Abrechnung 2012

Wie schon 2011 hatte ich mir zu Beginn des Jahres ein paar Dinge vorgenommen. Nun möchte ich auch diese Vorhaben noch einmal beleuchten:

* glücklich bleiben. Ich bin optimistischer und kann dadurch länger positive Gefühle festhalten. Denn alles kann von zwei Seiten beleuchtet werden. Ich bin in etwas entspannter und gelassener geworden. Ich kann mich zwar immer noch super in Dinge hinein steigern, aber finde auch oft selbst wieder heraus und kann abschalten und mich beruhigen. Ich war nicht das ganze Jahr über glücklich,  aber alles in allem viel ausgeglichener und zufriedener. Aber ich hatte auch meine Tiefs. Oft war ich dieses Jahr zurückgezogen und konnte meine Gefühle nicht richtig deuten. Trotz allem fühlte ich mich meist trotz Sprachlosigkeit gut. Das hat sich gelegt und ich kann das Jahr positiv abschließen.

* die Zeit mehr genießen. Dieses Jahr ging erstaunlich schnell um. Ich kann es gar nicht glauben. Es fällt schwer sich Auszeiten zu nehmen, wenn sich um einen herum alles so schnell dreht. Wenn da so viele Dinge sind, die erledigt werden wollen. Aber ich habe es geschafft mir die Zeit für mich zu nehmen und auch einfach mal nur das zu tun, wonach mir war.
Ich habe ich an den kleinen Dingen erfreut, wie Schneeflocken oder wunderschön rotgefärbten Blättern. Habe einen VHS-Kurs besucht und mich nach einem Ehrenamt umgesehen, das zu mir passt. Ich habe mit einigen lieben Menschen dieses Jahr eine schöne Zeit verbracht. Und die bewusste Zeit mit dem Freund sehr genossen.

* mehr Sport machen. Meine Joggingkariere hielt nicht allzu lange an. Zwischendurch war ich auch etwas weniger motiviert. Im Sommer trug meine Physiotherapie zu regelmäßigem Sport bei. Danach wählten der Freund und ich schwimmen zu unserem gemeinsamen Sport. Im Spätsommer machte ich meinen ersten Zumbakurs und was soll ich sagen?! Ich liebe es!
Zwischendurch immer mal wieder ein bisschen was. Hätte mehr sein können, aber eben auch weniger :)

* mehr Zeit für Hobbies nutzen. Ich habe genäht, gehäkelt und mir das Stricken beigebracht. Weil die Nähmaschine nicht mehr tat, wofür sie gekauft wurde und ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich seit dem Sommer nicht mehr genäht. Im nächsten Jahr soll dann eine Overlock bei mir einziehen. Meine Haupthäkelzeit war lustigerweise im Sommer. Der war leider nicht lang genug, um die Häkeldecke fertig zu stellen, aber die wärmt nächsten Winter sicher genauso gut.
Ich habe ein bisschen geknipst, allerdings recht wenig. Mir fehlte irgendwie die Zeit und Lust mich intensiver damit auseinanderzusetzen. Blöd, dabei würde ich es gerne so richtig können. Nun ja. Nächstes Jahr dann vielleicht ;o)
Aber ich habe allgemein viel mehr Zeit für Dinge verwendet, die ich mag. Ich habe Zumba gemacht, ein bisschen gebacken. Weihnachtsdeko gebastelt. Meine erste Marmelade eingekocht. Gelesen. Zeit mit besonderen Menschen verbracht.

* auf Konzerte gehen. Das hat leider nicht geklappt. Als The BossHoss hier waren, war ich in Berlin. Schlechtes Timing. Irgendwie ist es auch ein bisschen in Vergessenheit geraten.

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