat mich unheimlich fasziniert. Wäre die Schlange nicht so lang gewesen, hätte ich es zu gerne von innen gesehen. Ich kann nicht erklären warum, aber ich fand es (auf eine andere Art und Weise) beeindruckender als die Sagrada Familia.

Abends besorgten wir uns noch etwas zu Essen und picknicken mit dem müden Baby im Hotelzimmer.

Egal wo wir hinkamen, flirteten alle mit dem Kleinen. Man merkte wirklich überall wie viel kinderfreundlichen es hier ist. Beim Frühstück gab es keine bösen Blicke, weil er was auf den Boden warf, sondern immer wieder wurde uns gesagt wie süß er doch sei. Quietsche der Kleine, wurde er angegrinst (außer von der Gruppe Deutscher im Park Güell) und mit ihm Quatsch gemacht. Und uns wurde immer ein Sitzplatz angeboten, darunter auch eine Mutter mit kaum älterem Kind und ein alter Mann, dem ich den Vortritt lassen wollte, der aber darauf bestanden, dass ich mich setze.

Unseren letzten Tag verbrachten wir morgens im Park Güell. Wow! Ich glaube, das war das meist verwendete Wort meinerseits in diesem Tagen. Im Anschluss fuhren wir nach Barceloneta an den Strand, auf dem Weg dorthin aßen wir noch ein paar Churros von Chocolate in der Churreria Laietana. Ich hätte mich reinlegen können! Barceloneta selbst gefiel mir nicht so sehr. Wahrscheinlich wäre es schöner gewesen morgens hinzufahren oder an einen anderen Strand in Barcelona. Das nächste Mal dann. Wir liefen nochmal durch das Barrierefreiheit Gòtic. Ich bestaunten nochmal das Casa Batlló, dann gingen wir Tapas essen.

Zum Abschluss legte der kleine Mann, einen Wutanfall hin, worauf wir dann gingen. Die Tage hatte er weniger geschlafen, weil er lieber schauen statt schlafen wollte und war entsprechend müde. Er hat aber wirklich toll mitgemacht. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so gut klappen würde.

Den Rückflug am nächsten Morgen verschlief er fast komplett. Dank breiterer Sitze und etwas  mehr Fußraum (und überpünklichem Flieger), war der Flug dann doch um einiges komfortabler als der Hinflug.

Das war sicher nicht die letzte Reise nach Barcelona. Das nächste Mal dann mit etwas mehr Vorlaufzeit und besserer Planung, aber sonst hätte es echt fast nicht besser laufen können. 

Back to normal

Der zweite Teil der Elternzeit des Freundes ist vorbei. 6 Wochen verbrachten wir drei den ganzen Tag miteinander, jetzt sind der kleine Mann und ich wieder allein.

Die Elternzeit war schön. Wir könnten ein paar Dinge angehen, für die sonst keine Zeit war. Wir sind zweimal verreist und verbrachten einfach eine schöne Zeit miteinander. Ich bin so glücklich, dass der Freund die Möglichkeit hatte und wahrgenommen hat. Es ist doch etwas anderes sein Kind den ganzen Tag zu sehen als morgens und abends ein paar Stunden. Die beiden Männer konnten sich noch ein bisschen besser kennenlernen.

Was ich allerdings bemerkt habe,ich bin alleine oft produktiver und sortierter als mit dem Freund. Da ich aber auch vorher nicht alles wie erhofft unter einen Hut bekam, will ich es nun anders angehen und mehr Struktur in unseren Tag bringen. Damit fing ich heute einfach an.

Nach dem Aufstehen, wickelte ich den Kleinen und zog ihn an. Während er spielte, konnte ich mich anziehen und meine Zähne putzen.  Ich bereitete das Frühstück vor und linste immer wieder ins Wohnzimmer. Ich weiß bereits aus meiner Babysitterzeit, dass Stille oft mit Blödsinn einhergeht. Er spielte aber einfach nur zufrieden vor sich hin.

