Schwerelos

Ich bin schwerelos in dem Moment, in dem ich ins kühle Nass gleite.
Es ist viel los. Kein Wunder, denn es ist unglaublich heiß heute. Ich ziehe die Bahnen, das Wasser schlägt mir immer wieder ins Gesicht. Das Slalomschwimmen ist anstrengend, aber es macht mir nichts aus.
Ich genieße es so sehr.
Während das Wasser meinen Körper umschließt ist jede Last verloren.
Trotz der Anstrengung wird mein Atem allmählich ruhiger. Das Wasser patscht mir nicht mehr ins Gesicht. Ich werde eins mit meiner Umgebung, der Blick auf die Wellen gerichtet.
Der Widerstand wird geringer und ich gleite durchs Wasser. Ohne einen Gedanken im Kopf. Alles ist ruhig.
Da sind nur noch die Wellen, die auf und ab schaukeln. Ich bin wie hypnotisiert und genieße die Schwerelosigkeit.
Erst beim Verlassen des Wassers spüre ich meinen Körper wieder. Erst dann kehrt das Gewicht zurück und bemerke ich was ich geschafft habe.

Ich liebe es.

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