Tagebuchbloggerei 4/2017

1:54 Uhr – Es moppert neben mir. Da hat wohl jemand Hunger! Also Händchen lüften und los geht’s. 

3:17 Uhr – Windelalarm. Der Freund quält sich aus dem Bett, um sich der Aufgabe anzunehmen. Ich nutze die Zeit, um meine Blase zu leeren und meine Eisentablette zu nehmen. Ich Stille nochmal und mache den Fehler den kleinen Mann ins Beistellbett zu legen. Zack! Da sind die Augen offen. Also gut, alles von vorne! Stillen,kuscheln,neben mich ins Bett legen – schläft.

6:45 Uhr – Hunger! Also das Kind! Ich bin noch müde, aber die Versuche im Liegen zu stillen, werden vom Baby torpediert. Andocken, andocken, meckern, weil wegen Brust raus. Dazu wildes rumrudern mit Armen und Beinen. Nach gut, dann sind wir eben wach. Guten Morgen! Ich werde breit angegrinst und schon ist die Welt wieder in Ordnung.

7:10 Uhr – Ich beobachte wie der Freund und der kleine Mann ein bisschen spielen. Ich liebe das so sehr! Außerdem unterhalten wir uns über die Betreuung für den Kleinen ab nächstem Jahr. Wir wünschen uns beide, ich könnte länger Zuhause bleiben,aber ist nicht. Wir treffen eine Entscheidung und hoffen, dass sich alles fügen wird. Freitag wissen wir ein bisschen mehr. 

Ich ziehe mich an und bereite das Frühstück vor.

8:10 Uhr – Der Freund verlässt die Wohnung. Das kleine Milchmonster und ich sind alleine. Bevor wir uns ins Bett kuscheln und frühstücken, entferne ich den Schnoddder aus seiner Nase. Schnupfen bei Babys gehört verboten! Der Kleine döst ein bisschen, ich surfe im Internet.

9:20 Uhr – Es knattert ordentlich in des Baby Büxe. Zeit für ein Outfitwechsel. Anschließend überlasse ich das Baby sich selbst, das wie verzaubert aus dem Fenster starrt, während ich Body und Schlafanzug auswasche. Ich mache mir noch schnell ein Marmeladenbrot und kuschle mich noch einmal zum Baby.

10:09 Uhr – Warten auf DHL, das meine Testtrage bringen soll. Ichwarte sehnsüchtig darauf, möchte aber auch gerne an die frische Luft. Beeil dich, DHL-Mann! Der Kleine geht währenddessen seiner Lieblingsbeschäftigung nach, dem Stillen. Dabei döst er wieder ein, erwacht wimmernd, stillt und schläft. Ich versuche mein analoges Tagebuch mit Erinnerungen zu füllen. ich hinke da mittlerweile echt hinterher. 

11:23 Uhr – DHL klingelt, das Baby schläft auf mir. Babyschlaf ist heilig, also ignoriere ich die Klingel. Gehe ich eben später zur Post. Kurz darauf klingelt das Smartphone. Eine mir unbekannte Nummer ruft an. Echt jetzt?! Mein Kind schläft! Ich lese noch ein bisschen bis der kleine wach wird. Windelwechsel.

Wir spielen ein bisschen und machen Quatsch. Aber heute ist der Kleine nicht so gut drauf, liegt vermutlich an den kurzen Schläfchen. Nun gut, lässt sich nicht ändern. Ich gehe zum Briefkasten u d hole die Post. Das Paket  s steht sogar im Hausflur, juhu! Und der bestellte Schnuller ist endlich da. Ich probiere gerade sämtliche Marken, Formen und Materialien aus, in der Hoffnung den einen Schnuller zu finden, den der Bub nicht nur im richtigen Moment und Winkel akzeptiert. Ich werfe den Schnuller in den Topf zum stetilisieren und ein paar Pommes in den Ofen. 

Mit Pommes und Kind verziehe ich mich aufs Sofa, wo wir – Überraschung! – stillen. Während der Kleine einschläft, lese ich weiter an meinem Buch.

14:30 Uhr – Wir wursteln uns so durch den Tag. Mein letzter Versuch das Baby z einem richtigen Nickerchen zu bewegen, endet in einem gemeinsamen Mittagsschlaf.

16:30 Uhr – Ein Vibrieren dringt in die Tiefen meines Unterbewusstseins. Das Smartphone! Wieder die unbekannt Nummer. Ich habe einen Bürostuhl bestellt, dessen Lieferung für den 10. April avisiert sei. Äh, nein?! Nach einer Weile komme ich drauf, dass es sich hierbei um den Bürostuhl für mein Home-Office​ sein muss. Da ist mein Arbeitgeber aber etwas fix, wo ich frühestens Anfang 2018 zurückkommen werde. Er kläre das noch Mal. Okay, danke.

Da wir dann schon Mal wach sind, wickle ich den kleinen Grinsekater und stille seinen unbändigen Appetit. Dazwischen machen wir Quatsch miteinander. Ach, wie ich dieses Grinsen liebe!

18:30 Uhr – Papa ist da! Große Freude bei Baby und mir! Und er kommt genau rechtzeitig zum nächsten Windelwechsel. Wir packen den inzwischen etwas unleidigen Kerl ein und besorgen und etwas Schnelles zum Essen. Der Freund hat nämlich keine Lust zu kochen und ich kam nicht dazu.

Nach dem Essen verschwinde ich unter die Dusche. Beim Ausspülen der Haare höre ich den Kleinen weinen. Hmpf. Es ist halt doch schon spät. Der Papa wirds schon richten. 

Aber so richtig beruhigen kann er ihn doch nicht. Da hat wohl wieder der Hunger zugeschlagen und siehe da, nach einem kleinen Snack kann man auch wieder lachen.

20:00 Uhr – Wir spielen noch ein bisschen miteinander, ich verabreiche noch einmal Salzwassertropfen, bevor wir den Schleim absaugen und unseren kleinen Mann bettfertig machen. 

Um 20:35 Uhr sitze ich nun mit stillendem Baby im Bett und hoffe, dass es bald ins Land der Träume findet.

Gar nicht mal so spannend, mein Tag. Ich kam heute wirklich zu nichts. Vielleicht wird es morgen wieder etwas produktiver.

Weitere Tagebuchblogger einen gibt es wie immer bei Frau Brüllen

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