Wir frühstückten Milchreisschnitten mit Banane und als der Hunger gestillt und das Chaos beseitigt war, beschloss ich noch kurz durchzusaugen. Der kleine Mann robbte dem Staubsauger hinterher und hatte großen Spaß dabei jeden Winkel der Wohnung zu erkunden. Im Anschluss war es dann auch schon Zeit für ein Schläfchen. Neuerdings nimmer er das mit dem Powernap etwas sehr genau und nach 30 Minuten war er wieder „wach“. Es hatte immerhin gereicht, um den Anruf bei der Krankenkasse bezüglich der Augenvorsorge anzurufen.

Das wache Kind ließ mich noch eine Überweisung machen. Ich wickelte ihn und dann gingen wir eine Runde spazieren. Das Wetter war einfach herrlich. Sonnige 20 Grad. Schönster Herbst! Für mich ist das das perfekte Wetter. Nicht zu warm, nicht zu kalt. Die Sonne knallt nicht mehr so, alles sieht so hübsch aus. Ja, so mag ich das.  Wir hielten am Spielplatz an, wo der kleine Mann ein bisschen in der Babyschaukel schaukelte und die Kinder im Kindergarten nebenan beobachtete.

Zuhause angekommen, ging es noch einmal ins Bett. Ich kuschelte mich dazu und sah mir Embrace an (ok, die Hälfte). Eine ganz tolle Doku!Ich finde, die sollte wirklich jeder gesehen haben. Ich habe ein paar Denkanstöße mitgenommen und musste öfter mal ein paar Tränchen verdrücken.

Nach einem recht kurzen Mittagsschlaf, gab es Mittagessen und dann wir spielten miteinander. Ich war einen Moment total versunken in den Aufbau des Stapelturms als ich mich über die Ruhe wunderte. Da hatte mir der Kleine doch tatsächlich das Fitbit von der Hose gemopst und lutschte darauf herum. Wenn man einmal nicht aufpasst, dieser kleine Schlawiner! Es war richtig schön, einfach nur da zu sein und mit ihm zu spielen und zu kuscheln. Das kam in letzter Zeit eher etwas kurz, weil ich die Zeit, in der er wach war, eher nutzte, um irgendwelchen Kram zu erledigen und der Freund dann mit ihm spielte.

Um halb 5 war dann der Freund auch schon wieder Zuhause. Der Kleine machte ganz große Augen, robbte auf seinen Papa zu und hing ihm am Bein wohin er auch ging. Das war zu niedlich!

Wasserratten ahoi!

Heute startete der lang erwartete Babyschwimmkurs.
Ich wollte eigentlich schon im Frühjahr damit anfangen, das überschnitt sich dann aber leider mit einem anderen Kurs. Im Nachhinein bin ich ganz froh darum, denn mit diesem zierlichen Würmchen, das der Kleine einmal war, hätte ich das nicht so gerne machen wollen.
Inzwischen ist er ein bisschen widerstandsfähiger und rabaukiger unterwegs, da fühle ich mich sicherer.

Leider verschob sich der Beginn nach hinten, weil unser Hallenbad länger als geplant geschlossen war. Das führte dazu, dass der Freund nicht wie gehofft an drei Terminen teilnehmen kann, sondern nur an einem. Aber immerhin!
Wir packten also unsere sieben Sachen und fuhren am Nachmittag zum Hallenbad, nachdem sich das Baby, das sonst von einem Mäusepups wach wird, fast nicht wecken ließ. Dort angekommen, war der Freund etwas erleichtert, dass er nicht der einzige Mann in der Runde war.

Weil der Freund nur so selten am Schwimmen dabei sein wird, wollte ich, dass er die Zeit mit dem Kleinen ganz exklusiv verbringen kann. Während er sich umzog, steckte ich den Kleinen in seine Schwimmwindel und dann ging der Spaß auch schon los. Es wurde sich gemeinsam abgeduscht und dann verschwand die Horde ins kühle Nass. Kühl ist es allerdings. Weil die Becken zusammenhängend sind und zeitgleich andere Kurse stattfinden, wird das Wasser nicht erwärmt und ist mit 28 Grad wirklich frisch. Ich hatte gehofft, dass es wärmer wäre, aber gut. Es ist wie es ist. Der Freund und der kleine Mann hatten eine Menge Spaß im Wasser. Es wurde gesungen, geplantscht und gestrampelt.
Ich saß auf der Bank und beobachtete meine beiden Männer. Das war so schön anzusehen. Ich habe das sehr genossen, das sind ganz besondere Momente.
Zu Beginn war der kleine Mann noch etwas zurückhaltend, aber er taute immer mehr auf und nahm irgendwann quietschend Kontakt mit den anderen Babys auf. Der Abschluss fand dann im warmem Babybecken statt, wo sie sich noch ein bisschen aufwärmen konnten und dann wurde es schon Zeit für die Dusche.

