Kopf vs. Bauch

Ich bin ein Kopfmensch.
Klar, habe ich ein Bauchgefühl und Intuition. Aber sobald es um Gefühlsdinge geht, zerdenke ich sie.

Überlege hin und her. Hoch und runter. Und komme natürlich nirgends an. Darum sind es ja auch Gefühlsdinge. Herzensdinge.

Also, hab ich mir eben wie gewohnt den Kopf zermartert. Über mein Leben und wie es im Moment aussieht.
Dabei ist mir aufgefallen, dass es zwar in letzter Zeit von der Familie her schwer ist. Aber ich, bevor das passierte eigentlich mit mir im Reinen war.

Dass es auf seine Art gut war und im Grunde genommen auch weiterhin ist.
Und genau das wollte ich eigentlich auch schreiben.

Ich merke, jetzt wo ich mich ein wenig beruhigt habe, dass der letzte Blogeintrag sehr negativ klingt. Das wollte ich so gar nicht.

Ja, in der Situation war es genau so. Aber eigentlich will ich nicht, dass mein Tagebuch Blog negativ wird.

Ja, man schreibt auch Negatives und Trauriges in sein Tagebuch. Aber ich will doch was Schönes.

Nach meinem Spaziergang habe ich mich einfach gut gefühlt. (Glatt ist das hier!)

Es ist ein schönes Gefühl warm eingepackt zu sein, während die Wangen rot vor Kälte sind.

Aber noch schöner ist es mit einer viel zu kleinen Tasse köstlichem Wintertee am Fenster zu sitzen und den Schneeflocken zuzusehen, wie sie langsam alles bedecken.
Einzigartig.

Und so gebe ich mich jetzt meinen Träumereien hin, fernab von Kopf und Bauch.

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