7. Schwangerschaftswoche – Körperlichkeiten

Wenn ich an eine Schwangerschaft dachte, wusste ich zwar, dass das gerade am Anfang gar nicht so schön sein kann, aber ich malte mir einfach eine Plüschpuffwelt aus und in der laufe ich strahlend durch die Gegend. Bin das blühende Leben und am Ende der Schwangerschaft trage ich stolz einen Babybauch vor mir her. Ohne Zipperleins natürlich.
Selbstverständlich war mir klar, dass das bloßes Wunschdenken ist und ich war einfach nur gespannt, was da wirklich auf mich zukommen wird.

Seit dieser Woche ist mir flau im Magen. Es fühlt sich an wie nach einer Magen-Darm-Erkrankung, wenn man nicht so richtig weiß, ob das, was man da spürt Übelkeit wegen Hunger oder es noch nicht durchgestanden ist. Mit ständigem Essen, fühle ich mich tatsächlich besser. Und wenn ich ständig schreibe, meine ich ständig. Blöderweise kommt mir dabei unfassbar viel Süßkram zwischen die Zähne. Eigentlich habe ich, bis auf ein paar Kekse im Urlaub, seit Februar keine Süßigkeiten mehr gegessen und jetzt könnte ich mich von nichts anderem als Schokolade ernähren.
Achwas, könnte! Ich tue es ja! Und ich fühle mich wirklich schlecht dabei, nicht wegen des Gewichts, denn das ist trotz Fressorgien sogar gesunken, nein, wegen des Babys.
Es wird doch immer wieder betont wie wichtig eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft ist und dann das… Ich hoffe, das legt sich wieder. So kenne ich mich gar nicht.
Vor allem, weil ich es im Büro noch für mich behalten möchte und das ist ganz schön schwierig, wenn man ständig irgendetwas essen muss. Zum Glück helfen Ingwerbonbons auch ganz gut.

Meine Verdauung ist zum Erliegen gekommen (liegt vielleicht auch an der Schokolade). Das ist weniger schön. Aber ich probiere mich gerade durch ein paar Hausmittelchen und hoffe, dass ich in ein paar Tagen weiß, wie ich mir da helfen kann, denn das ist ziemlich unangenehm.

Außerdem bin ich müde. Nicht extrem, aber ich mich bin deutlich erschöpft und möchte abends gerne früh ins Bett.

Dies Umstellung ist gerade wirklich schwierig für mich. Ich weiß, dass es mir im Gegensatz zu anderen Schwangeren mehr als gut geht. Und dennoch ist es schwer für mich die Kontrolle abzugeben. Ich dachte, das kommt erst später. Ich bin von einem sportlich, aktiven Leben mit einigermaßen gesunder Ernährung in ein Couchpotatoe-Dasein mit Schokoflecken am Mund gerutscht. Das frustriert mich sehr, denn mir fehlt die Bewegung, aber habe einfach keine Energie dazu. Ich weiß, dass sich das auch wieder ändern wird. Nur jetzt gerade habe ich einfach noch immer nicht so richtig begriffen.

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