Zusammengefasst } 6. Monat

Woche: 21. – 24. Woche
Das Baby: Melone (350g) – Aubergine (430-600g)
Die sanften Stupser werden immer deutlicher. Manchmal spüre ich eine richtige Wellenbewegung durch den Bauch. Das Baby entwickelt ein gewisses Muster. Es ist relativ zuverlässig gegen 06:30 Uhr und zwischen 21:30 Uhr und 22:00 Uhr wach und macht auf sich aufmerksam. Dazwischen natürlich auch. Ich habe den Eindruck, dass es etwas aktiver geworden ist (oder ich es jetzt eben mehr spüre). Insgesamt finde ich unser Baby dennoch relativ ruhig. Ich kann inzwischen richtig sehen, wenn sich das Baby an der Bauchdecke lang bewegt, das ist so abgefahren. Außerdem reagiert es auf Berührungen von mir, das ist unglaublich schön!
Bauch: 83,5 cm – 83,5 cm – 84,5 cm – 84,5 cm
Ich kann den Bauch absolut nicht mehr einziehen. Der bewegt sich keinen Zentimeter mehr weg. Er ist immer noch relativ klein und fest, wird aber zunehmend kugeliger. Gerade im Sitzen merke ich im Sitzen, dass er bzw. das Baby immer mehr Platz benötigt. Es kommt auch immer öfter vor, dass es irgendwie drückt. Seit der 23. Woche wird klappmesserartiges Aufstehen aus dem Bett schwieriger, aber kein Wunder wo ca. 25-30 cm Baby meine Körpermitte einnehmen. Seit der 24. Woche drückt der Bauch ganz ordentlich, als würde man von innen einen Luftballon aufpusten. Das ist manchmal recht unangenehm als wäre da einfach nicht genug Platz. Ich bin schon auf die nächste Messung gespannt.
Körper & Wehwehchen: Mir geht’s gut.
Haut/Haare/Nägel: Tatsächlich finde ich meine Haut zur Zeit richtig, richtig toll! Also die im Gesicht. Die Haut an Armen und Beinen hingegen ist extrem trocken. In der 21. Woche spannte die Haut an der Hüfte ein paar Tage sehr als der Bauch runder wurde. Das wurde durch viel einölen aber wieder besser.
Gefühlswelt: Ich bin nah am Wasser gebaut und ich merke, dass ich emotional nicht ganz so belastbar bin wie ich es von mir kenne. Es gab da eine Situation, die mir sehr nahe ging.(21. Woche). Das legte sich wieder und ich war so glücklich wie man nur sein kann bis mich Ende der 22. Woche ein heftiger Hormonschwung umwarf. Anders kann ich mir dieses Gefühlschaos, das viele und heftige Weinen, die Zweifel und den Wunsch aus meinem Körper zu flüchten nicht erklären. Ein paar Tage später wurde es wieder besser und ich fühle mich seitdem wieder wie ich selbst und habe die Verbindung zu mir und dem Baby wiedergefunden. Ich bin glücklich. Und sehr müde (seit Ende 23.Woche).
Untersuchungen/Arzttermine: Das 2. Screening zeigt wieder ein wunderbar zeitgerecht entwickeltes Baby <3
Ich vermisse: 
Urlaub. Längere (geistige) Auszeiten. Und mehr Zeit mit dem Freund.
Geht gut:
Sport, schlafen
Geht gar nicht:
Kohlrabi
Must have /Essverhalten/Gelüste: 
Mein Hunger normalisiert sich wieder. Ich stelle fest, dass ich meine normalen Portionen nicht mehr schaffe, ohne zu glauben gleich zu platzen. Ich habe immer noch regelmäßig Lust auf dunkle Schokolade, aber deutlich weniger als zuvor. Generell stopfe ich nicht mehr so viel Süßkram in mich hinein (21. Woche). Haferschleim mit Pudding ist super! Und Schokoladeneis ist grade auch hoch im Kurs, dabei mag ich das sonst gar nicht.
Der Papa: Bei 20+3 konnte er zum ersten Mal so richtig eindeutig unser Baby spüren. Ihr hättet sein Gesicht sehen sollen! Das war so schön! Und mir schossen natürlich sofort  Tränen in die Augen vor Freude. Sonst ist der Freund beruflich sehr eingebunden und findet es schade, dass er dadurch den Kopf so wenig für uns und unser Baby frei hat. Aber auch das wird sich wieder ändern. Ich glaube als er erstmals den Herzschlag des Babys hörte, war er auch etwas geflasht.
Der beste Moment: Die Bewegungen meines Kindes, diese Erfahrung teilen zu können. Mein Geburtstag im Rausch der Glückshormone.
Und sonst? Ich habe nun einen Yogakurs für Schwangere angefangen. Nochvkuss ich damit warm werden, es ist hslt doch sehr ruhig. Aber ich habe ja meinen anderen Kurs noch zum Ausgleich.

