Tagebuch-5 ~ Mai 2013

Ich habe vor früh aufzustehen. Ich folge dem Ruf der Toilette. Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass es bereits halb 10 ist. So spät schon!? Anstatt noch einmal ins Bett zu liegen schäle und zuckere ich den Rhabarer für meinen Rhabarberkuchen. Ich hänge die Wäsche ab und schiebe die Brötchen in den Ofen.

10:15 Uhr: Ich beschließe den Freund zu wecken. Ich lege mich noch ein paar Minuten zu ihm.

10:30 Uhr: Die Brötchen sind fertig. Wir decken den Frühstückstisch und schauen nebenbei Men in Black 3.

12:45 Uhr: Ich schicke eine Ladung Wäsche in die Trommel. Danach beschließe ich die Zeit zu nutzen, um einen meiner Punkte auf der 101 Dinge-Liste anzugehen: die Fliegengitter. Nachdem ich das Klettband befestigt habe, muss ich feststellen, dass die Gitter zu kurz sind. Grml. Ich bestelle sofort passende, solange die Motivation noch da ist.

Bisher habe ich es nicht für nötig befunden mich umzuziehen. Weil aber so wunderbares Wetter ist, beschließe ich mich gegen halb 2 umzuzuziehen und einen Spaziergang zu machen. Vorher probiere ich noch einmal das Sommerkleid an, bei dem ich noch nicht weiß, ob ich es behalten soll. Es sitzt toll, ist luftig und vor allem: es ist nicht schwarz. Eine Seltenheit in meinem Kleiderschrank.

Ich rufe noch kurz meine Oma an, bestelle Badeschuhe für den Sommerurlaub und hänge die Wäsche auf.

Gegen 14 Uhr begeben der Freund und ich uns in die Sonne. Wir drehen unsere kleine Runde und kehren bei der Tankstelle auf dem Weg ein, um uns ein Eis zu gönnen, nachdem die Schlange vor der Eisdiele kein Ende nahm. Spontan füllen wir noch einen Lottoschein aus. Man weiß ja nie.

15:30 Uhr: Der Freund rührt die Creme für den Kuchen an, während ich den Teig zubereite. Nachdem der Kuchen im Ofen verschwunden ist, mache ich mich daran die E-Mail des Bankmenschen zu beantworten. Sowas schiebe ich ja gerne vor mir her. Aber damit soll nun Schluss sein. Ich entschließe mich direkt auch noch ein paar Anfragen zu der Versicherung hinterher zu schicken, mit der ich mich eigentlich gar nicht beschäftigen mag. Ein weiterer, sehr lästiger Punkt meiner Liste könnte bald abgehakt werden. Juhu!
Ich überweise das Geld für mein Sommerkleid und habe somit meine Schuld für heute getan.

Danach benötige ich eine Stärkung. Außerdem kann ich einfach nicht mehr abwarten und probiere ein noch lauwarmes Stück Rhabarberkuchen. Mmmhhh.So lecker. Ich muss mit leichten Bauchschmerzen bezahlen. Aber das war’s wert.

18:00 Uhr: Ich fange an meinen Tag zu verbloggen.
Der Freund bekommt langsam Hunger und beschließt das Abendessen zu kochen. Während dessen hänge ich die nach Sonne duftende Wäsche ab (Ich liebe den Frühling!) und versuche die zahllosten Einzelsocken des Freundes wieder zu vereinen. Leider bleiben viele alleine. Ich wische noch kurz den Balkon, damit wir das Abendessend raußen genießen können. Es ist das erste, aber sicher nicht das letzte Mal dieses Jahr. Es tut so gut, endlich wieder die Sonne auf der Haut zu spüren! Wir quatschen und lassen es uns schmecken.

Nach dem Essen laufe ich am Spiegel vorbei. Ich gehe noch einmal einen Schritt zurück. Strecke den Bauch so weit es geht raus. Platziere eine Hand oberhalb und eine unterhalb des Bauches. So stehe ich eine Weile da und erfreue mich an meinem Spiegelbild. Es ist ein Anblick, der mich mit Wärme und Vorfreude erfüllt. Ich finde, so ein Kugelbauch steht mir echt gut. Ich kann es kaum erwarten.

Wir waschen ab und machen das Essen für morgen fertig. Danach schreibe ich kurz Tagebuch und tippe den Blogartikel.zu Ende Es ist 20:06 Uhr. Ich habe Feierabend und ein schönes Wochenende neigt sich dem Ende zu.

Viele andere Tagebuch-5-Einträge im Mai findet ihr hier.

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