Naschfrei – ein Fazit

Die Fastenzeit ist nun vorbei und ich bin sehr stolz auf mich durchgehalten zu haben. Seit meinem Zwischenfazit hat sich nicht mehr allzu viel verändert. Es fiel mir ab dort unglaublich leicht zu verzichten. Nur wenn die PMS rief, bekam ich lange Zähne. Aber ich war standhaft.
Es zeigt mir ganz deutlich, dass ich manchmal nur Süßes esse, weil es gerade alle tun, zum Beispiel zum Kaffee, auch wenn ich eigentlich gar nicht das Bedürfnis danach habe. Das werde ich in Zukunft lassen.

Ich wollte ursprünglich auf Süßes und Knabbereien verzichten. Am Ende habe ich auf alles verzichtet, das Industriezucker enthält oder mit Süßstoff gesüßt ist. Und damit ich nicht schummle – mit Stevia-Brownies oder so – war außer Obst, Smoothies und Obstsaft alles verboten.
Selbst mein heiß geliebter Kakao blieb unangetastet.

Nun darf also wieder naschen, aber eigentlich mag ich gar nicht. Denn ich habe ein bisschen bedenken, ob ich dann wieder wie verrückt Süßkram in mich hinein schaufle. Und die ersten Tage des Verzichts waren wirklich alles andere als einfach für mich. Ich glaube so muss sich ein Süchtiger fühlen.

Ich werde bestimmt nicht (für) immer auf Zucker verzichten und gelegentlich naschen, aber gerade habe ich noch nicht das Bedürfnis danach. Ich möchte mich mal durch Alternativen zu Zucker testen. Außerdem habe ich auf meiner Reise durch das Leckereien-Internet viele Rezepte gefunden, die süß sind, ohne dass unheimlich viel Zucker rein muss. Ich freue mich darauf das auszuprobieren. Ganz oben auf der Liste steht Bananeneis :) Das fiel mir nämlich doch etwas schwer. Gerade begann die Sonne zu strahlen und es wurde warm, muss ich auf Eis verzichten.

Mal sehen wie ich es im Endeffekt handhaben werde. Mir geht es ganz gut und mir fehlt eigentlich auch nichts. Es mag Einbildung sein, aber ich habe weniger Heuschnupfenprobleme seit ich keinen Zucker mehr esse.
Ich fühle mich gut. Bin total motiviert und voller Energie, ob das nun daran oder am tollen Wetter liegt, kann ich nicht sagen, aber eigentlich ist mir das auch schnurz. Ich fühle mich gut und ich will, dass das so bleibt.

Ich kann also sagen, dass für mich die Fastenzeit eine Erfahrung wert war und mir geholfen hat alte Muster zu durchbrechen und mich jetzt neu auszuloten.

Ich, Zuckerpuppe durch und durch, habe durchgehalten! Hell, yeah!

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2 Kommentare zu “Naschfrei – ein Fazit

  1. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg :-) auf Nascherei ist gar nicht so einfach, wenn man bedenkt, wo im Alltag der Süsskram überall zu finden ist.
    Lieben Gruß
    Anja

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