Der Kleine hat richtig toll mitgemacht und die Zeit mit seinem Papa im Wasser sichtlich genossen. Nicht einmal Wasser in den Augen oder die Dusche konnten ihn erschrecken. Beim Anziehen war ich richtig froh zu zweit zu sein. So konnte sich der Freund umziehen und ich den Kleinen anziehen. Noch weiß ich nicht genau wie ich das nächste Woche alleine mache, aber das wird schon. Und dann darf ich mit meinem Baby planschen. Ich freue mich drauf!

Zurück

Wir sind wieder zurück aus unserem ersten Familienurlaub.

Mittlerweile ist das After-Urlaub-Chaos beseitigt und ich derWäsche und dem anderen Kram Herr geworden. Alles ist wieder an seinen angestammten Platz. Sobald ich Zuhause angekommen bin, muss ich auch sofort alles aufräumen und verstauen. Ich kann es nicht haben, wenn es noch ewig in der Gegen rumfliegt. Aber nun ist endlich alles erledigt. Unglaublich wie viel Zeug man mitschleppt! Ungelogen die Hälfte haben wir nicht gebraucht, aber ich muss auch dazu sagen, dass ich von Strandwetter bis saukalt für alles gewappnet war.

Ok, fast alles. Natürlich habe ich mit Regen gerechnet, aber nicht damit, dass meine frisch imprägnierte Regenjacke doch etwas dichter sein oder meine Schuhe von unten (!) undicht sein könnten. Aber egal!

Mir war vor der Fahrt doch ein bisschen mulmig. Ich erwähnte ja schon ein paar Mal, dass der kleine Mann nicht gerade der begeistertste Autofahrer ist. Es war also schon mutig ein Ziel in mehreren Kilometern Entfernung zu wählen, aber er hat das ganz grandios mitgemacht. Wir haben auf der Hin- und Rückreise einen Übernachtungszwischenstop eingelegt. Wir fuhren morgens los, sodass der Kleine sein erstes Schläfchen während der Fahrt machen konnte. Das klappte auch echt gut und er 2 und einmal sogar 3 Stunden. Sonst ließ er sich vom Freund bespaßen und machte Quatsch. Leider schrie er aber auch lange Strecken, das war ganz schlimm. Mir tut das richtig leid! Er vergießt dabei bittere Tränen und brüllt so richtig. Dann half aber auch keine Pause oder Stillen zwischendurch. Irgendwann schlief er auf einer Fahrt erschöpft ein, das bricht mir echt das Herz, oder wir waren kurz vor dem Ziel. Es lief aber alles in allem viel, viel besser als erhofft und ich bin mächtig stolz auf meinen kleinen Jungen.

Am Ankunftstag regnete es fürchterlich. Es war kalt, ekehalft und die Wettervorhersagen genauso. Ich war müde und hatte richtig Probleme anzukommen. Ich hatte mich so auf den Urlaub gefreut, aber in dem Moment wollte ich am liebsten einfach wieder nach Hause. Auf dem Weg zum Einkaufen, gerieten wir in den Regen, meine Schuhe waren undicht, der kleine Mann hatte auch keine Lust und ach, alles Käse. Ich hatte richtig Heimweh. Ich fühlte mich ein bisschen verloren. Das war ein ganz komisches Gefühl.

Nach ein paar Tagen wurde das aber besser. Mir fehlte immer noch meine gewohnte Infrastruktur. Das gibt mir mit dem Kleinen einfach Sicherheit. In Deutschland weiß ich, wo ich ihn wickeln kann und solche Dinge. In Holland war das alles anders und dank der doch kühlen Temperaturen kam wickeln im Freien nicht in Frage.

