Tagebuchbloggen 28.03.2013

Vor knapp 3 Wochen rief Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen auf. Meist sind meine Tage recht ähnlich und wenig spannend, dieser war für mich aber anders und deshalb möchte ich ihn festhalten.

05:25 Uhr: Der Wecker klingelt. Ich bin unglaublich müde. Würde gestern doch etwas später als üblich, aber ich hätte auf das Gespräch, das daran Schuld ist nicht verzichten wollen. Ich beschließe, dass ich in einer halben Stunde aufstehen werde und kuschle mich an den Freund.

05:40 Uhr: Ich stehe auf. Ich denke die ganze Zeit daran, dass ich gleich aufstehen muss. So bringt das nichts. Ich verabschiede mich vom Freund. Gehe auf die Toilette, putze meine Zähne, ziehe mich an und mache die Haare. Schnell noch mein Mittagessen und Häkelkram eingepackt und los geht’s.

05:55 Uhr: War ja klar! An dem einzigen Tag der Woche, an dem ich die Autoscheibe nicht abgedeckt habe, wäre es nötig gewesen. Verdammt ist das kalt!

06:10 Uhr: Ankunft im Büro. Als erstes wird der Kalender verstellt. Pc und Drucker angeschaltet. Jetzt heißt es warten. Während dessen, streiche ich einen weiteren Kalendertag ab. Wow. Schon wieder fast ein Monat rum! Dabei entdecke ich einen Schokoosterhasen und liebe OStergrüße. Ich weiß nicht woher er kommt, aber ich freue mich riesig!

06:30 Uhr: Ich lausche dem Geschnatter der Bürodamen undverdrehe zum ersten Mal an diesem Tag die Augen bis in den Hinterkopf.

07:10 Uhr: Zeit für mein Frühstück. Während ich auf eine E-Mail warte, um weiter arbeiten zu können, verspreise ich mein Haferflocken-Studentenfutter-Müsli mit Joghurt.

09:30 Uhr: Zeit für eine kurze Pause.

11:40 Uhr: Der Freund bittet mich, ihn in der Mittagspause kurz anzurufen. Ich mag solche Bitten nicht, wenn ich nicht weiß, worum es geht. Ich überlege, was passiert sein könnte.

12:00 Uhr: Der Freund erzählt mir viel, aber nichts Schlimmes. Ich bin beruhigt! Mein Magen knurrt. Es wird Zeit für das zweite Müsli des Tages und ein bisschen Häkelei zur Entspannung.

12:30 Uhr: Ich verdrehe zum zweiten Mal die Augen. „Irgendwann bleibt das so!“, würde meine Oma jetzt sagen. Aber ich kann nicht anders. Zum Glück ist die Woche kurz!

14:10 Uhr: Ich habe genug für heute! Zum Glück ist bald Feierabend. Ein Ein Blick aus dem Fenster verrät mir, dass aus meinem Spaziergang heute nichts wird. Es schneeregnet. Wuäh!

15:00 Uhr: Feierabend! Ich checke aus. Wochenende! 4 Tage! Woohoo! Ich bin vorfreudig!

15:30 Uhr: Ich nehme den kleinen 2 Monate alten Jungen in Empfang und verabschiede seine Mama. Wie sehr ich mich darauf gefreut habe! Ich trage, streichle und mache Quatsch.

16:00 Uhr: Die Augen werden langsam schwer. Es ist zu putzig anzusehen, wie er gegen den Schlaf ankämpft und am Ede doch von ihm übermannt wird. Kleine Babyhändchen, die im Schlaf zucken.

16:20 Uhr: Schläfchen beendet.

16:30 Uhr: Ich bereite das Fläschschen vor, damit es nicht mehr zu heiß ist, wenn der kleine Mann Hunger bekommt.

16:45 Uhr: Langsam aber sicher, wird er ein bisschen knatschig. Woher weiß ich noch mal, dass das Fläschen kühl genug ist? Ich teste am HAndrücken und Handgelenk. Irgendwas davon wird schon passen. Als er das Flässchen sieht, wird der kleine Mund zu einer süßen Schnute! Ist das niedlich. Während ich ihn füttere, umklammert er meine Hand! Herzschmelze! Wir machen noch ein bisschen Quatsch.

17:30 Uhr: Die Mama des kleinen Mannes ist wieder da. Wir beschließen Sonntag noch einmal zu telefonieren und ein das nächste Treffen zu vereinbaren. Ich verlasse glücklich die Wohnung.

17:45 Uhr: Es ist ekelhaft draußen. Aber nutzt alles nichts. Ich brauche Kartoffeln.

18:10 Uhr: Der Freund und ich kochen Abendessen.

19:30 Uhr: Ich kuschle mich an den Freund. Meine Augen werden schwer. Genug für heute!

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3 Kommentare zu “Tagebuchbloggen 28.03.2013

  1. Ich bin ein bisschen geschockt dass zwischen aufstehen und ankommen im Büro nur 30 Minuten liegen. Wie machst du das?? So lang brauche ich schon allein um mich fertig zu machen inklusive duschen und ich dachte ich sei schnell. ;)

    • Ich dusche meist abends ;) so brauche ich nur etwa 15 Minuten. Morgens wird nicht viel gebummelt, das ist für mich verschenkte Zeit. Lieber etwas früher wieder Heim :)

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