10. Vorsorgeuntersuchung } Hebamme

[ 32 Wochen & 6 Tage]

Gestern hatte ich mal wieder eine Vorsorge bei meiner Hebamme.
Nachdem der Termin morgens spontan um 2 Stunden nach hinten verlegt wurde, machte ich mich also am späten Nachmittag durch den Feierabendverkehr auf den Weg ins Geburtshaus. Auch nicht schlecht, dachte ich mir und beobachtete die Zeit. Es dauerte etwa 25 Minuten von Haustür zu Haustür, ich denke das ist in Ordnung.
Als ich dann im Geburtshaus ankam, arbeiteten wir erst mal meinen langen Zettel voller Fragen ab, ehe es an die eigentliche Untersuchung ging. Einige Fragen konnten geklärt werden, andere – die zur Geburt – verschoben wir auf den nächsten Termin. Da wird der Freund dabei sein und alles rund um Geburt und Wochenbett besprochen. Erwähnte ich schon wie sehr die Zeit rast?

Ich erzählte, dass mein Bauch immer mal wieder fest wird. Gerade bei Bewegungen des Babys. Es drückt sich wirklich sehr an der Bauchdecke entlang und dann spannt es eben. Meine Hebamme erklärte mir, dass das durch meine Statur schon sein kann, aber solange es keine schmerzhaften Wehen sind, alles in Ordnung sei. Ich fragte sie auch noch zu ihrer Meinung bezüglich des Kontrollultraschalls in der 34. Woche, den mein Frauenarzt zur Abklärung einer Trichterbildung und/oder Gebärmutterhalsverkürzung vorgeschlagen hatte. Sie sagte mir klar, dass ich das für ich selbst entscheiden müsse. Wenn es mir ein gutes Gefühl gibt, ja. Wenn es mich verunsichert, dann nicht. Sie erklärte mir aber auch, dass der Körper sich etwa 4 Wochen vor der Geburt anfange vorzubereiten und diese sei eben ET +- 14 Tage. Wenn also jetzt eine Verkürzung oder ein Trichter zu sehen sei, würde das nur bedeuten, dass sich der Körper vorbereitet. Es heißt nicht zwangläufig, dass das Baby früher käme, es wäre aber kein behandlungsbedürftiger Prozess. Hier, wo ich wohne, würde man maximal Ruhe verschreiben und das Kind ansonsten kommen lassen.

Über den Mehrwert dieser Untersuchung müsse ich also selbst entscheiden. Einerseits könnte es mich verunsichern, andererseits könnte es mich auch beruhigen. Ich weiß noch nicht, was ich will, aber da mein Arzt heute einfach nicht ans Telefon ging, habe ich bis Montag noch mal Zeit darüber nachzudenken. Bisher war ja immer alles unauffällig und das obwohl ich schon seit der 28. Woche immer mal wieder einen harten Bauch bekomme.

Worauf ich am meisten hinfieberte war die Untersuchung des Urins (alles top!) und der Kindslage. Leider liegt das Baby weiterhin in Beckenendlage. Meine Hebamme erklärte mir, dass da durchaus noch Zeit sei und sie vermute, dass sich da was tun könnte, sobald ich im Mutterschutz bin und zur Ruhe komme. Sollte es bei der nächsten Untersuchung weiterhin falsch herum liegen, würde man mal überlegen, was man so machen kann. Mir ist bewusst, dass es auch einfach so bleiben könnte und das Baby seine Gründe hat sich nicht zu drehen.
Ich mache mir dennoch Sorgen und bin nervös. Denn eine Beckenendlage ändert alles. Damit fiele eine Haus- oder Geburtshausgeburt aus. Das wäre ja auch der Fall, wenn es einfach früher käme. Damit käme ich zurecht, wenn es richtig herum liegt. Wenn nicht, kreist das Skalpell schon über mir und das will ich nicht. Das wäre mit meiner Hebamme zusammen anders. Sollte es sich also nicht drehen, wäre es mir zumindest sehr lieb, das Baby käme erst nach den ganzen Feiertagen. Aber das wünsche ich mir ja ohnehin.

Naja, ich kann also nicht viel tun als zur Ruhe zu kommen (haha), abzuwarten und in mein Baby zu vertrauen. Für eine Drehung braucht es nur ein paar Sekunden und von denen habe ich ja noch ein paar bis zur Geburt. Also positiv denken. Für gedrückte Daumen bin ich gerne zu haben!

Ach Mäuschen, es wäre wirklich eine Erleichterung für mich, wenn du dich auf den Kopf stellen würdest.

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