Das Babybäuchlein wächst

Heute beginnt die 30. Schwangerschaftswoche. Noch 77 Tage bis zum errechneten Termin.

In den letzten Wochen hat der Bauch gefühlt einen großen Sprung gemacht. Von den Maßen her hat sich kaum etwas getan, aber der Bauch ist nun nicht mehr so breit, sondern ragt deutlicher nach vorne. Endlich sieht mein Bauch auch für Außenstehende nach einem richtigen Babybauch aus. Und ich bin so irre stolz darauf!

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Ich liebe meinen Bauch! Ich finde es so faszinierend, wenn die ganze Bauchdecke unter der Bewegung des Babys bebt.

Inzwischen nutze ich den Bauch ganz gerne als Ablagefläche für meine Hände. Immer öfter gibt es dann aber auch mal einen Tritt von unten, der dafür sorgt, dass sich mein ganzer Arm hebt. Das ist wirklich irre!
Vor ein paar Wochen konnte man die Bewegungen nur ganz leicht spüren und jetzt sind sie so deutlich! Ich kann echt jede Bewegung spüren. Nicht nur Tritte, sondern auch, wenn sich das Baby um die eigene Achse dreht oder Schluckauf hat! Das ist so niedlich!
Die Bewegungen können mittlerweile aber auch echt unangenehm werden. Es fühlt sich manchmal an als würde das Baby mit seinen Ellbogen oder Knien an der Bauchdecke entlang fahren. Das ist ein Gefühl, dem ich nicht besonders viel abgewinnen kann. Und wenn es sich dann mit seinem Gewicht noch dagegen stemmt! Ich sag’s euch, DAS ist echt eklig. Da stand ich dann auch schon in der Fußgängerzone mit der Hand auf dem Bauch und erklärte dem Baby, dass das nicht der Ausgang ist und wir dafür auch noch ein bisschen Zeit hätten. Zum Glück waren diese Momente bisher selten und auch sonst kann ich mich wirklich nicht beschweren.

Baby braucht Platz! Das merke ich immer deutlicher. Mein Oberkörper fühlt sich zu eng und zu klein für das Baby an. Es drückt und ich glaube, ich erzählte bereits, dass Schuhe anziehen aufgrund des Knicks im Bauch schwieriger geworden ist und meist von einem angestrengten Schnaufen begleitet wird. Ich habe ja ein bisschen Hoffnung, dass das Engegefühl ein bisschen nachlässt, wenn der Bauch etwas mehr Platz freigibt.

Solange das alles ist, ertrage ich das aber mit Freuden!
Ich weiß aus meinem Umfeld wie beschwerlich Schwangerschaften oder auch mit wie viel Angst sie verbunden sein können. Ich traue mich gar nicht es zu sagen, aus Angst, dass es sich dann ändern könnte, aber ich bin unglaublich dankbar dafür wie unbeschwert die Schwangerschaft (bis auf diesen einen Zwischenfall) bisher ablief und für das Vertrauen, das ich in meinen Körper habe.
Das ein oder andere Zipperlein gab und gibt es immer mal wieder, aktuell zwickt das Kreuzbein gelegentlich, aber an sich ließ sich das bis jetzt immer regeln. Lediglich mein Kopf stellt mir manchmal ein Bein, aber das ist etwas an dem ich arbeiten kann. Ich empfinde das als großes Glück.
Ich wünsche mir wirklich sehr, dass das auch weiterhin so bleibt!

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