Tagebuchbloggen ~ Oktober 2o14

Ich öffne die Augen einen kleinen Spalt. Es ist stockfinstere Nacht und ich bin unglaublich müde. Während ich die Augen schließe, knarzt die Treppe über mir. Einen kurzen Moment muss ich an Harry Potter denken, nur dass ich nicht in der Kammer, sondern auf dem Sofa schlafe.

Ich blicke nach oben und sehe Kinderbeine. “Erbse?“, flüstere ich. “Ja?!“, murmelt es zurück. “Geh bitte erst zu Mama bevor du runterkommst.“
Was unsere Erbse nämlich nicht weiß, ist dass hier unten ein Geburtstagstisch auf sie wartet und ihre Mama sich extra den Wecker gestellt hat, um ihr Gesicht zu sehen, wenn sie ihn erstmals sieht. Klar, dass sie heute früher wach ist als sonst.
Ich schaffe es irgendwie sie zu überzeugen. Noch während sie nach oben tapst, fallen meine Augen wieder zu. Ich bin so müde!

Kurz darauf tapst es erneut. Dieses Mal mit Mama im Gepäck. Jetzt ist Geburtstagszeit! Wir singen, gratulieren und schauen der Grinseerbse beim Geschenke auspacken zu. Ein Muffin mit lila Zuckerguss und bunten Streuseln zum Frühstück und die Welt sieht schon bunter aus.
Mann, bin ich müde heute!

Ich packe die ersten Dinge zusammen und ziehe mich an.
Gegen 10 trudeln AnnyClaws und Familie ein. Wir frühstücken gemütlich zusammen. Unsere Henkersmahlzeit, denn der Abschied naht. Heute geht wieder einmal ein ganz grandioses Wochenende zu Ende.

Noch ein Erinnerungsfoto (wir müssen dich da unbedingt dazu photoshoppen liebe Moni) und schon müssen wir Abschied nehmen. :( Die Eulenfamilie muss los zum Flughafen. Kurz darauf bricht auch Familie Schaf nach Hause auf.

Dann ist auch meine Zeit gekommen. Ich muss los zum Bus. Letti und Familie bringen mich zum Bahnhof. (Danke noch mal <3) Es fällt mir richtig schwer zu gehen – zum Glück haben wir nicht viel Zeit für Abschiedstheater.
Kaum sind sie außer Sichtweite werde ich nervös. Ich fahre nicht gerne neue Strecken. Zumindest nicht dann, wenn ich umsteigen muss. Zum Glück habe ich noch ein paar Minuten Luft.

Am Bahnsteig spricht mich eine Dame an, ob ich mit ohr bis Troisdorf auf ihrem Ticket mitfahren möchte, sie könne am Wochenende eine Begleitperson mitnehmen. Erst war ich unsicher, weil ich so eine andere Verbindung nehmen muss, aber ich nehme das Angebot an, nachdem sie mir erklärt hatte wie ich an mein Ziel komme.

In Köln marschiere ich mit ständigem Blick aufs Smartphone, ob ich auch wirklich richtig laufe, zur Fernbushaltestelle. Ohne Orientierung sieht man mehr von der Welt, heute wäre das aber äußerst ungünstig gewesen.

Ich erreiche rechtzeitig mein Ziel. Ich. Der Bus kommt 30 Minuten zu spät. Beim Gedanken an die 6 Stunden Fahrt, die ich so schon vor mir habe, bekomme ich ein langes Gesicht. Naja, was soll's. Ändern kann ich eh nichts.

Ich finde einen Sitzplatz für mich allein und mache es mir gemütlich. Mit “Harry Potter und der Feuerkelch“ auf den Ohren döst es sich sejhr angenehm.

Viel mehr wird heute auch nicht passieren. Es bleibt allerdings spannend, ob ich es dieses Mal durchhalte oder doch auf die Bustoilette (bäh!) muss. Noch mindestens 3 Stunden to go..

Ich freu mich auf Zuhause!

Hier gibt es mehr.

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Ein Kommentar zu “Tagebuchbloggen ~ Oktober 2o14

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