Jetzt wo ich wieder Zuhause bin, merke ich aber wie gut mir diese Auszeit tat. Kein Alltag, kein „Ich müsste noch schnell..“. Wir lebten in den Tag, taten was uns gut tat. Wir waren viel an der frischen Luft, verbrachten viel Zeit miteinander. Das war richtig schön. Der kleine Mann genoss die Aufmerksamkeit sichtlich. Vor allem, weil er viel mehr Zeit mit seinem Papa verbringen konnte als sonst.

Wir hatten echt eine schöne Zeit. Wir waren jeden Tag am Stand. Ich hatte mich so darauf gefreut dem kleinen Mann das Meer zu zeigen. Sobald ich das Salz auf der Haut spüre und das Rauschen höre, fühle ich mich viel freier. Ich werde ruhig und könnte es stundenlang beobachten. Strand brauche ich nicht. Aber einfach da zu sitzen und den Wellen zu lauschen. Hach.
Mit großen Augen beobachtete er die Wellen, wie sie an den Strand schwappten. Er schaute neugierig den Möwen hinterher und hielt etwas irritiert den spitzen Finger in den Sand. Leider war es entweder regnerisch oder sehr windig, sodass wir den Kleinen nicht in den Sand legen konnten, ohne, dass er vom Wind paniert oder weggeweht worden wäre.
Auf den kleinen Mann hatte das Meer leider nicht die erhoffte einschläfernde Wirkung. es schien ihm trotzdem gefallen zu haben, er versuchte zumindest einige Male sich von Papas Arm in die Wellen zu stürzen. :D

Vor dem Urlaub hatten wir lange überlegt, ob wir den Kinderwagen mitnehmen sollten. Wir haben uns letztlich dafür entschieden, den Kinderwagen dann aber umsonst einmal quer durch die Republik gekarrt. Wir haben ihn nicht einmal aus dem Auto gepackt. Es war einfach so viel praktischer ihn zu tragen und so taten wir das einfach. Meistens fand er das auch echt toll, schaute sich neugierig um oder schlief. Aber manchmal wurde er auch richtig wütend, brüllte und wehrte sich. Das ist neu. Oft schlief er kurz darauf einfach ein, manchmal half es nur ihn herauszunehmen und auf dem Arm zu tragen. Da wäre der Kinderwagen dann doch nett gewesen. Es war windig und eher kühl, perfektes Tragewetter. Ich packte ihn unter die Kumja und musste ihn so auch nicht besonders dick anziehen. Er hatte es so warm und wir konnten kuscheln. Ich liebe es so sehr, wenn er sich an mich schmiegt und sein Atmen immer ruhiger wird, bis er dann einschläft.

Wir waren jeden Tag unterwegs. Manchmal machte der Kleine seinen Morgenschlaf in der Trage, manchmal gingen wir erst danach los. Meistens waren wir aber vormittags unterwegs, waren dann über den Mittag wieder in der Wohnung, damit der kleine Mann in Ruhe Essen und Mittagsschlaf und wir eine Pause machen konnten und gingen dann nachmittags nochmal los. Wir hatten einen Streichelbauernhof um die Ecke, das war richtig toll. Dort gab es Schafe, Kühe, Hühner und Hasen. Das Kälbchen hat es mir richtig angetan. Das war so niedlich!

Wir liefen viele Kilometer am Stand entlang, liefen durch die Dünen, statteten Den Haag einen Besuch ab und wir waren im Sealife. Die Preise sind meiner Meinung nach völlig überrissen für das, was man bekommt. Für mich alleine, hätte es sich nicht gelohnt, aber für den kleinen Mann war es toll. Er war völlig fasziniert von den Fischen. Die Pinguine und Otter fand er eher uninteressant, dafür konnte er im Tunnel seine Augen überhaupt nicht abwenden. Ich konnte gar nicht aufhören ihn anzusehen. Es war einfach zu schön meine beiden Männer zu beobachten. Der Freund erklärte dem kleinen Mann, was er da sah. Das war so, so schön!

