Wie es weitergeht

Mit dem Näherrücken der Hibbelzeit (ist das unglaublich, das ICH das schreibe und wirklich MICH meine!) stelle ich mir immer öfter die Frage wie es hier weitergehen soll und wird.

Soll ich erzählen, wenn es losgeht? Warte ich ab, bis es klappt? Wie viel will ich erzählen? Fange ich neu an und lasse die vergangen Jahre hinter mir? Oder soll ich alles so belassen wie es ist?
Mir schwirren da schon lange ein paar Ideen im Kopf herum. Aber bislang fehlte es an Zeit und Entscheidungsfreude.
Ich weiß es (noch) nicht.

Ich erzähle hier seit Jahren mehr oder weniger von mir. Manchmal kratze ich an der Oberfläche und manchmal kehre ich mein Innerstes nach außen. Aus diesem Grund gibt es das Blog überhaupt – wegen des Kinderwunsches. Es ist eine ständige Gratwanderung zwischen zuviel und zu wenig, ich will und soll ich. In letzter Zeit neige ich dazu mich zu zensieren und nicht all die Dinge festzuhalten, die mich umtreiben. Und gleichzeitig bin ich irrsinnig froh, um die Erinnerungen, die ich hier festgehalten habe, wie ich es analog wohl nicht getan hätte.
Ich weiß noch nicht genau wohin mich mein Weg führt. Das hat auch Gründe, die ich hier nicht vertiefen möchte. Vielleicht wäre ein Passwort eine Möglichkeit. Aber auch dabei bin ich mir noch unschlüssig.

Eigentlich weiß ich nur, dass ich dieses Blog nicht an den Nagel hängen mag. Dazu bedeutet es mir einfach zuviel. Naja. Kommt Zeit, kommt Rat. Oder so.
Es wird irgendwie weitergehen. Und es wird spannend. In so vielerlei Hinsicht.

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9 Kommentare zu “Wie es weitergeht

    • So habe ich mich s auch gemacht und würde es immer wieder so geheim halten, weil ich fand, dass das ein wundervolles Geheimnis zwischen meinem Mann und mir war.

      Aus Lesersicht wüsste ich es nun natürlich gern, nachdem du schon „angeteasert“ hast. :mrgreen:

  1. es ist schwer. was soll man erzählen, was ist zu viel. was zu wenig. und vor allem halte ich es aus es nicht zu schrieben?

    Ich würde auf dein Buch- und herzgefühl hören. Hast du den drang es aufzuschreiben, tue es! es gibt nichts schlimmeres als etwas was man sagen will ungesagt zu lassen.
    Hast du ein ungutes gefühl, dann lass es. Es bring nichts sich zu zwingen etwas preiszugeben.
    DU wirst da deinen mittelweg finden! Entweder du wirst schreiben: JAAA endlich geht das hibbeln los, weil du sonst innerlich zu platzen scheinst oder aber du postes ohne viele worte einen positiven test oder aber du postes ein US-Bild von deinen schon 12 wochen baby. Jeder macht es anders. Einige schweigen sogar bis zur geburt. du wirst schon deinen weg finden! und ich freu mich schon drauf, auf egal was davon zu lesen :D

  2. Ich habe einen Blog, der hauptsächlich davon handelt: Dem Kinderwunsch. :)
    Du solltest nur immer das schreiben, was für dich wirklich vertretbar ist. Ich bin da sehr offen, auch wenn selbst da Grenzen für mich sehe. Ich schreibe das, was mir in den Sinn kommt, denn es ist für mich auch eine Befreiung, da ich weder Freunde noch Familie mit so etwas nerven will. Das ist mir selbst zu doof.

  3. Ich verstehe deine Gedanken, irgendwie ist mein Blog deswegen so still… Auch weil es immer noch nicht geklappt hat. Ich würde so gern darüber schreiben, aber ich möchte nicht dass es bestimmte Leute lesen, die meinen Blog “leider” lesen…
    Ich würde mich natürlich freuen mitzuhibbeln bei dir ;)

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