Weihnachten

Und schon ist meine Liebingszeit des Jahres vorbei.
Ich liebe Weihnachten sehr. Die Lichter und die gemeinsame Zeit, die intensiver ist als sonst oft. Ich finde sie irgendwie magisch, auch wenn es dieses Jahr die Vorweoihnachtszeit etwas vollgestopft war.

Mir ist Weihnachten wichtiger als mein Geburtstag. Es bedeutet für mich Zeit mit der Familie. Näher zusammen rücken. Dankbar sein. Erinnern. Zur Ruhe kommen.

Am Morgen des 24. verkündete der Freund, dass er noch mal in die Stadt müsse. Ich war etwas irritiert und als er mir nicht verraten wollte, was er noch so dringend brauchte, wurde ich etwas kribbelig. Er würde mir doch keinen Antrag machen, oder?
Den halben Tag horchte ich in much rein. Will ich denn schon heiraten? Will ich überhaupt heiraten? Mir ging der Hintern etwas auf Grundeis.

Der restliche Mittag verlief unspektakulär. Wir bereiteten den Kartoffelsalat vor, sahen fern und schmückten den Baum.

Dieses Jahr wollte ich unbedingt in die Kirche. Es war mir plötzlich so wichtig. Und so gingen wir um 18.30 Uhr los. Wir waren etwas früh, aber so konnte ich die Kirche ganz in Ruhe bestaunen. So schön!
Der Gottesdienst war schön und teilweise sehr lustig. Der Pfarrer war toll und begleitet wirde alles von einem wunderbaren Chor.

Danach machten wir uns auf den Weg nach Hause. Wir aßen und redeten. Die Stimmung war so heimelig. Ich kann sie gar nicht beschreiben. Es war so wie ich mir Weihnachten vorstelle, irgendwie golden und leuchtend. Und plötzlich wünschte ich mir sogar, dass er mich fragen möchte.

Bei der Bescherung musste ich herzlich lachen als ich 1 kg Spaghetti bekam, weil ich sie so gerne esse. Ich konnte mit meinen Geschenken eine Freude bereiten, was mich sehr glücklich machte.

Als ich meine Geschenke vom Freund öffnete, war ich etwas nervös. Ich bekam ein Buch und ein Objektiv für meine Kamera, beides hatte ich mich sehr gewünscht. Das Buch war übrigens der Grund für des Freundes Ausflug am Morgen.
Mal wieder umsonst wuschig gemacht ;)

Die beiden Feiertage waren vollgestopft mit Besuchen bei den Familien, gutem Essen, lachen und dem Gefühl von Geborgenheit. Ich liebe das. Ich würde sie gerne viel öfter sehen und wünsche mir fürs neue Jahr, dass wir das auch schaffen. Nur als ich meinen Opa wieder verließ war mein Herz ganz schwer. Für ihn hat sich alles geändert. Ich hätte ich gerne bei mir, aber das ist leider nicht möglich.

Alles in allem war es ein wunderschönes, erfülltes Weihnachten mit vielen Momenten fürs Herz. Und eie immer viel zu schnell vorbei.

(Dass mich das eine Geschenk in eine mittlere Sinnkrise stürzte, erzähle ich dann vielleicht wann anders. War ja schließlich nach Weihnachten.)

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