1. Vorsorgeuntersuchung

[7 Wochen & 3 Tage]

Heute war es endlich soweit! Wir haben unser perfektes, kleines Baby gesehen! ♡ Ich kann es einfach nicht glauben! Ich bin so froh, dass der Freund dabei war und wir das gemeinsam erleben durften.
Aber von vorne.

ICh kannte das Prozedere bereits aus vielen Blogeinträgen und trotzdem war es etwas ganz besonderes für mich. Zuerst sollte ich wie immer Urin abgeben. Nach einer kurzen Rückkehr ins Wartezimmer, wo der Freund, der sich sichtlich unwohl fühlte, auf mich wartete, wurde mir Blut abgenommen und der Blutdruck gemessen. Trotz Nervosität lag der bei 100/70. Anschließend wurde ich gewogen. Das setzt mich jetzt schon so unter Druck, dass ich kurz überlegte mich zu weigern und dann doch stillschweigend auf die Waage stand.
Wo ich mich dann nicht zurückhalten konnte, war die Frage nach der Schwangerschaftswoche. Ich sagte, dass ich nun in der 8. Woche sei, aber der erste Tag der Periode am 01. April war. Daraufhin packte die Arzthelferin ihr Rädchen aus und datierte mich ein oder zwei Wochen weiter. Dummerweise interessierte es sie überhaupt nicht, als ich ihr erklärte, dass mein Eisprung eben nicht am 14. Zyklustag ist und ich auch ganz genau sagen kann, wann der war. Umso mehr freute es mich, dass das Ultraschallgerät mir später Recht gab, ich alter Klugscheißer!

Der Arzt zählte die Dos und Don’ts in der Schwanschangerschaft auf. Er wies daraufhin, dass jetzt eine Zeit angebrochen sei, in der die Männer mehr gefordert sind als sie es vielleicht schon kennen und die einzige Bewegung, die eine Frau während der Schwangerschaft tun müsse, sei mit dem Finger zu schnippen. Ich musste herzlich lachen, konnte ihm aber mit bestem Gewissen versichern, dass der Freund sich auch sonst nicht bedienen lässt und ich ihn schon vorbereitet habe, was auf ihn zukommen könnte/wird.

Nach einer kurzen Untersuchung und Aufklärung darüber, dass nach der Untersuchung Blutungen auftreten könnten, war es dann auch endlich soweit. Der Freund wurde dazu gerufen und dann ging es los. Ich sah sofort das kräftig puckernde Herzchen. An der richtigen Stelle! Ich habe nie etwas atemberaubenderes gesehen. Auch der Freund war ganz hin und weg. 11mm pures Glück und es könnte nicht größer sein!

Ein wenig irritiert war ich von dem zweiten Punkt. Der Arzt gab aber gleich Entwarnung! Nur ein Baby! Das, was ich da noch gesehen hatte, war der Dottersack. Alles ist zeitgerecht entwirklich und die werdenden Eltern überglücklich! Der Freund war den ganzen Abend richtig geflasht. Ich glaube er hat selbst nicht damit gerechnet, dass ihn das so sehr bewegen würde.

Bevor ichh die Arztpraxis verließ, drückte mir mein Arzt noch den Mutterpass in die Hand. Völlig verdattert sah ich ihn an. Damit hatte ich beim ersten Termin nicht gerechnet. Voller Stolz trug ich ihn wie einen Schatz nach Hause. Er ist der Beweis für Außenstehende, dass wir nicht mehr nur zu zweit sind. Er ist für mich ein großer Meilenstein. Als ich in erster Schwangerschaft im Krankenhaus war, wurde ich nach meinem Mutterpass gefragt. Wie benebelt antwortete ich, dass ich keinen habe, worauf ich noch zwei Mal etwas ruppig danach gefragt wurde, bis der Freund das Wort an sich nahm und die Dame aufklärte, dass ich eben noch keinen besitze. Das saß. Umso wertvoller ist das Gefühl, dieses Dokument nun in den Händen zu halten.

Den Termin in der Kinderwunschklinik habe ich dann direkt nach dem Termin abgesagt.

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