Wenn..

… er mich im Schlaf umarmt,

… er mit mir über eine Hochzeit spricht, die irgendwann mal unsere sein könnte,

… er mir sagt, dass er trotz allen Veränderungen an unserem Plan festhält,

… er mir wieder einmal zeigt, dass wir nicht nur nebeneinander hergehen, sondern auch in eine Richtung blicken,

… er mich so ansieht,

dann sprudelt mein Herz über und ich kann mein Glück kaum fassen!

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Beisammen

Wie ich ja schon schrieb, hat sich mit dem Entschluss ein Baby zu bekommen in
unserer Beziehung einiges getan.
Dieses Gefühl überrollte mich so sehr, dass es unbedingt heraus musste.
Hinausschreien in die Welt wie glücklich ich bin.

Schon zu Beginn des Jahres, als die ersten ernsthaften Gespräche über das Kinderkriegen geführt wurden, vollzog sich ein Wandel.
Irgendwas war anders. Besser.
Im letzten halben Jahr sprachen wir viel darüber. Intensiver. Keine „Ich möchte mal Kinder.
Wie ist es bei dir?“-Gespräche, sondern eben so richtig.
Gut fühlt sich das an. Und so richtig.

Und mit jedem Wort wurde dieses Band zwischen uns fester.
Ich merke, dass meine Gefühle noch einmal gewachsen sind.
Wir rückten ein bisschen näher zusammen.
Ich bin glücklicher als je zuvor.

Als mir eine Freundin letztes Jahr erzählte, dass sich ihre Beziehung seit der Verlobung verändert habe, konnte ich damit nichts anfangen. Wie verändert? Es ist doch alles gleich, außer, dass er ihr eben einen Antrag gemacht hat.
„Inniger“, sagt sie. Hm.
Ich konnte trotzdem nicht verstehen, was sich da getan haben soll.
Aber ich merkte schon, dass es so sein muss. Sie wirkte viel locker und strahlte so. Aber ich begriff es nicht.

Mit der Heirat nahm dies wohl noch zu. Diese Verbundenheit. Beide strahlen von innen
heraus. Sie sind offensichtlich glücklich.

Aber ich begriff immer noch nicht.

Dann kamen die Gespräche. Und plötzlich begriff ich. Aber nicht nur das.
Denn jetzt, wo wir bald anfangen werden zu hibbeln, da weiß ich was meine Freundin
gemeint hat.
Ich erlebe es selbst und es ist wie ein Zauber.

Lange dachte ich, dass man doch auch ohne Heirat glücklich sein kann und dass es ja an der
Sache nichts ändert. Aber da irrte ich. Klar, kann man auch ohne Heirat glücklich sein, aber
inzwischen glaube ich, dass es ein anderes glücklich sein ist.
Es ist ein großer Schritt, den man da geht.
Die Entscheidung zu heiraten oder ein Kind zu bekommen trifft man nicht leichtfertig oder
sollte es zumindest nicht tun.
Und mit dieser Entscheidung passiert etwas.
Etwas Großartiges und Wunderbares.

Ich bin dankbar das alles erleben zu dürfen.

Es fühlt sich so unglaublich gut an.
Schwerelos. Und dabei so selbstverständlich wie atmen.
Wunderbar.

Näher

Es ist wie ein zauberhaftes Band, das einen noch näher zusammen rückt lässt – dieser Entschluss gemeinsam ein Baby zu bekommen ♥

Vorbereitungen

Ich schwebe. Auf einer rosa Babywolke könnte man sagen.

Das Projekt „Speck weg“ wurde einfach mal in das Projekt „Fit fürs Baby“ umgetauft.
Irgendwie ist die Motivation da noch ein bisschen größer ;o)
Davon abgesehen, dass bei der Hitze Pizza und Chips ohnehin nicht so sehr nach meinem Geschmack sind. Es klappt nicht immer, aber alles in allem immer besser!
Eigentlich könnte ich ja den ganzen Tag Salat essen, aber lassen wir das.

