Hoch und tief

Ich habe Urlaub und die Sonne scheint. Eigentlich müsste ich glücklich sein. Die letzten Wochen im Büro waren nicht nur wegen der Arbeit sehr nervenaufreibend.

Am Tag vor dem Urlaub bin ich immer nervös. Ich sitze auf glühenden Kohlen und freue mich auf die komnende Freizeit.

Auch dieses Mal war es so. Aber die Freude kommt nicht von innen heraus. Es fühlt sich aufgesetzt auf. Denn innerlich brodelt eine Suppe. Ihr Dampf benebelt mein Herz. Ich versuche die Gefühle und Gedanken abzuschütteln, aber sie lassen sich nur ein wenig herunter kämpfen.

Ich fühle mich ausgelaugt. Umso besser, dass ich jetzt Urlaub habe. Ich hoffe sehr, dass ich diese Miesmuffel-Suppe verdrängen kann oder sie sich in Luft auflöst.

Ich würde gerne mit jemandem darüber sprechen. Der Freund fragt immerzu nach. Aber ich kann nicht. Es geht nicht. Und so genau kann ich auch gar nicht formulieren was es ist. Es ist eher eine wilde Mischung aller möglichen Gefühle und Gedanken.

Ich mag das nicht. Darum setze ich mich jetzt in die Sonne und genieße die frische Stille dieses Morgens.

Vielleicht platzt ja bald der Knoten und ich kann alles fallen lassen. Wäre nicht das erste Mal, dass sich die Dinge von alleine klären.

Ich habe Urlaub und es ist Somner. Was will man mehr?

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