Kleine Auszeit

Die letzten Wochen und Monate waren anstrengend und vollgepackt mit Neuerungen, guten und schlechten Nachrichten.

Die Prüfungsvorbereitung des Freundes raubten uns jede Zeit für uns. Die Zeit war für den Freund sehr stressig. Ganz zu Schweigen von dem Druck, der auf ihm lastete. Als die schriftlichen Prüfungen vorbei waren, ging es sofort weiter mit der Vorbereitung seiner Dokumentation und Präsentation zur mündlichen Prüfung. Viel Luft zum Ausruhen ist da leider nicht, auch wenn diese Phase grade – er ist noch nicht durch – deutlich angenehmer ist. Sie lässt wieder Alltag zu!

Letzte Woche erreichte uns dann die Nachricht, dass das Haus, in dem wir wohnen, verkauft wurde. Das ist vielleicht ein eigenartiges Gefühl einfach verkauft worden zu sein. Angeblich soll es nicht zu unserem Nachteil sein. Ich habe auch gar kein schlechtes Gefühl, aber im ersten Moment war ich doch sehr überrumpelt. Ich mag solche Veränderungen nicht so sehr bzw. brauche immer Zeit, um mich auf die neue Situation einzustellen. Gewohnheitstier, durch und durch! Mehr wissen wir erst kommenden Donnerstag.

Kurz darauf fuhr dem Freund jemand ins geparkte Auto. Die Sache ist eindeutig, aber das bisschen Freizeit, das der Freund grade hat, geht nun auch noch dafür drauf. Es ist unnötig und nervig. Aber lässt sich ja leider nicht ändern.

Aber auch in mir, meinem Leben und unserer Beziehung ist gerade viel Bewegung.

Da kam dieses Auszeit gerade richtig! Wir verbrachten das Wochenende in Mainz und Wiesbaden.

Die Tage waren bis auf eine Besichtigung des ZDF völlig unverplant. Wir verbrachten viel Zeit damit einfach ziellos durch die Gegend zu laufen und Eindrücke zu sammeln. Dabei habe ich mich sehr in Wiesbaden verliebt! Was für eine zauberhafte Stadt.
Das Wetter, das eher bescheiden vorhergesagt wurde, spielte ganz gut mit. Aber selbst Regen konnte unsere Stimmung nicht trüben.

Wir konnten Luft holen und all den andern Kram zu Hause lassen. Endlich mal den Kopf frei haben und nur für uns da sein.
Das wäre zu Hause so nicht möglich gewesen.

Wir saßen in Cafés, bummelten rum, aßen gut, unterhielten uns ununterbrochen und lachten so viel. So viel intensive Zeit hatten wir nun eine Weile nicht mehr. Wir waren unheimlich entspannt und frei im Kopf. Eine wunderschöne Zeit, die so verdammt gut tat. Die auch so nötig war, um unsere Akkus wieder aufzuladen.

Und wenn wir dann später wieder zu Hause sind, wird es noch mal richtig spannend!

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