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Happy me

Wieder ein Jahr rum. Wieder ein Jahr älter.

Vor ein paar Tagen war mein Geburtstag! Und der Tag hätte nicht schöner sein können.
Nachdem es tags zu noch kalt, regnerisch und grau war, schien an meinem Tag die Sonne und der Himmel erstrahlte in schönstem Blau. Morgens war es noch frisch und man spürte den Herbst und kann ihn auch schon vereinzelt in den Bäumen sehen, aber später war es noch mal richtig warm.

Es war ein ganz unaufgeregter, ruhiger Tag, der mit Erdbeertorte begann. Kann ein Tag besser anfangen als mit dem Frühstück der Champions!? Mehr hätte ich schon gar nicht gefreut, aber der Freund konnte das so nicht hinnehmen und hat mir ein paar tolle Geschenke gemacht, über die ich mir immer noch ein Loch in den Bauch freue!
Ich verbrachte viel Zeit unter der Dusche und auch sonst verbummelte ich den Morgen und genoss es einfach mal ganz bewusst nichts zu tun. Den Abend verbrachten wir dann mit Sushi auf der Couch. Ich muss ja gestehen, ein bisschen neidisch schielte ich schon auf die Lachsmaki des Freundes, aber auch diese Zeit wird wieder kommen.

Vor einem Jahr, vielleicht auch schon in dem Jahr davor, hoffte ich meinen Geburtstag schwanger feiern zu dürfen. In diesem Jahr ist dieser Wunsch wahr geworden. Das schönste Geschenk, das man mir machen konnte, strampelt in meinem Bauch herum. Dieses Gefühl ist in so vielerlei Hinsicht unglaublich. Ich könnte nicht dankbarer und glücklicher sein.
Für all das. Mein Leben. Den Freund an meiner Seite, unser Kind unter dem Herzen.
Und Erdbeerkuchen mit Kerzen im Bett! Life is beautiful!

Happy birthday to me.

6. Vorsorgeuntersuchung } 2. Screening

[21 Wochen & 6 Tage]

Auf diesen Tag hatte ich mich schon lange gefreut. Ich war richtig doll aufgeregt, denn es wurde Zeit für das zweite Screening und damit vielleicht auch für ein Outing!

Als erstes war aber natürlich der Schwangeren-Triathlon angesagt: Pipi, Blutdruck, wiegen. Alles tiptop.
Das Wiegen bereitet mir immer noch echt Stress. Nicht mal wegen der Zahlen, sondern, weil das einfach andere sind als wenn ich mich wiege. Ich habe es gerne genau. Ich bin da möglicherweise ein klein wenig pedantisch. Nachdem mich die Arzthelferin aber beruhigte, zeigte auch die Wage keine große Überraschung an und ich durfte noch ein bisschen Blut in der Praxis lassen. Die letzte Abnahme war irgendwann um die 10. oder 12. Woche.

Nach einem kurzen Zwischenstop im Wartezimmer war es dann endlich soweit. Ich besprach vorab noch ein paar Dinge mit dem Arzt. Zum Beispiel, dass ich, falls er auf 3D umschalten sollte, ich das auf keinen Fall sehen möchte. Da war er doch ein bisschen irritiert, der Gute. Kennt er wohl so nicht. Ich finde es krass wie detailliert man Babys auf diesen Ultraschalls schon erkennt und ich möchte mir einfach nicht so viel vorweg nehmen. Ich möchte mein Baby das erste Mal richtig sehen, wenn es geboren wird. Ein bisschen Überraschung soll es doch noch sein.

Ein kurzer Blick auf den Gebärmutterhals (alles tiptop) und dann ging es schon rauf auf die Liege. Wir durften kurz dem wunderschönen Herzschlag unseres Babys hören und ich glaube, der Freund war ein wenig gerührt. Für ihn war es das erste Mal, aber auch mich rührte es wieder sehr. Ein weiteres Herz – in mir! Das ist immer noch unglaublich! Außerdem warfen wir einen Blick auf die Organe und der Begeisterung des Arztes nach ist alles in bester Ordnung, soweit man das eben beurteilen kann.
Wir konnten da ein absolut zeitgerechtes, etwa 480g schweres Baby bestaunen. Nie klang das Wort Durchschnitt schöner in meinen Ohren als während der Schwangerschaft.
Wir sind absolut glücklich.

