Geburtsplanung

Wir haben das Gespräch zur Geburtsplanung nun hinter uns gebracht. 

Auch im Krankenhaus wurde Urin getestet, ein CTG geschrieben, das keinerlei Wehen zeigte und Blut abgenommen.
Ich besprach mit einer Hebamne meine Wünsche für die Geburt (möglichst viel Ruhe und wrnig Untersuchungen, frei bewegen dürfen…), auch im Hinblick auf eine Beckenendlage. Mir gefällt die Philosophie des Krankenhauses, sich möglichst wenig einzumischen sehr. Ob es am Ende auch do sein wird, wird man sehen.

Das Aufklärungsgespräch bezüglich der Beckenendlage war etwas mager, aber da vorher noch ein MRT meines Beckens gemacht werden soll (was ich persönlich völlig unnötig finde, aber ok), kommt da sicherlich noch mehr dazu, wenn alle Befunde vorliegen.
Im Vorfeld spricht erst einmal nichts gegen eine Spontangeburt aus Beckenendlage.

Dann wurde es spannend. Der Ultraschall zeigte ein putzmunteres Baby. Es wurde auf 2.760g geschätzt mit einem Kopfumfang von 32cm und einem Bauchumfang von 31cm. Die Ärztin konnte keine Nabelschnurumschlingungen feststellen und auch sonst sieht wohl alles gut aus. Ich habe vom Ultraschall leider nicht viel gesehen, aber immerhin wissen wir nun, dass unser Baby die perfekte Beckenendlage-Position eingenommen hat, heißt Po unten und beide Füßchen nach oben. Wenn das MRT passt, darf es spontan kommen.

Ich hatte mich bereits im Vorfeld mit der Möglichkeit der äußeren Wendung beschäftigt. Diese wurde uns nun auch vorgeschlagen. Mein Bauch sei zwar etwas fest, aber der Rest passe und wenn ich wolle, würde man es probieren. Die Risiken sind sehr gering, aber es gibt sie. So könnte die Blase springen, Wehen auftreten oder sich die Plazenta lösen. Die Ärztin versicherte mir, dass das wirklich selten vorkomme und sie das noch nie erlebt habe. Das Schlimmste war bisher, dass es eindach nicht klappte. Die Risiken einer spontanen Geburt lägen höher. Man würde es ein paar Mal probieren, aber nicht um jeden Preis. Im Anschluss muss ich eine Nacht zur Überwachung bleiben.

Ich sagte zu. Aber ich bin sehr hin und her gerissen. Wie schon die ganze Zeit. Bei allem. Ich habe Angst, dass etwas schief geht. Ich will aber auch nichts unversucht lassen, denn auch beim Sponanversuch könnte etwas schief gehen, wie bei jeder anderen Geburt auch. Das Versuche ich mir immer wieder zu sagen. Man steckt nicht drin. Aber durch diese Situation bin ich gezwungen mich intensiver damit auseinander zu setzen. Mehr als mir lieb ist.

Ich bin ziemlich fertig heute. Es ist zu viel. Ich möchte meinem Kind nicht schaden. Wäre es besser es zu akzeptieren wie es ist? Ich bin überfordert und wünsche mir gerade einen Blick in die Zukunft. Am liebsten würde ich einfach abhauen. Hilft ja aber auch nicht.

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3 Kommentare zu “Geburtsplanung

  1. Darf man bei Schwangeren ein MRT machen??? Das gibts doch gar nicht.. . Soll man ja schon unschwanger nicht oft machen bzw man wird ja explizit gefragt, dass man eben NICHT schwanger ist!?

  2. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man in dieser Phase nur die Geburt vor Augen hat….Fakt ist aber, da geht das Abenteuer erst richtig los.
    Die natürliche Geburt ist sicher erstrebenswert (und in sämtlichen Mütterblogs gehypt), aber ganz ehrlich, später verschwimmt das alles, wichtig sind ein gesundes Kind und eine gesunde Mutter!
    Würde ich ein Kind drehen lassen? Wenn ich bedenke wie viele ich kenne, die später sagten „kein Wunder, dass das Kind so lag, weil….“, eher nicht.
    Sei offen für alles und Du bist hinterher nicht enttäuscht.

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