Schokolade wird durch Obst ersetzt. Finde ich super.
Mir sind inzwischen viele Sachen zu salzig oder zu süß.
Ich habe mir letzte Woche eine Tafel Bio Schokolade gekauft, an sich sehr lecker, aber so süß, dass es mir fast die Gesichtsmuskulatur zusammengezogen hat.
Soll mir Recht sein ;o)

Sonst nehme ich mir die Sache mit dem Sport auch mehr zu herzen. Lange genug hab ich es mir vorgenommen. Jetzt wird es umgesetzt.
So wird gesportelt bis die Muskeln ächzen und die Beine zittern.
Hinterher kann ich nie verstehen weshalb ich mich so treten (oder getreten werden) muss. Langsam stellt sich aber eine Selbstverständlichkeit ein. Schön ist das.
Und Spaß macht es auch noch.
Heute ist dann aber wegen des extremen Muskelkaters und Gewitter pausieren angesagt.
Weil sogar laufen schmerzt wollte ich schwimmen, aber ich denke bei Gewitter verzichte ich da besser drauf. Dann eben morgen :o)

Sonst lese ich mich kreuz und quer durchs Internet was man so alles vor der Schwangerschaft machen soll oder auch nicht. Oder so ähnlich.
Eigentlich geb ich darauf ja nicht so viel, aber da wir ja definitiv noch bis Juli warten hab ich Zeit zu lesen und mich vorzubereiten. Daran ist aber nichts Verbissenes. Es geht eher darum, ob man vorher noch mal zum Arzt gehen oder welche Impfungen man haben sollte.

Schwangerschaftsvorbereitungen treffen. Schwangerschaftsvorbereitungen!

Bei dem Wort bekomme ich direkt wieder Gänsehaut. Das ist.. WOW!!

So nutze ich also die Zeit, um mich fit zu machen. Noch mal zum Zahnarzt zur Kontrolle zu gehen, um eventuelle Probleme – von denen ich eigentlich nicht ausgehe – beheben zu lassen.
Vorsorgeuntersuchung beim Gyn. Stand ohnehin an. Titerbestimmung. Gespräche.
Mein Gyn meinte auch ich solle etwas zwei Wochen nach dem Absetzten der Pille noch mal kommen, zur Fruchtbarkeitsbestimmung sozusagen. Ob ich das machen werde weiß ich noch nicht genau.
Je schneller ich schwanger werde, desto besser, aber irgendwie möchte ich es auch nicht zu verbissen angehen. Was meint ihr?

Schon bald werde ich mit der Einnahme von Folsäure beginnen.
Grundsätzlich ist das ja keine große Sache, aber für mich .. ja für mich ist das sogar ne sehr große Sache!
Ein Schritt weiter. Wow! Erwähnte ich das bereits?

Überhaupt wimmelt es um mich herum vor Babys und Kindern.

Gestern waren der Freund und ich bei Ikea. Und anstatt wie sonst schnell durch die Kinderabteilung zu laufen, um zur Markthalle zu gelangen, schlenderten wir Hand in Hand durch besagte Abteilung und schauten mal etwas genauer hin.
Schön ist das so mit dem Freund zu hibbeln, sich über die Kindersitzbewertung des ADAC zu unterhalten und verdutzt zu schauen, weil sich der Freund da besser auskennt als ich dachte.
Diese Zeit vor dem Hibbeln gemeinsam zu genießen. Gelegentlich schon über Namen sprechen und sich einfach darauf freuen.

Sonst verdrehte der Freund auch immer mal wieder die Augen, wenn da irgendwo ein Kind quängelte. Seit wir es zum Thema gemacht haben vielleicht bald selbst ein Baby zu bekommen ist das anders.
Ich habe ja ab und an ein bisschen Angst, dass er es sich anders überlegt, wenn ein Kind an der Kasse zornigelt, aber ich muss mir immer wieder eingesehen, dass ich ihm damit Unrecht tue.

Da hat sich ganz schön was getan. Und es fühlt sich so gut an!

Pure Vorfreude!

