Tagebuchbloggen ~ Dezember 2o14

Wie an jedem 5. eines Monats möchte Frau Brüllen gerne wissen, was wir heute so den ganzen Tag gemacht haben.

Dann mal los.

05.30 Uhr.

Der Wecker klingelt. Ich schalte ich aus und ignoriere die Tatsache, dass kein Weg dran vorbei führt das kuschelige Bett zu verlassen.
Ich habe so tief und fest geschlafen, dass das Wecker klingeln in etwa so sanft wie ein Hammerschlag auf den Kopf war.

Meine ersten Gedanken huschen direkt zur Arbeit und mir graut ein bisschen vor all den Dingen, die noch erledigt werden sollten.

Ich steige aus dem Bett, putze mir die Nase. Anschließend folgt der Routinegang durchs Bad. Weil ich vorhabe heute etwas früher zu gehen, packe ich mir nur noch schnell eine Banane und eine Orange ein und verlasse die Wohnung.

Zwischendurch schreibe ich ein bisschen mit meiner lieben Anna.

Auf dem Weg zur Arbeit läuft der Schundersong der Ärzte im Radio. Ich drehe laut auf und habe großen Spaß dabei mitzusingen.

Im Büro angekommen, beginnt der Arbeitsalltag.
Jetzt in der Vorweihnachtszeit geht es hier drunter und drüber. Es wird ganz schön stressig, aber ich hoffe, dass ich alles zeitig hinbekomme.

Ich drucke, kopiere, hefte, schreibe E-Mails, führe Telefonate. Der ganz normale Bürokram eben. Kaum ist eine Sache erledigt, schlagen zwei Neue auf. Das hat den Vorteil, dass die Zeit wie im Flug vergeht.

Gegen 10 beginnt mein Bauch zu grummeln. Möglicherweise wäre es doch gut gewesen ein bissch mehr zum Essen mitzunehmen.
Außerdem läuft meine Nase ununterbrochen und mein Koof beginnt zu Schmerzen.. Rotzschmerzen, wie ich sie nenne.

Ich schaffe es Zum ersten Mal seit 2 Wochen das Büro zum gewünschten Zeitpunkt zu verlassen. Ich bin sehr glücklich das Wochenende vor mir zu wissen. Diese Woche hatte es in sich.

Nachmittags fahre ich noch in die Stadt.
Ich brauche warme Schuhe und Strumpfhosen. Ich habe diesen Winter Röcke für mich entdeckt. Man glaube es kaum. Ich fühle mich sauwohl und hübsch damit. Daher muss mein doch recht überschaubarer Strumpfhosenfundus aufgestockt werden.

Außerdem möchte ich für die USA Reise eine Sonnenbrille mit Stärke haben.

Ich verschaffe mir beim Optiker einen ersten Überblick, kann mich aber nicht so recht entscheiden. Ich hätte gern den Freund als Berater dabei.

Wenn ich schon grade in der Nähe bin, schaue ich kurz bei DM vorbei.
Weil ich etwas im Internet nachschlagen will mein Handy aber enorm hängt (langsam aber sicher werde ich mir wohl ein Neues zulegen müssen), setze ich mich auf eine Bank im Babybereich.
Aus dem Augenwinkel sehe ich wie eine Mutter mit ihrem Kinderwagen auf die Bank zusteuert. Erst nimmt sie kurz Platz, hält mir dann etwas vors Gesicht. Ich habe das gar nicht richtig wahrgenommen und stehe reflexartig auf, um ihr mehr Platz zu machen, da sieht sie mich etwas irritiert an und gibt mir zu verstehen, dass ich mal ihr Baby halten solle, damit sie igr Jacke ausziehen kann, um zu stillen.

Ich war vielleicht baff. Wann wird einem von einem völligfremden Menscheb ein Baby in den Arm gedrückt?!
Aber diesen kurzen Moment habe ich echt genossen. Es war noch ganz klein und zierlich!
Hachja, das war der Hormonschubser des Tages. <3

Ich fahre ohne eines der gewünschten Dinge, dafür mit noch mehr Kopfschmerzen, Körperöl und einem Fruchtriegel nach Hause.

Zuhause setze ich meinen allerersten Sauerteig an, lasse die Waschmaschine laufen und verkrümle mich ins Bett.

Die Koofschmerzen wollen nicht verschwinden und ich döse den restlichen Nachmittag vor mich hin.

Inzwischen geht es mir besser, spüre aber die Erkältung, die nach mir schnappt. Vielleicht lassen sich Heiserkeit und Schnupfen von Ingwertee und Salbeibonbons beeindrucken. Und weil frische Luft nie schadet, geh ich das Zeug jetzt noch schnell einkaufen.

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2 Kommentare zu “Tagebuchbloggen ~ Dezember 2o14

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