Heavy on my heart

Je näher der KiTa-Start rückt, desto schwerer wird mir ums Herz.

Ich habe ein rundum gutes Gefühl bei dieser Einrichtung und bin mir sicher, dass der Kleine seinen Spaß haben wird, aber es fällt mir auch unglaublich schwer.
Ich kann es nicht fassen wie unglaublich schnell dieses Jahr vergangen ist. Ich bin traurig, dass unsere ganz exklusive Zeit jetzt ein Ende hat.

Ich bin noch nicht bereit. Ich könnte wirklich heulen, wenn ich daran denke. Am liebsten wäre ich mindestens 2 Jahre Zuhause, aber das steht nunmal einfach nicht zur Debatte. Ich bin allerdings auch jemand, der nicht so leicht mit Veränderungen zurecht kommt. Ich brauche immer ein bisschen Zeit, bis ich ankomme, dann ist es aber gut. So wird es auch mit der KiTa sein. Ich bin überzeugt, dass die Eingewöhnung auch als Entwöhnung der Eltern gedacht ist. Auf mich trifft das jedenfalls voll und ganz zu.

Wenn es mir ganz arg schwer fällt, sage ich mir, dass er ja nicht am ersten Tag direkt 6 Stunden weg ist. Dass wir immerhin den Luxus haben ihn nicht vor dem ersten Geburtstag mit der Eingewöhnung zu beginnen. Diese zwei Monate sind so wertvoll für mich. Und über die Bring- und Abholzeiten können wir die Betreuungszeit dann auch variieren. Für ihn wird es super. Er ist so gern mit anderen Kindern zusammen und ich kann ihm auf Dauer nicht bieten, was andere Kinder können und trotzdem..

Er ist mein Baby. Es wird sich so viel für ihn ändern. Bisher schläft er noch zwei Schläfchen. Das erste meist zu der Zeit, zu der er dann in die KiTa muss. Das Zweite nachmittags. Das passt schon gar nicht zum Rhythmus. Er kennt es nicht ohne stillen einzuschlafen und er isst noch nicht viel. Ich weiß, dass das bis zum Ende der Eingewöhnung ganz anders aussehen kann und vermutlich auch wird.
Die meisten Babys redizueren den Schlaf von such aus auf einmal am Tag, aber ich fände es schön, wenn es bon ihm selbst aus komnen würde. Kann es theoretisch auch noch immer. Ach, Mensch. Er wird so viel Spaß haben…

… aber ich bin echt joch nicht bereit dafür.

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8 Kommentare zu “Heavy on my heart

  1. Ich find ein Jahr schon viel. Wolltest du von Anfang an diesse Zeit oder mehr? Ich seh irgendwie bei vielen, dass es ihnen so schwer fällt, obwohl sie es sich am Anfang ganz anders gedacht hatten… Kann’s mir ja noch nicht vorstellen. 1 Jahr wäre mein Wunsch-Maximum. Wird aber nichts werden. Wir müssen unseres noch vor der Geburt anmelden, um im nächsten Jahr noch einen Platz zu bekommen und dann ab 4 Monaten… wtf… von wegen politische Reformen und so. Hier kann man sein Kind nur 1x im Jahr anmelden. Aber wird nicht anders gehen, sonst wird es 1 Jahr und 4 Monate, das geht halt auch nicht.

  2. Ich finde, es ist durchaus ein Unterschied, ob die Kinder ein Jahr oder drei Jahre alt sind. Sogar einen sehr großen, zumindest für die Mutter. Mit einem Jahr sind sie für mich noch Babys ;). Mit drei Kinder, die auch mal von der Mama wegwollen, und solche Einrichtungen mit ganz anderen Augen und Verständnis sehen…
    Aber wenn es nicht anders geht…

    • Ich glaube dennoch, dass es mir auch mit drei Jahren schwer fallen würde. Vieles hängt auch vom Kind ab. Ich weiß auch von Dreijährigen, die so gar kein Verständnis dafür hatten, wieso sie da hinsollen. Weiß man ja vorher nicht.. Naja, insgesamt bringt mich die Überlegung nicht weiter, denn nicht jeder hat die Wahl. Leider.

  3. Mir kommen alle deine Überlegungen sehr bekannt vor. Mein Sohn ist 28 Monate alt und wir haben mit 13 Monaten die Eingewöhnung gestartet. Die hat der Papa übernommen, ich war nur freitags dabei, weil ich zu dem Zeitpunkt wieder angefangen habe zu arbeiten. Wir hatten einen ähnlichen Schlafrhythmus und auch das Einschlafstillen (übrigens bis heute). Es hat mit dem Schlafen anfangs etwas gebraucht in der Kita. Aber die Betreuerin ist toll auf ihn eingegangen mit Rumtragen und Kopf kraulen zum Einschlafen oder Bauchmassage vorher.
    Unser Sohn war allerdings morgens oft schon wieder müde, bevor wir überhaupt los sind zu Kita. Deshalb sind wir dann noch etwas früher mit dem Auto losgefahren, sodass er noch ne halbe Stunde im Auto schlafen konnte. Ansonsten hätte er aber auch in der Kita noch schlafen können und wäre dann geweckt worden, damit er zum Mittagsschlaf wieder müde ist.
    Vertrauen ins Kind und die Einrichtung helfen sehr bei dieser großen Veränderung…und das Wissen, dass in der Kita vieles funktioniert, was zu Hause nicht funktioniert.
    Ich habe meine neu gewonnene Freiheit aber auch tatsächlich genossen. Ich war vorher quasi 24/7 mit unserem Sohn zusammen und konnte mir kaum etwas anderes vorstellen…aber einfach mal wieder nur für sich sein (auch wenn es nur in der Bahn zur Arbeit ist) war wirklich schön.
    Alles Gute für euch! Es wird bestimmt gut!
    Liebe Grüße
    Stefanie

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