Tagebuch-5 ~ Juni 2013

Ich wälze mich im Bett und warte darauf, dass der Wecker klingelt. Es muss vor halb 6 sein. Der erste Wecker hat noch nicht geklingelt. Wie weit vor halb 6 möchte ich gar nicht wissen. Was für eine Nacht. Ich kann mich nicht an erinnern, ob ich geträumt habe. Viel mehr hab ich das Gefühl, die ganze Nacht nachgedacht zu haben. Worüber weiß ich aber auch nicht mehr. Wann klingelt denn dieser Wecker?

05:30 Uhr: Der Wecker klingelt endlich! Ich verabschiede mich vom Freund. Springe kurz unter die Dusche und mache mich kurz darauf auf den Weg zur Arbeit.

Bevor ich ins lange Wochenende starte, müssen noch ein paar Dinge erledigt werden. Dabei ist ein Fall besonders wichtig, da er dringend abgeschlossen werden muss. Ich hoffe sehr, dass ich das noch hinbekomme vor Donnerstagnachmittag. Bis die Kollegen da sind, erledige ich anderen Kleinkram.

08:00 Uhr: Aus einer Kleinigkeit wird eine grundlegende Sache, die mich den restlichen Morgen ordentlich auf Trab hält.

12:30 Uhr: Mittagspause. Durchatmen.

13:00 Uhr: Es geht ähnlich weiter wie am Morgen. Ich sehne den Feierabend herbei und gleichzeitig hoffe ich, dass er nicht zu schnell kommt, weil das unbedingt noch erledigt werden muss. Aber ich kann noch alles auf den Weg bringen. Hoffentlich ist das bis morgen abgeschlossen. Ich möchte nur ungern, dass das eine andere Kollegin machen muss.

15:30 Uhr: Ich verlasse das Gebäude. Leider ist keine Entspannung in Sicht. Das Programm ist straff.
Der stockende Verkehr bringt mich ins Schwitzen. Ich habe um 16:00 Uhr einen Arzttermin und ich muss aufs Klo. Los, fahrt!

15:50 Uhr: Ich bringe alles in die Wohnung. Gehe noch mal schnell auf die Toilette und gehe los. Kurz nach 4 betrete ich mit klopfendem Herzen die Frauenarztpraxis. Ich bin immer total nervös. Ob ich etwas Urin geben könnte, fragt mich die Sprechstundenhilfe. Öhm, ja.. Blöd, dass ich gerade erst auf der Toilette war. Irgendwann werde ich daran auch mal denken. Nach einer kurzen Wartezeit, werde ich aufgerufen. Dieses Mal habe ich einen viel positiveren Eindruck von dem Arzt. Ich habe mich sehr ernst genommen gefühlt. Neuen Termin machen und schon verlasse ich mit dem neuen Rezept die Praxis. Und das rechtzeitig.

17:00 Uhr: Ich betrete die Zahnarztpraxis. Ja, ich habe es geschafft mir zwei Termine auf einen Tag zu legen. Zum Glück habe ich ein wenig Zeit dazwischen gelassen. Rauf auf den Stuhl. Mund auf, Mund zu. Und wieder raus.

17:30 Uhr: Mein Magen knurrt. Während der Freund das Essen bewacht, hänge ich die Wäsche ab und lege sie zusammen. Nach dem Essen packen wir die Sachen fürs Wochenende. Das Auto wird beladen. Noch ein bisschen Taschengeld geholt. Noch ein Blick auf die Checkliste: es scheint alles dabei zu sein.

Ich sinke zum ersten Mal auf dem Sofa zusammen. Einfach mal ein paar Minuten nichts tun und entspannen.

20:45 Uhr: Ich tippe den Blogeintrag und verschwinde nun in den wohlverdienten Feierabend.

Weitere Tagebuchbloggereien findet ihr hier.

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Ein Kommentar zu “Tagebuch-5 ~ Juni 2013

  1. Oh, ein ganz schön vollgepackter Tag. Und da ich es bei Dir grad so schön lese: Frauen- und Zahnarzt. Da war doch was. Hmpf…
    Langes Wochenende? Dann wünsche ich Dir schöne Erholung.

    Alles Liebe,
    die Alltagsheldin

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