Tagebuchbloggerei 3/2017

Es ist der 5. März 2017. Und wir alle wissen inzwischen, was der 5. jeden Monats bedeutet: es ist #WMDEDGT (Was machst du eigentlich den ganzen Tag) -Tag.

Der kleine Mann ist genau 7 Wochen alt.

Der Tag beginnt kurz vor acht mit einem moppernden Baby. Tag und Nacht definiere ich inzwischen nach hell und dunkel, denn dieses „Tag bzw.Morgen ist, wenn ich geschlafen habe“, das geht jetzt nicht mehr. Sonst wäre der Morgen um halb 1 angebrochen. Und dann um kurz nach drei für eine Stunde, in der das Baby nach einem Stopp an der Milchbar hellwach mit der Sonne, äh dem Mond um die Wette strahlte. Ist schon echt putzig, auch mitten in der Nacht! Danach verlieren sich die Unterbrechungen (ich glaube, es war eine Weitere mit Unruhe im Baby) in einem Dämmerzustand.

Morgens erwachte also ein mopperndes Baby. Ich stillte ihn kurz und schickte die beiden Männer zum Wickeln. Die gewonnenen Minuten investierte ich in eine Dusche, Bürokram und die Recherche nach passenden Kumja-Adaptern für unsere dünneren Jacken.

Ich lausche immer Mal wieder und muss arg grinsen. Der Freund ist echt ein toller Papa. Da wird gesungen und Quatsch gemacht ohne Ende!
Im Anschluss stille ich den kleinen Mann nochmal und der Freund bereitet das Frühstück vor.
Der Kleine ließ sich sogar ablegen und so hatte ich für einen Teil des Frühstücks beide Hände frei. Es sind die kleinen Dinge, die zählen! Aber weil es ja unfair ist, wenn nicht alle etwas zu essen bekommen, forderte der Kleine auch einen Snack ein.

Inzwischen war es etwa 11 Uhr und eigentlich Zeit für ein Schläfchen. Leider fällt es dem kleinen Mann seit gestern schwer einzuschlafen und so machte er seinem Unmut Luft bis er irgendwann an mich geschmiegt etwa 30 Minuten einschlief. Der Freund und ich schauten währenddessen eine Folge The Good Wife.

Der Freund erzählte mir von einem Newsletter, indem es hieß, es sei nun Zeit für einen geregelten Tagesablauf. Wir lachten beide herzlich (aber schön wäre es schon) und freuten uns darüber, dass wir immerhin eine Abendroutine entwickelt haben. Alles andere regelt das Baby.

Der Kleine stillte noch eine weitere Runde und Rang mit dem Schlaf. Es wollte aber wieder nicht klappen. Wir machten einfach noch ein bisschen Quatsch und dann wurde es Zeit uns fertig zu machen. Wir hatten nämlich ein Spaziergangdate mit Freunden im Tiergehege.

Trotz Vorlaufzeit, kommen wir zu spät los. Zum Glück geht es unseren Freunden auch so. Ich hasse es unpünktlich zu sein.
Wir verbrachten zwei Stundenban der frischen Luft. Das tat so gut, trotz des Regens, der uns auf halbem Weg erwischte. Natürlich hatten wir den Regenschirm vergessen. Der hätte aber auch nicht viel gebracht so wie es windete. Der Wind fegte sogar durch meine super warme Jacke, direkt in die Knochen. Der kleine Mann verschlief alles in der Trage.

Gegen 16 Uhr machten wir uns auf dem Heimweg.
Zuhause kochte ich uns Tee und stillte den Zwerg. Der Freund kümmerte sich um unser Abendessen. Sehr lecker!

Nach dieser Stärkung bereiteten wir die Badewanne für den Kleinen vor. Samstag ist Badetag! Nach anfänglicher Skeosis, entspannte er sich wieder sichtlich. Was er aber noch mehr mag ist das Föhnen danach. Das ist einer der wenigen Momente, in denen er sich lang macht und jede Spannung verliert. Unter Protest zog ich ihm seinen Schlafanzug an und machte es mir auf dem Sofa bequem für die Einschlafstilleinheit. Diese zog sich aufgrund Babys Unruhe etwas hin. Am Ende schaffte ich es aber doch, ihn ins Land der Träume zu begleiten.

Und damit endet auch für mich der Abend, denn ich bin hundemüde. Gute Nacht!

Advertisements

Ein Kommentar zu “Tagebuchbloggerei 3/2017

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s