Wir waren ein paar Mal Essen. Einmal bei Oma Toos. Dort gab es unglaublich leckere Pannekoeken. Ich aß einen mit Früchten, Vanileeis, Keksstückchen, Sahne und Erdbeeroße! Moah! Der Freund wählte die extra klebrige Variante mit Stropwaffel, Karamel und Sahne. Und dazwischen saß der kleine Mann in seinem Ikea-Stuhl und machte Quatsch. Er ist so ein neugieriges kleines Kerlchen. Er beobachtete die Umgebung, flirtete mit allerhand Männern und Frauen. Grinste man ihn an, strahlte er zurück. Oder er Wawawawawa!-te und fröhlich umher. Meistens bekam er einfach ein bisschen Brot in die Hand, auf dem er herumlutschte oder er bekam vorher etwas zu Essen oder ich stillte ihn. Das macht so Spaß! Ich liebe das wirklich sehr. Noch vor ein paar Monaten wäre das für mich undenkbar gewesen. Jetzt wo er im Stuhl sitzen kann, ist es dann auch noch entspannter.

Alles in allem war es wirklich ein schöner, erholsamer Urlaub als ich mich dann endlich darauf einlassen konnte. Und beim nächsten Mal, wird der Kleine dann schon richtig im Sand buddeln können. <3

Urlaub in Sicht

Schon bald beginnt der zweite Teil der Elternzeit des Freunde und nicht mehr lange und wir starten in unseren ersten Urlaub als Familie.
Wir werden eine Woche in Holland am Meer verbringen und ich freue mich unheimlich darauf. Es ist eben doch etwas anderes seinen Urlaub Zuhause zu verbringen oder anderswo. Und wo könnte es schöner sein als am Meer?

Am Meer geht es mir gut. Ich werde sofort ruhiger und spüre wie der Stress von mir abfällt. Ich freue mich auf den Geruch, das Rauschen der Wellen. Spaziergänge am Strand. Auf die Zeit mit meiner Familie ohne die alltäglichen Aufgaben, die Zuhause unweigerlich anfallen würden.

Was dem voraus geht, ist für mich jedoch meistens Stress. Normalerweise bin ich super gut organisiert, habe zig Listen für alles Mögliche angelegt und alles gut geplant. Die Packliste habe ich schon vor Monaten geschrieben, ein paar Ausflugsziele habe ich auch rausgesucht, soweit ich dazu kam. Ausgefeilt ist das alles allerdings nicht, aber so ein bisschen Spontaneität soll ja auch nicht schaden. Je näher der Urlaub rückt, desto unsicherer wurde ich allerdings, ob wir wirklich all unser Gepäck in mein kleines Auto bekommen, wenn wir den Kinderwagen mitnehmen wollen. Der passt zwar in den Kofferraum, aber dann nicht mehr besonders viel.

Ich würde ja einfach die Fußräume vollstopfen, aber mit einem 3-Türer ist das auch eher unpraktisch. Entweder müsste das Baby vorne mitfahren, was ich ungern möchte oder wir müssen bei jedem Stopp das halbe Auto auspacken. Es lag also nahe zu überlegen, ob der Kinderwagen wirklich mit muss, oder ob ein Buggy sinnvoll wäre.

Der kleine Mann kann noch nicht sitzen, daher ist so ein einfacher Buggy noch nichts. Die anderen, die meine Wunschkriterien erfüllen sind entweder fast so groß im Klappmaß wie der Kinderwagen oder recht teuer. Und so einfach mal eben über das Knie brechen wollte ich das jetzt auch nicht. Kann ich auch nicht, aber das dürfte mittlerweile bekannt sein.
So ganz ohne wollen wir aber auch nicht fahren, auch wenn fraglich ist, ob wir ihn wirklich (oft) nutzen werden.
Twitter schlug mir eine Dachbox vor. Die Idee verwarfen wir wieder, aber naja. Wie es am Ende so ist, googelte ich dann doch und rief beim Autohändler an, um herauszufinden, ob mein Auto sowas überhaupt kann. Kann es.
Damit ging es weiter und gerade bestellte ich dann doch eine Dachbox, die ich eigentlich gar nie wollte. Gut, jetzt muss sie nur noch pünktlich kommen und passen, denn viel Zeit bleibt nicht. Ich bin ja ein bisschen nervörs, ob das dann wirklich alles so klappt, wie geplant.

Ich mag es nicht so schlecht vorbereitet zu sein und alles auf den letzten Drücker zu machen, das übernimmt normalerweise der Freund für uns ;-) Ich kümmere mich dann nun um die weiteren Vorbereitungen und träume weiter vom Meer. Was freue ich mich darauf!