Wachsen

Wenn es kommt, dann meistens alles auf einmal.
Vermutlich ist es gar nicht so schlimm oder zumindest nicht soooo viel. Aber ich habe das Gefühl, dass alles über mir zusammenbricht. Ich arbeite daran, dass ich mich nicht so wahnsinnig mache, aber es klappt eben nicht immer.
Vor kurzem war alles so ruhig und es lief einfach. Vielleicht war ich auch entspannter, aber aktuell kommt es mir vor als war das nur eine kleine Verschnaufpause.
Ich will ja gar nicht viel. Ich will einfach Ruhe.
Ich merke, wie ich mich wieder verkrampfe und weiß nicht wie ich mich entkrampfen kann.
Selbst die Tatsache, dass der lang ersehnte Urlaub da ist, macht es eher schlimmer, weil die wertvolle Zeit so verschwendet wird.

Ich muss einfach abschalten. Die Dinge nehmen wie sie sind, denn man kann nicht immer etwas ändern.
Ich arbeite in letzter Zeit sehr an und mit mir. Ich lerne. Ich akzeptiere, was nicht geändert werden kann. Und ändere, was ich ändern kann. In manchen Bereichen klappt es ganz gut, in anderen bisher weniger.

Der wichtigste Punkt aber ist, dass ich gewisse Dinge nicht wichtiger machen darf als sie sind. Unterm Strich ist es vielleicht ärgerlich, aber nicht mehr und nicht weniger. Es bringt mich nicht um.
Das fällt mir nicht leicht, aber ich wachse. An mir, mit mir und manchmal über mich hinaus.

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Ein Kommentar zu “Wachsen

  1. Oh Frau Mümmel, du sprichst meine Gedanken aus, … viel zu viel lasse ich an mich herankommen, … neulich riss ich mir 5 graue Haare raus … eine Azubine meinte, ich solle es besser lassen, denn für jedes herausgerissene Haar, kommen 5 zur Beerdigung!

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