Zurück in der Heimat – ein bisschen

Ich befinde mich gerade im Heimat-Kurzurlaub.

Meine Patentante verbringt das Wochenende mit ihtem Mann in Berlin. Der erste Kurzurlaub ohne Kinder. Und weil das kleinste Mädchen und mich eine ganz enge Schnur verbindet, war klar, dass ich für diese Zeit einspringe.

Erst überlegten wir, dass sie zu mir kommen könnte. Logistisch war das etwas schwierig, deshalb beschlossen wir, dass ich für die Zeit bei ihnen einziehe. Das hat den Vorteil, dass ich auch noch einen kleinen Blick aus dem Augenwinkel auf die beiden Großen werfen kann und der Hund sicher Gassi geführt wird.

Weil ich etwas früh dran war, hatte ich noch Zeit, um seit Ewigkeiten mal wieder allein durch mein Heimatstädchen zu bunmeln. Einfach mal sehen, was sich so getan hat. Das war toll! Hier gibt es nicht viel und dennoch gibt mir diese Gegend so ein Gefühl. Hier sind meine Wurzeln.

Das Mädchen und ich verbringen eine tolle Zeit miteinander. Wir basteln, malen, spazieren, schauen zusammen Harry Potter (nur die ersten beiden Teile!).
Wir waren Minigolf spielen, obwohl ich das hasse! Was man nicht alles tut.

Und ich wurde musikalisch verwöhnt! Die Familie ist sehr musikalisch. Irgendwo klimpert immer ein Klavier oder die Gitarre wird bearbeitet. Als das Mädchen und die Größe mir dann ohne Vorwarnung “A River flows in you“ auf dem Klavier vorspielten, musste ich echt kniepern. Meine Gänsehaut hätte man sehen sollen! Klavier und Gitarre klingen einfach so wunderbar! Ich muss das auch lernen.

Überhaupt fühle ich mich total wohl mit den dreien. Wir kommen gut zu recht und haben Spaß miteinander. Das ist so richtig natürlich, wie früher als ich regelmäßiger und öfter da war. Familie ist halt nicht nur Blut!

Und ich werde ernst genommen! Ich werde vom Großen (19) gefragt, wann er wieder zum Abendessen daheim sein soll. Das war ein eigenartiges Gefühl kann ich euch sagen. Schließlich muss er mich gar nix fragen. Umso schöner finde ich es, dass er es tut. Ebenso wie er Bescheid gibt wohin er geht.
Mit der Großen (14) wird gekocht. Das ist echt toll! Sie kocht und bäckt, was das Zeug hält. Und alles sehr lecker! Überhaupt ist sie so erwachsen geworden!

Und trotzdem finde ich an jedem von ihnen noch die gleichen Wesenszüge, die sie als Baby/Kinder hatten. Sehr faszinierend!

Hier wird mindestens eine Mahlzeit am Tag zusammen gegessen. Das wird auch diese Tage über beibehalten und ich finde das so schön. Es ist so ganz anders als “nur“ mit dem Freund am Tisch zu sitzen. Es macht mich glücklich. Ein Hauch von Familienleben, der mich umgibt und einhüllt. Es fühlt sich richtig an. Und macht deutlich, dass trotz der tollen Zweisamkeit (und dem Einreden, dass alles super ist, wie es ist), doch eine Lücke da ist. Ein Platz, der noch nicht besetzt ist und unser Zusammenleben auf eine Weise bereichern würde, wie ich es mir nicht annährend vorstellen kann.

Die 3 sind so freundliche, liebenswürdiger Kinder, da kann man gar nicht anders als selbst welche wollen.

Ja, ich genieße das sehr! Exklusivzeit nur für mich.

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Ein Kommentar zu “Zurück in der Heimat – ein bisschen

  1. Ich genieße das Zusammensein mit meinen Cousinen (genauer Großcousinen) auch so sehr. Letztes Jahr haben uns die beiden Großen sogar für ein Wochenende besucht. Der Liebste und ich hatten totale Elterngefühle :)

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