Tagebuchbloggen VIII/2015

5. August?! 5. August! Zeit für die Tagebuchbloggerei nach Frau Brüllen.

Es klingelte. Ich stand auf und ging ins Bad.
Die Nacht kam mir unheimlich kurz vor, ich war noch sehr durch den Wind und mein Haar, das ich am Abend zuvor gewaschen hatte, war noch sehr feucht. Ich zog mich an, putze meine Zähne und tapste in die Küche, wo ich mir ein Brötchen mit Avocado zum Frühstück richtete. Ich steckte mein Mittagessen ein, zog meine Schuhe an und warf kurz vor Verlassen der Küche einen Blick auf die Uhr.
Ich ging raus und kam eine Viertelsekunde später wieder zurück. Blickte verwirrt auf die Uhr. Kann das sein? 1. 15 Uhr. Kann das sein? Ist die Uhr vielleicht stehen geblieben? Ich ging ins Wohnzimmer und auch diese Uhr bestätigte, was die Küchenuhr bereits verkündet hatte.
Aber der Wecker hatte doch geklingelt?! Hatte er wirklich?! Erst jetzt fiel mir auf wie dunkel es draußen noch war. Mein Gefühl hatte also Recht, die Nacht fühlte sich nicht nur kurz an, sie war sehr kurz. 2 Stunden um genau zu sein. Sowas ist mir echt noch nie passiert..
Ich betrachtete mein Avocadobrötchen. Ich beschloss einfach jetzt schon zu frühstücken, bis ich aufstehen muss, würde es ohnehin braun angelaufen sein. Also frühstückte ich eben. Um 1.15 Uhr. Anschließend legte ich mich wieder ins Bett und versuchte einzuschlafen, was auch irgendwann gelang. Ich schlief nur noch leicht und horchte immerzu auf den Wecker. Nicht, dass ich jetzt auch noch verschlafe, wo ich doch viel zu früh aufstand.
Um 5.00 Uhr wachte ich auf. Immer noch zu früh, aber was soll’s. Ich stand auf, putzte zum zweiten Mal an diesem Morgen meine Zähne. Tat überhaupt alles zum zweiten Mal. Und verließ zum ersten Mal das Haus.

Im Büro begann der übliche Alltag. PC hochfahren. Telefonieren, E-Mails schreiben und beantworten, Listen aktualisieren. Mittagspause. Weiter arbeiten. Feierabend. Standard halt.

Nachmittags ging ich in die Stadt, um ein Geburtstagsgeschenk für eine Freundin zu kaufen. Ich bummelte also durch die Stadt, kaufte leckere Schokolade, sah mir die Sportuhr an, um die ich schon lange herumschleiche und ging noch kurz bei Müller vorbei, um mir Tee zu kaufen.

Ich schaffte es tatsächlich die Schokolade in demselben Aggregatzustand nach Hause zu bringen wie ich sie kaufte. Ich brachte noch fix unsere Pakete zur Post, bastelte am Rohling für das Buch unseres Reiseblogs (endlich!) und sah mir dann ein paar Videos bei youtube an bis der Freund kam.

Weil wir zu faul zum Kochen waren und obendrein einen Grund zum Feiern hatten, gingen wir essen. Ich sitze so gern im Biergarten! Bei diesem Wetter einfach perfekt. Ein laues Lüftchen, Sonne, gutes Essen und der Freund. So muss das sein! Anschließend gingen wir noch eine Runde spazieren und machten es uns dann mit Brooklyn Nine-Nine und einem Tassenkuchen auf dem Sofa gemütlich.
Das Leben ist gut.

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