Der Arzt warf auch einen Blick zwischen die Beine unseres Kindes, so richtig weiter brachte uns das aber nicht. Wir warten also jetzt einfach einen weiteren Termin ab und schauen dann mal, was es nun heißt. Und sollte es dann auch wieder nicht so recht klar sein, lassen wir uns einfach überraschen. Wir wollen ohnehin sowohl Jungen- als auch Mädchennamen auswählen. Wobei der Jungenname wirklich eine Herausforderung darstellt.

Die Geschlechterfrage

[22. Schwangerschaftswoche]

Sobald jemand erfährt, dass ich schwanger bin, wird mir eigentlich fast immer direkt die Frage gestellt, ob wir das Geschlecht des Kindes kennen. Alle brennen sehr darauf es zu erfahren. Die Neugier darauf ist wirklich groß.
Aber nicht nur bei Außenstehenden, sondern auch bei uns. Ich habe zwar auch mal zwischendurch überlegt, ob es nicht schön wäre sich überraschen zu lassen, aber die Neugier siegte und so fragten wir den Arzt beim letzten Ultraschall, ob er denn schon was erkennen könne.
Unser Kind hielt allerdings nicht besonders viel von dieser Idee und klemmte sich die Nabelschnur zwischen die Beine. Wir bekamen zwar trotzdem eine Tendenz mit auf den Weg, die nehme ich aber erst mal nicht so ernst.

Mindestens genauso häufig werde ich aber auch gefragt, was ich mir wünsche. Ich war immer überzeugt mein erstes Kind würde ein Mädchen werden. Als ich erfuhr, dass ich schwanger bin, war das wie weggewischt. Ich hatte kein Gefühl und es war (und ist) mir vollkommen egal, denn alles was ich möchte, ist dieser kleine Mensch. Genau so wie er ist.
Und doch hat sich mittlerweile eine gewisse Überzeugung eingeschlichen.
Immer öfter ordne ich dem Baby ein eindeutiges Geschlecht zu, wenn ich über es oder mit ihm spreche. Ich merke es dann meistens doch und korrigiere mich, denn ich will mich gefühlsmäßig eigentlich nicht so festlegen, denn das andere Geschlecht wäre alles andere als unerwünscht. Ich fühle mich dann eigenartig, als wollte ich eben nur ein Mädchen oder ein Junge und nicht das andere Geschlecht und dem ist absolut nicht so. Ich bin so unfassbar glücklich über diesen kleinen Menschen in mir, dass es mir völlig schnuppe ist! Und trotzdem ist da eben dieses Gefühl, diese Sicherheit, dass es gar nicht anders sein kann.
Ich kann es gar nicht richtig erklären, aber ich fühle mich da schon ein bisschen hin und her gerissen zwischen eben dieser Sicherheit und dem Gefühl dem Baby zu vermitteln, dass es unter Umständen weniger erwünscht sein könnte. Und eben genau dieses Gefühl soll es auf gar keinen Fall bekommen!

Darum versuche ich mich neutral zu halten, wann immer es geht. Anderen gegenüber fällt mir das erstaunlich leicht. Tatsächlich reagiere ich sogar recht gereizt, wenn jemand anderes über mein Kind mit einem bestimmten Geschlecht spricht. Da kann ich schon mal etwas deutlicher werden, eben weil ich möchte, dass alle offen sind und sich über das Baby freuen und nicht über dessen Geschlecht. Das ist auch ein Grund weshalb ich überlege der Familie das Geschlecht vorzuenthalten, sofern wir es denn beim nächsten Termin erfahren sollten.

Aber ich selbst flippe fast aus vor Neugier. Ich hoffe wirklich sehr, dass unser Baby beim nächsten Termin etwas zeigefreudiger ist, schon alleine, weil ich doch gerne mal Kleidung kaufen möchte, die nicht nur grün, grau, beige und weiß ist. Und es wird dann doch noch ein Stückchen realer, wenn wir unserem Baby einen Namen geben können.

