Tagebuch-5 ~ Dezember 2013

Meine letzte Tagebuch-5 in diesem Jahr gibt es heute mit einem Tag Verspätung. Weitere findet ihr bei Frau Brüllen.

Der Wecker klingelt. Ich stehe auf. Verabschiede mich vom Freund. Ich öffne noch bevor ich im Bad war meinen Kalender ind wieder einmal muss ich grinsen. Es ist in Sternform gepresstes Glück. Glück kann man nun wirklich nie genug haben!

Trotzdem ahne ich schon, dass dieser Tag nicht anders werden wird als die letzten. Ich fühle mich immer noch wie ausgehöhlt. Dumpf, wattig und leer. Bis auf die ganzen Sorgen und Gedanken, die ich mir mache.

Eigentlich ist die Vorweihnachtszeit eine meiner liebsten Zeiten, aber diese Jahr habe ich gefühlt einfach keine Zeit. Zu viel, das zu erledigen, hinter sich zu bringen und zu verdauen ist.

Sofort nach dem Zähneputzen schiebe ich mir die Schokolade auf dem Kalender der Schwiegermama in den Mund. Hilft nicht, aber schmeckt! Weil ich zu faul bin mir ein richtiges Mittagessen zu packen, wird das Frühstück kurzerhand umgetauft. Für den Morgen wandern ein paar Kekse und Mandarinen in die Tasche.

Beim Rausgehen stelle ich fest, dass das Auto nicht gefroren ist. Innerlicher Jubelgeschrei ist die Folge und obwohl es geregnet hat, läuft meine Scheibe nicht an! Ich bin ein bisschen glücklich. Die Klima geht trotzdem nicht an, dafür ist wohl immer noch zu kalt :(

Im Büro mümmle ich meine Kekse. Dieses dumpfe Gefühl im Kopf bleibt. Ich gleiche mein Zeitjournal ab und stürze mich dann in die Arbeit. Zwischendurch gehe ich die neuen Wohnungsinserate durch. Ich will da raus!

Mittagspause. Zeit für die erste Zusammenfassung des Tages. Zwischendurch esse ich mein Müsli. Und schaue aus dem Fenster.

Anschließend bringe ich meine Merklisten auf den aktuellsten Stand. Es ist sonst einfach unmöglich alles im Kopf zu behalten. Außerdem liebe ich Listen.

Feierabend! Ich habe solchen Hunger. Zuhause wird sofort gekocht. Danach arbeite ich meine Liste ab. Ich entlüfte die Heizung, denn irgendeinen Grund muss es doch geben, dass sie heiß wird, aber der Raum kalt bleibt. Ich backe Plätzchen und lege die Kleidung für morgen raus.

Kurz nach 18 Uhr machen wir uns auf den Weg zur Comedy-Veranstaltung. Ich kann die Ablenkung gut gebrauchen. Je näher der morgige Tag rückt, desto schwieriger wird es.

Es ist ziemlich lustig. Um halb 12 falle ich ins Bett und hoffe, dass der Tag morgen schnell vergeht.

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