Tagebuchbloggen XI/2015

Es wieder Zeit für eine Runde „Was hast du eigentlich den ganzen Tag gemacht?“ von Frau Brüllen.

Der Tag beginnt mit einer heißen Dusche. Eigentlich mit dem Klingeln meines Weckers, aber der Teil dürfte inzwischen bekannt sein. Ich stehe deutlich länger unter dem warmen Wasserstrahl als sonst, kann mich aber kaum loseisen. Auch danach bummle ich herum und stelle erschrocken fest, dass meine innere Uhr heute nachzugehen scheint.
Ich packe meine sieben Sachen zusammen und mache mich auf den Weg ins Büro. Dort erwartet mich eine mittelgroße Katastrophe. In einem meiner Fälle hat es eine unerwartete Wendung gegeben, die jetzt gute Planung erfordert und auf ein bisschen Wohlwollen des Schicksals angewiesen ist, damit wir die Fristen einhalten können. Spannend.
Daneben füllten andere kleinere Aufgaben, eine Besprechung und eine Konferenz den Arbeitstag sehr gut aus. Mir rinnt die Zeit nur so durch die Finger.
Sowas schlägt ja immer auf, wenn man demnächst abwesend ist, aber auch das wird sich regeln lassen, ich bin da sehr optimistisch.

Zwischendurch erreichen mich ganz wunderbare Nachrichten einer Freundin. Ich juble innerlich ein bisschen vor mich hin. So ein guter Tag! Jetzt heißt es Daumen drücken.

Zum Feierabend werden 20 Grad und wunderbarster Sonnenschein und strahlend blauer Himmel serviert. Allein das beflügelt mich nach den letzten grauen Tagen unglaublich. Außerdem habe ich ein Date mit einer Freundin und ihrem Baby. Wir nutzen das Wetter und spazieren in die Stadt. Wer hätte gedacht, dass wir noch Anfang November ohne Jacke in unserem Café sitzen würden. Dazu gab es ein Stück Schmand-Mandarinenkuchen und einen Chai Latte Elephant Vanilla. Ja, es könnte mir schlechter gehen.
Obendrauf bekam ich von ihr ein Bild mit einem wunderschönen Spruch und Pusteblumen drauf. Das ging mir sehr ans Herz. Ich mag ja sowas total gern und wenn man so liebe Worte von Menschen hört, die einem wichtig sind, ist das schon arg besonders für mich!
Ich genieße die Zeit mit meiner Freundin sehr. Wir haben immer was zu quatschen und manchmal beobachten wir auch einfach nur wie das gar nicht mehr so kleine Baby die Welt erkundet. Ich liebe ihren entspannten Umgang mit dem Kleinen und hoffe sehr, dass ich mir da mal ein bisschen abgucken kann.

Als es langsam kühl wird, brechen wir auf. Auf dem Weg schauen wir noch kurz bei bei der Post und DM vorbei, wo ich all meine Disziplin aufbringen muss, um nicht wieder irgendeinen Weihnachtskram zu kaufen. Ich bin jetzt schon total im Vorweihnachtsmodus, plane Geschenke, Adventskalender und welche Pätzchen ich backen möchte. Gleichzeitig genieße ich das warme Herbstwetter total. Ja, es ist ein bisschen verrückt, aber so bin ich eben. Ich kann auch bei Sonne von Schnee und Weihnachtsfilmen träumen und Plätzchenback-Dates planen.

Gegen 18 Uhr komme ich Zuhause an. Ich sorge für ein bisschen Ordnung bis der Freund kommt und wir einkaufen fahren. Nachdem die Einkäufe verstaut sind, kochen wir zusammen. Das reicht auch an Programm für heute und wir machen es uns auf dem Sofa mit ein paar Folgen Scrubs gemütlich, ehe es dann, natürlich nicht ohne vor dem Schlafen noch ein paar Seiten zu lesen, ins Bett geht.

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