Schlechte Tage

Manche Tage sind emotional furchtbar anstrengend. Ich bin unheimlich nah am Wasser gebaut. Weine ich sonst eher selten und für mich alleine, brechen nun schneller die Dämme und stürzen mich in eine echte Verzweiflung. Wäre ich nicht so vollgepackt mit Hormonen, würde ich das auch anders wegstecken, aber aktuell nehmen mich solche Dinge doch sehr mit. Es verändert sich grade viel in unserem Leben, in mir, in uns. Nicht alle diese Veränderungen laufen ganz so unbeschwert wie ich es mir gewünscht hatte.
Ich bin mir sicher, dass es manchmal einfach Zeit und Geduld braucht. Zweiteres wird von hohen Ansprüchen ein wenig erdrückt. Aber das Wissen um diesen Umstand hilft schon das Problem anzupacken. Auch das werden wir hinbekommen. Ich bin mir sicher. Morgen sieht die Welt wieder ganz anders aus. Aber heute dürfte sie doch etwas unbeschwerter sein.

Meine Nächte sind oft begleitet von sehr schlimmen Träumen, die mich den ganzen Tag verfolgen. Manche von ihnen sind so real, dass ich morgens einen kurzen Moment brauche, um zu realisieren, dass das alles nur ein Traum war.
Ich bin Großmeisterin im Verkopftsein. Ich möchte alles richtig machen und nur das Beste für mein Kind. Verrenne mich dabei aber in einer Tour. Denn auch wenn ich mir eigentlich relativ klar darüber bin, was ich möchte und was nicht, verlaufe ich mich immer wieder im Dschungel der Möglichkeiten. Das fängt manchmal schon bei einem einfachen Schlafsack an, geht weiter über Schnuller und endet irgendwo zwischen Stoffwindeln und normalen Windeln.
Es ist ein weites Feld und ein extrem großer Markt. Ich will es nicht übertreiben und trotzdem die richtigen Entscheidungen treffen. Wobei das vermutlich genau der Punkt ist, denn so viel wird man nicht falsch machen. Es muss nicht immer das High-End-Produkt sein und trotzdem kann ein Kind gut behütet aufwachsen. Und doch denke ich immer wieder darüber nach, ob das nicht doch besser oder sinnvoller wäre. Tja nun. Ist ja noch Zeit.

Die meisten dieser Dinge, stecke ich an guten Tagen leicht weg. Von denen gab es bisher zum Glück sehr viele. Aber manche Tage sind eben anders. Da schwingt etwas mit, das ich nicht greifen kann, das aber schwer auf mir liegt und mich ein kleines bisschen verzweifeln lässt. Mich fragend zurücklässt, ob ich das wirklich hinbekomme und ich diesem Wunder eine gute Mutter sein werde. Wo alles schwerer ist und jede Mücke sich in einen tonnenschweren Elefanten verwandelt.

Immerhin lichtet sich das Chaos bezüglich der Bürokratie, die das Kinderkriegen so mit sich bringt. Das ist nicht unerheblich. Vor allem, wenn es über die normalen Dinge wie Kindergeld und Elterngeld hinausgeht. Es türmte sich ein Berg an zu klärenden Fragen vor mir auf, der mich zu Beginn fast in den Wahnsinn trieb. Inzwischen ist nur noch eine Sache zu klären und dann habe ich alles erledigt, was ich bis heute eben erledigen kann. Es fühlt sich ziemlich gut an, zumindest daran einen Haken setzen zu können.

Es ist eben nicht immer alles rosa und glitzert.

Zusammengefasst } Blogeinträge Monat 1-3

Ich hinke bei meinen Einträgen etwas hinterher. Am Anfang der Schwangerschaft stand mir lange nicht der Sinn nach bloggen. Ich hielt alles nur fleißig in meinem Tagebuch fest. Mittlerweile bin ich fast schon auf dem aktuellste Stand. Weil die ganz alten Beiträge nicht im Feedreader landeten, habe ich hier Mal eine kleine Übersicht der Blogeinträge der ersten drei Monate für euch.

1. Monat

Besser spät als nie

Ohne Wenn und Aber

Google

Eisprung+12

Vatertag

2. Monat

Überfällig

5. Schwangerschaftswoche

ES+18

Die Schwangere, die ich sein will

Geburtsgedanken

7. Schwangerschaftswoche – Körperlichkeiten

1. Vorsorgeuntersuchung

Unglaublich

3. Monat

9. Schwangerschaftswoche – Körperlichkeiten

Pulverfass

1. Kennenlernen mit der Hebamme

2. Vorsorgeuntersuchung } 1. Screening

Träume

Magische Grenze

3. Vorsorgeuntersuchung

1. Meilenstein

Halbzeit

[20 Wochen & 0 Tage]

Unglaublich, dass schon die Hälfte der Schwangerschaft rum sein soll. Ich erinnere mich genau an den Moment als ich den 2. Streifen sah als wäre es gerade erst passiert.

