Ostern und ein neues Ziel

Ich lese gerade überall davon, dass Vorbereitungen für Ostern getroffen werden. Da werden Rezepte gesucht, gebastelt und Eier gefärbt. Meine Planungen betreffen die Tage nach den Osterfeiertagen.

Unser Ostern wird vermutlich eher etwas chaotisch. Wir feiern mit unseren Familien in der alten Heimat, wodurch die Planung überflüssig wird.
Der Freund braucht die Zeit eigentlich zur Prüfungsvorbereitung und so hoppeln wir an 3 Tagen von einem Ort zum anderen.
Wir waren nun seit Weihnachten nicht mehr dort und ich freue mich darauf alle zu sehen, außerdem werde ich die Kinder der Freundin meines Vaters kennenlernen. Aber ich schweife ab…

Dieses Jahr ist bei mir der Tatendrang ausgebrochen. In solch einer Intensität habe ich das schon lange nicht mehr gehabt. Ich werde ja immer mal wieder beflügelt und möchte dann dies und jenes ausprobieren, aber jetzt kribbelt es mir in den Fingern und den Zehen. Dieses Jahr ist es aber noch etwas anders. Es fühlt sich nicht nur nach einer Träumerei an, sondern nach etwas das wirklich gemacht werden will. Das ist unglaublich viel Motivation und Wille.

Wie ich schon erzählte, wollte ich seit Jahren Süßkram fasten, was mir aber nie so recht gelingen wollte. Der Wunsch war da, aber der Wille nicht.
Gleiches mit dem Joggen. Ja, es ist etwas weit aus dem Fenster gelehnt, da ich gerade mal in der dritten Woche meiner Laufkarriere bin, aber das ist so viel mehr als es jemals war. Seit meiner Schulzeit wünschte ich mir, ich wäre eine Läuferin – und jetzt mache ich es einfach.
Das fühlt sich ganz neu und so verdammt gut an.

Machen statt es sich nur vorzustellen oder davon zu träumen.

Ich möchte noch so viele Erfahrungen machen. Mich ausprobieren und herausfordern. Und weil ich gerade durch das Naschkramfasten so im Flow bin, möchte ich nach Ostern richtig fasten.

Das Joggen pustet den Kopf so schön frei. Das (Heil-)Fasten soll die Sinne für andere Dinge öffnen und mir helfen, mich mal nur auf mich zu konzentrieren. In mich hinein zu horchen und dann zu sehen, wie es für mich weiterlaufen soll. Vielleicht hilft es mir ja zusätzlich auch dabei emotional ein bisschen zu heilen und Dinge abschließen zu können, die ich immer noch mit mir herum trage.

Außerdem lenken mich diese Projekte ab. Denn die Sehnsucht ist sehr präsent, aber ich möchte mein Leben jetzt nicht vernachlässigen. Es voll und ganz genießen. Dinge erleben, die ich schon lange erleben wollte. Tun und lassen was ich will, wann ich es will. Und wenn dazu jetzt nicht der beste Zeitpunkt ist, dann weiß ich auch nicht.

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