Entscheidungen

Aktuell ist der Wunsch nach einem Kind wieder einmal allgegenwärtig.
Nur ganz selten kann ich dieses Verlangen ausblenden.
Überall sehe ich Kugelbäuche oder frisch geschlüpfte Babys.
Ich freue mich und bin doch sehr traurig.

Manchmal so sehr, dass ich versuchen muss die Tränen zu unterdrücken. Sieht ja schon komisch aus, wenn da eine plötzlich anfängt zu heulen, nur weil sie ein Baby sieht. Aber ich bin es eben. Traurig, dass ich diese Erfahrung noch nicht machen kann.

Jetzt, da ich immer weiter „über dem Termin“ war, wurde ich hibbelig und machte mir doch ein wenig Hoffnung. Naja, um nicht zu sagen viel Hoffnung.
Ganz unmöglich wäre es ja nicht.

Mit der Hoffnung kamen aber auch Zweifel und Angst.
Angst vor der Reaktion des Freundes, falls ich schwanger sein sollte. Klar, er war dabei und wusste über alles Bescheid, aber ich wusste, er würde nicht in Jubel ausbrechen. Zweifel, ob wir das finanziell schaffen würden, da ja nur ich Geld verdiene.

Hört sich vielleicht blöd an, weil ich mir ja so sehr ein Kind wünsche und ich mich auch riesig gefreut hätte…
Aber auch, wenn der Wunsch noch so groß ist, kann es doch der falsche Zeitpunkt sein. Es ist eben ein Wunsch. Derzeit noch mein Traum.

Aber dann kam ja die „Erlösung“.
Erleichterung beim Freund. Zwiespalt bei mir. Überwiegend Enttäuschung.

***

Aber als ich so auf der Toilette saß und der Enttäuschung sozusagen ins Gesicht blickte, traf ich eine Entscheidung. Die Entscheidung traurig sein zu dürfen.
Trauer, Sehnsucht und Tränen zuzulassen. Meine Gefühle auszusprechen und nicht mehr für mich zu behalten. Wieso sollte ich mit meinem Freund nicht darüber sprechen können/dürfen?
Schluss mit den Verboten, die ich mir diesbezüglich auferlegt habe.

Und so weinte ich. Es nimmt mir die Last und macht mir Luft.
Es fühlt sich richtig an und tut gut.

***

Und ich beschloss die letzten Monate unserer Zweisamkeit so weit wie möglich zu genießen.
Es wird mit Sicherheit nicht immer gelingen, aber das ist ok.
Eigentlich ist es ja nicht mehr so lange, verglichen mit der Zeit, die ich schon warte, quasi ein Katzensprung.
Die Zeit, die wir noch keine Rücksicht nehmen müssen zu nutzen, um spontan zu sein. (Was nicht heißen soll, dass man mit Kind nicht spontan sein kann!)
Urlaub zu machen, lange zu schlafen, Hobbys nachzugehen wann und sooft man will.

Ich versuche es positiv zu sehen, indem ich mir sage, dass ich so auf den Hochzeiten im August und September ausgiebig feiern kann. Schwacher Trost, aber wir denken jetzt ja positiv!

Und wer weiß, vielleicht heiraten wir ja so auch noch vor dem ersten Kind..

Außerdem macht Glücklichsein die Zeit viiieeel erträglicher und mich übrigens auch! ;o)

Heimweh

Gerade vermisse ich den Freund ganz fürchterlich.

Schon als ich mich ins Auto gesetzt habe, hat es mir so einen fiesen Stich versetzt.
Mit jedem Kilometer wurde die Sehnsucht größer. Und gerade bin ich einfach nur so traurig, dass er nicht bei mir ist.
Endlich sind seine Klausuren rum und wir konnten mehr Zeit miteinander verbringen, da muss ich weg.
Ich weiß ja, dass es nicht lange ist, aber das hilft gerade auch nicht viel.

Naja, auch wenn das hier ganz ok ist, es ist eben nicht Zuhause.
Meine Zuhause. Dort wo mein Herz ist.

Ich freue mich jetzt schon sehr drauf ihn Freitag wiederzusehen.