Eine Freundin fragte mich vor kurzem, ob ich die Geburt herbei sehne.

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Ich freue mich so sehr auf unser Baby und unsere Zeit als Familie, aber ich liebe es schwanger zu sein. Ich bin selbst total überrascht, wo ich mich bis vor kurzem gar nicht wohl fühlte. Ich kam mit den Veränderungen schlechter zurecht als ich dachte. Ich war glücklich, aber nicht gerne schwanger.
Das ist nun anders. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich in ein paar Monaten nicht mehr unser Wunder im Bauch haben soll.
Ich genieße jeden einzelnen der Stupser und kann gar nicht genug davon bekommen. Das soll wirklich irgendwann vorbei sein? Ich werde dieses bezaubernde Gefühl ganz furchtbar vermissen. Erst jetzt fühle ich mich richtig schwanger, kann begreifen was da passiert.

Ich bin sehr verliebt in das kleine Wesen in meinem Bauch. Und ich freue mich unfassbar es kennenzulernen, aber nein, die Geburt sehne ich nicht herbei. Dafür genieße ich das alles gerade viel zu sehr.

Zusammengefasst } 5. Monat

Woche: 17. – 20. Woche
Das Baby: Orange (150g) – Drachenfrucht (200g) – Grapefruit (250g) – Mango (300g)
In der 16. Woche spürte ich nach dem Sport ein deutlicheres Gefühl im Bauch. Ende der 17. Woche spürte ich das erste Mal eine einzelne Seifenblase an meiner Bauchdecke platzen. Ich bin fast ausgeflippt vor Freude! Seitdem wird es immer deutlich und öfter. In der 19. Woche konnte ich sogar die erste kleine Delle an der Bauchdecke erkennen.
Bauch: 82,5 cm – 83 cm – 81,5 cm – 82,5 cm
Obwohl der Bauch nicht mehr Umfang hat, ist er deutlich runder und zeichnet sich nun auch leicht unter meiner Kleidung ab.
Körper & Wehwehchen: Ich bin sehr schnell aus der Puste. Sonst geht es mir körperlich richtig gut! Nur die Mutterbänder machen sich deutlicher bemerkbar.
Haut/Haare/Nägel: alles super. Meine Nägel wachsen wir Unkraut und sind super kräftig!
Gefühlswelt: Ich bin im Schwangersein angekommen. Ich fühle mich sehr wohl und kann die Rundung meines Bauches viel besser akzeptieren. Ich freue mich viel mehr darauf und genieße die Stupser meines Babys unglaublich. Ich hätte nach den ersten Wochen nicht gedacht, dass ich mich schwanger jemals SO wohlfühlen würde. Ich glaube, dass ich es sehr vermissen werde, wenn das Baby nicht mehr im Bauch herum blubbert. Ich bin so unfassbar glücklich.
Untersuchungen/Arzttermine: Ich hatte einen ungeplanten Zwischenstop bei meinem Frauenarzt, weil es sehr unangenehm im Unterleib stach. Alles in Ordnung, aber ich nehme nun regelmäßig Magnesium. Und ich hatte meine erste Vorsorgeuntersuchung bei meiner Hebamme.
Ich vermisse: Ich hätte gerne mehr abgearbeitet bisher, aber ohne das Geschlecht fällt es mir schwer für das Baby zu shoppen.
Geht gut: Der Bürokratiekram läuft ganz gut.
Geht gar nicht: immer noch das Nivea-Deo des Freundes
Must have /Essverhalten/Glüste: Meine Zuckerlust ist wieder da. Nicht so extrem wie vorher, aber täglich eine Kleinigkeit muss es schon sein. Ohne Kakao ist alles doof! Die 20. Woche ist geprägt von großem Hunger.
Der Papa: Er ist etwas eifersüchtig, weil er das Baby noch nicht spüren kann. Denn immer, wenn er die Hand auf den Bauch legt, ist wieder Ruhe im Bauch. Er freut sich sehr auf unsere kleine Familie.
Der beste Moment: Die Bewegungen meines Kindes zu spüren und endlich komplett glücklich schwanger zu sein.
Und sonst?

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