Tagebuchbloggen IV/2015 – New York Edition

Um 06:30 Uhr öffne ich die Augen zum ersten Mal und blickte um mich. Mir war heiß. Die Heizung im Hostel kennt nur glühend heiß oder kalt. Ich pulte mir die Ohrstöpsel aus dem Ohr und wurde sofort wieder von New York eingehüllt.
Ich hielt noch schnell die Erlebnisse von gestern in meinem Reisetagebuch fest. Anschließend machte ich mich ausgehfein.

Wir besorgten uns Kakao, Kaffee und Donuts und machten uns auf den Weg zu unserem ersten Ziel: Bryant Park. Dort genossen wir die Sonne und den Ausblick auf die Public Library. Ich bin wirklich schwer beeindruckt von den ganzen älteren Gebäuden hier. Und deren Größe! Hier ist alles so riesig! Von hier aus liefen wir zum Times Square. Wow! Hier ist so viel los! Die Reklame ist riesengroß und bunt – und überall! Wir machten einen Abstecher zu Toys’r’us. Ich wusste gar nicht wohin ich sehen soll, sowas hab ich noch nie gesehen. Es gab ein Riesenrad im Geschäft und Themengebiete. Wäre ich ein Kind, mich hätte man nicht mehr dort raus bekommen!
Anschließend fuhren wir zum Central Park und spazierten zum Bethesda Fountain, der leider noch ausgeschaltet war. Hier war die Hölle los. Das ist so eine Sache, die mir schwer fällt, man ist nie für sich. Aber daran gewöhnt man sich bestimmt! Langsam begann mein Bauch zu grummeln und wir beschlossen nach Chinatown zu fahren, um dort etwas zu essen.

Das überlegte ich mir beim Anblick der Menschenmassen doch noch mal anders. Ich hätte nicht gedacht, dass es so krasse Unterschiede zwischen den Vierteln gibt. Das war eine ganz andere Welt. So stelle ich mir China vor! Ich kann es gar nicht beschreiben. Chinesische Schriftzüge, unglaublich viele Menschen, andere Architektur, Lädchen mit allerhand Kram.
Direkt nebenan landeten wir in Little Italy. Dort reihte sich ein Café an das Nächste. Und wieder sah es ganz anders aus. Leider habe ich die Bilder nicht auf dem Handy, sonst könnte ich zeigen was ich meine.

Gegessen haben wir übrigens nichts. Zuviel Angebot sorgt dafür, dass ich mich nicht entscheiden kann. Und dank des tollen Wetters,war es auch recht voll.
Wir aßen dann in der Grand Central Station. Für den Freund gab es Burger und Pommes und ich aß Ceasar Salad und ein halbes Pastrami Sandwich. Eigentlich nur ein Viertel, denn danach war ich pappsatt und selbst der Freund schaffte nicht alles. Das gibt es nicht oft!
Ich konnte trotzdem nicht anders als bei der bezaubernden Magnolia Bakery einen Brownie mitzunehmen. Wäre ich nicht so satf gewesen, ich hätte mich reinlegen können. Red Velvet Cupcakes, Cheesecakes, Cookies… Moah!

Ich wollte dann unbedingt noch navh Greenwich Village, das Künstler- und Szenenviertel der Stadt. Dort ist auch die Christopher Street, das Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung. Sie kreuzt die Bleeker Street. Wer ausgehen möchte ist hier genau richtig. Das ganze Viertel ist sehr trendy.

Im Washington Square Park war viel geboten. An jeder Ecke gaben verschiedenste Künstler ihre Stücke/Shows zum Besten.
Mein Rücken schmerzt und auch meine Füße machen sich langsam bemerkbar (Tipps gerne Willkommen!), aber drei Dinge möchte ich noch sehen: das Rockefeller Building, die St. Patrick’s Church und das Flat Iron Building!
Also nichts wie hin. Im The Rock haben wir uns erst mal ordentlich verlaufen. Die Ausmaße kann man sich einfach nicht vorstelle. Alles, wirklich alles ist riesig! St. Patrick’s ist eine ganz helle Kirche. Ich war super überrascht, weil sie so heraus sticht, leider wird sie gerade saniert und ist Innen eine einzige Baustelle.

Nachdem alle Wunschziele abgehakt waren, krochen wir zurück ins Hostel. Ich bin ziemlich fertig und meine Füße dankbar für die Pause. Nach gut 10 Stunden unterwegs reicht es dann auch für heute. Das war ein super schöner, anstrengender Tag voller neuer Eindrücke. Ich bin ein bisschen verliebt. Diese Stadt ist toll und das nicht nur wegen der offensichtlichen Dinge.

Und irgendwann gibt es dann auch mal noch Bilder dazu. Versprochen!

Weitere Tagebucheinträge findet ihr bei Frau Brüllen

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4 Kommentare zu “Tagebuchbloggen IV/2015 – New York Edition

  1. OMG, … so richtig in Echt kann ich mir das Gewusel gar nicht vorstellen, aber die vielen Bilder von NY, die man so schon mal gesehen hat, lässt auf Kulturschock pur hindeuten. Heißt es nicht, dass die NYer 6 Uhr durch den Central Park joggen, weil da kaum was los ist? Wie auch immer, es ist ein Erlebnis!!! Gewiss – genieße es!
    Zwischendurch gerne auch mal die Beine hoch legen (das Blut mal wieder in die andere Richtung schicken!) und abends vielleicht einen Kopfstand nach einem heißen Bad.
    Euch noch eine schöne Zeit!

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